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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Drama

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
wunderschöne story, super schauspieler, fantasievolle bilder, und und und

Nachteile:
-




Wenn Träume fliegen lernen - Ein wunderschöner Film der zum Träumen einlädt.
Bericht wurde 1585 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Wenn Träume fliegen lernen

Ein wunderschöner Film der zum Träumen einlädt.


Zur Intention des Sehens:
Eine Freundin hat mir den Film empfohlen, sie meinte, er wäre etwas für „verträumte Gemüter“ wie ich es bin… *lol* Ich habe es zuerst nicht ernst genommen und habe erst mal eine Nacht darüber geschlafen, mich ein bisschen über den Film informiert und mir dann gedacht: ja das könntest du dir DOCH ansehen…
Ich wollte ihn aber nicht direkt KAUFEN also habe ich ihn erst mal aus einer Videothek meines Vertrauens ausgeliehen.

Die Story:
London im 19. Jh.:
Der schottische Schauspielautor J.M.Barrie findet einfach keine neuen Ideen für ein gutes Drehbuch. Sein letztes Stück war ein völliger Reinfall (womit der Film auch beginnt): das Publikum war nicht gerade begeistert. Man merkt dass Barrie ein eigensinniger, verschrobener und verträumter Charakter ist, und daher so liebenswürdig. Seine Ehe mit seiner Ehefrau (gespielt von Radha Mitchell) läuft auch nicht prächtig. Das Ehepaar nächtigt sogar in 2 verschiedenen Schlafzimmern. Am Abend nach der Premiere geht Barrie wie jeden Nachmittag in den seinem Haus nahegelegenen Park, um inspiriert zu werden. Im Park begegnet er den Jungs von Sylvia (gespielt von Kate Winslet), einer jungen Frau deren Mann früh gestorben ist. Schnell freundet sich Barrie mit ihr und ihren wilden, ausgelassenen Jungs an, macht allerlei Scherze mit ihnen; er und Sylvias Familie verbringen immer mehr Zeit miteinander, was Sylvias Mutter (Julie Christie) nicht so gerne sieht, da sie denkt, es schade ihrem Ruf. Und das tut es auch – Sylvia verliert immer mehr gesellschaftliche Kontakte. Auch die Ehe von James und seiner Frau gerät immer mehr in die Brüche – bis sie ihn vor die Wahl stellt – entweder Sylvia oder sie (obwohl James keine Beziehung außer auf freundschaftlicher Basis zu Sylvia pflegt). Er entscheidet sich für Sylvia. Er hegt nicht nur eine Sympathie für die Kinder von ihr (die ihn zu seinem Theaterstück „Peter Pan“ inspirieren), und natürlich sie, sondern hat auch Mitleid. Nach dem Tod ihres Mannes hat sich ihre finanzielle Situation immer mehr verschlechtert. Sie kann kaum für sich selbst sorgen, und muss die Sorge um den Haushalt ihrer Mutter überlassen. Sylvia ist außerdem schwer-krank. Sie will das aber nicht wahrhaben und sich nicht untersuchen lassen, um ihre Kinder nicht zu beunruhigen oder zu gefährden. Vor allem der kleine Peter merkt aber mit der Zeit, dass mit ihr etwas nicht stimmt und wird noch verschlossener, als er schon zu Beginn des Filmes war. Auch ihre anderen Kinder und ihre Mutter machen sich Sorgen um sie – ihre Mutter schiebt die Verschlechterung ihres Zustandes auf James, der sie ab sofort nicht mehr sehen darf.

Am Abend der Premiere von „Peter Pan“ hat Sylvia einen Zusammenbruch, sie kann sich das Stück nicht ansehen. Ihr ältester Sohn bleibt bei ihr und kümmert sich um sie. James ruft einen Arzt. Schnell wird klar, dass sie nicht mehr lange zu leben hat.
Wie dem auch sei, zur Premiere hat James 25 Plätze freigehalten, die für Kinder aus dem Waisenhaus reserviert wurden – natürlich kostenfrei.
Eine ganz neue Erfahrung: war es doch in der damaligen Zeit nur den Erwachsenen vorbehalten, sich eine Theateraufführung anzusehen.
Der Abend im Theater wird ein voller Erfolg: das Publikum versteht sich prächtig und sind sichtlich gerührt von „Peter Pan“, die Kinder lockern mit ihrer natürlichen Art den Abend auch auf, in dem sie bei den lustigen Stellen lachen, usw. Und allmählich greift das auch auf das restliche Publikum über. Kinder und Erwachsene bilden eine Einheit und lassen sich auf die schönen Bilder des Stückes ein.
Nach der Premiere wird James für seinen Erfolg beglückwünscht, er widmet den Erfolg aber einzig und allein Peter, der auch ausschlaggebend für den Titel der Geschichte und für die Geschichte an sich verantwortlich ist.

Sylvia geht es immer schlechter. Sie darf durch Anordnung des Arztes nur noch im Bett bleiben und muss jegliche Anstrengung vermeiden. Trotzdem will sie das Stück unbedingt noch sehen.
James und das Theaterensemble erfüllen ihr diesen Wunsch:
Sie führen das Stück in ihrem Haus auf! Bei der Veranstaltung ist auch Sylvias Mutter dabei, die nicht ganz überzeugt ist, ob das eine so gute Idee war, aber bei der Aufführung schmilzt auch ihr Herz und ihr weicher, liebevoller Kern wird sichtbar. „Peter Pan“ zeigt auf „Glöckchen“, das gerade dabei ist zu sterben, da sie ein Gift getrunken hat, das eigentlich für ihn bestimmt war. Er bittet die Anwesenden, in die Hände zu klatschen, damit Glöckchen wieder zum Leben erwacht, dar das Klatschen, verbunden mit dem Glauben an Feen, diese wieder zum Leben erwecken kann. Auch Sylvias Mutter klatscht in die Hände. Das Licht Glöckchens leuchtet wieder auf, und die hintere Wand öffnet sich zu einem prächtigen exotischen Garten, in dem Feen umherschwirren; man die verlorenen Jungs und Hook sehen kann, usw. Sylvia läuft auf den Garten zu, sichtlich gerührt, und verschwindet, als würde sie sich in Luft auflösen.
Die letzte Szene zeigt James Barrie wieder im Park; Peter läuft auf ihn zu und sagt, dass er seine Mutter vermisst. Er hat sein Notizbuch dabei, das James ihm eines Tages mal geschenkt hat, damit er selbst seine eigenen Stücke zu Papier bringen kann. James deutet auf das Buch und sagt, dass seine Mutter immer bei ihm sein wird, in diesem Buch, und dass sie ihn nie verlassen wird.
Hier wird deutlich, dass Peter trotz seiner spröden Fassade doch noch ein kleiner Junge ist, der einen verletzlichen Kern hat und jemanden braucht, der auf ihn aufpasst. Und James wird diese Rolle annehmen, auch durch Zustimmung von Sylvias Mutter, die an ihn glaubt.



Hintergründe:
Der Film dreht sich um die wahre Entstehungsgeschichte des Theaterstückes „Peter Pan“ vom Theaterautor J.M.Barrie, durch was er seine Inspiration fand; es handelt von seiner Ehe und von einem Teil seines Lebens, vom Leben im 19. Jh. und dem Theater des 19. Jh.s




formale Details der mir vorliegenden Ausgabe:

• Format: Dolby, PAL, Surround Sound
• Sprache: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch
• Region: Region 2
• Bildseitenformat: 16:9
• Studio: Touchstone
• DVD-Erscheinungstermin: 23. Juni 2005
• Spieldauer: 97 Minuten
• DVD Features:
• Filmkommentar mit Regisseur Marc Forster,Produzent Richard Gladstein und Autor David Magee
• Auf dem roten Teppich: Ausschnitte von der US-Premiere
• Die Magie hinter den Kulissen: Interviews mit den Hauptdarstellern, dem Regisseur und dem Produzenten; Pannen vom Dreh
• Die Erschaffung Nimmerlands: Die visuellen Effekte von 'Wenn Träume fliegen lernen'
• Zusätzliche Szenen mit Audiokommentaren: 'Tu so, als wäre es dir noch wichtig', 'Nur Erwachsene können Kinder kriegen', 'Das hängt von J.M. Barrie ab'



Schauspieler:
Kate Winslet - Sylvia
Johnny Depp – James M. Barrie
Julie Christie – Mutter von Sylvia
Radha Mitchell – Ehefrau von James



Der Regisseur:
Mark Foster


Weitere Werke des Regisseurs:
- Monsters Ball: mit Billy Bob Thornton, Halle Berry, Peter Boyle
- Schräger als Fiktion (Stranger than Fiction): mit Dustin Hoffman
- Stay: mit Ewan McGregor, Naomi Watts, Ryan Gosling



Weitere Werke in denen Kate Winslet mitspielt:
- Titanic
- Vergiss mein nicht!
- Quills – Macht der Besessenheit
- Sinn und Sinnlichkeit
- Das Leben des David Gale
- Holy Smoke!
- Iris
- Herzen in Aufruhr
- Enigma – Das Geheimnis
- Eternal Sunshine Of The Spotless Mind
- Heavenly Creatures
- Hamlet
- Dark Season
- Jude
- Christmas Carol – The Movie
- Pride and Prejudice
- Little Children
- Marrakesch
- Faeries – The Movie



Weitere Werke in denen Johnny Depp mitspielt:
- Arizona Dream
- Blow
- Fluch der Karibik 1
- Fluch der Karibik 2
- Chocolat
- Charlie und die Schokoladenfabrik
- Sleepy Hollow
- Gilbert Grape
- Fear and Loathing in Las Vegas
- Benny & Joon
- Ed Wood
- Irgendwann in Mexiko
- The Astronaut’s Wife
- Cry Baby
- Dead Man
- Don Juan deMarco
- Edward mit den Scherenhänden
- From Hell
- Donnie Brasco
- Gegen die Zeit
- Die Beat-Generation – wie alles anfing
- Die neun Pforten
- The Brave
- Before Night falls



Weitere Filme in denen Julie Christie mitspielt:
- Doktor Schiwago
- Fahrenheit 451
- Wenn die Gondeln Trauer tragen
- McCabe & Mrs. Miller
- Shampoo
- Der Himmel kann warten
- Des Teufels Saat
- Don't Look Now - Special Edition
- The Go-Between
- Harry Potter And The Prisoner Of Azkaban
- Darling
- The Fast Lady
- A Decade Under The Influence
- Miracle Maker
- A Long Way From Home - Dadah Is Death
- Heat And Dust
- Billy Liar
- Far From The Madding Crowd



Mein Fazit:
Super Schauspieler, die sehr authentisch spielen. Ich bin ja auch immer überrascht, wie Johnny Depp sich immer die besten Rollen sucht, oder – wie er auch jede Rolle sich perfekt anpasst, sie so spielt, dass man ihm glauben könnte, er wäre wirklich diejenige Person. Er gibt einfach jedem Charakter seine persönliche Note. Julie Christie, eine so ranghohe Schauspielerin, die schon seit Jahrzehnten im Showbusiness ist, muss perfekt spielen, und das tut sie auch – die Rolle der gestrengen Mutter und Großmutter ist ihr perfekt auf den Leib geschrieben und sie spielt mit solch einer Würde und solch einer Authenzität, dass man fast Angst vor ihr haben könnte. Und Kate Winslet – sie sieht in jeder Rolle und in jedem Film so fantastisch aus; alle Rollen, die sie sich aussucht, sind für sie perfekt. Sie meistert jede Rolle und wählt sie auch bedacht aus, dafür braucht man Mut! Auch in diesem Film hat sie wieder eine grandiose Leistung erbracht. Sie spielt die Rolle der Sylvia mit so viel Feingefühl und mit der richtigen Portion Emotion, die jeden zum Rühren bringt, der ein Herz hat.
Die Story ist so herzergreifend, die Bilder so fantasievoll und verträumt, und die Darstellung der Jungs, der Krankheit ihrer verwitweten Mutter zu dem Schriftsteller Barrie so wunderschön und wunderbar, und gar nicht überkitscht, so dass man den Film immer und immer wieder sehen kann.
Mark Foster hat eine grandiose Regiearbeit abgegeben und als Regisseur wirklich alle Titel dieser Welt verdient sowie natürlich auch alle Schauspieler, und auch die Leistung der Nachwuchstalente sollte geehrt werden. Ihre Leistung ist auch absolut top!
Ich sage nur eins: Wem dieser Film nicht ans Herz geht, der ist so kalt wie Eis.

Fazit: Sehenswert!


Geschrieben am: 19. Feb 2007, 00:09   von: scarlettrose



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