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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > W

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
leider gar nichts..

Nachteile:
.. die Geschichte ist total unglaubwürdig




Weise Frau, Die - weise Frau oder verwöhntes Gör??
Bericht wurde 2854 mal gelesen Produktbewertung:  ungenügend
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Die Frage stellte sich mir immer wieder beim Lesen. Angepriesen wird es auf dem Buchrücken als Geschichte über Mystik, Magie und alte Zeiten, in denen Hexen und Heilerinnen ihres Lebens nicht mehr sicher waren.
Rausgekommen ist eine Geschichte über ein Mädel, dass alles vom Leben haben will, aber nicht bereit ist, den Preis dafür zu zahlen und die Konsequenzen zu tragen.

Alys ist 16 und lebt seit 3 Jahren als Schwester Anne im Kloster von Egglestone. Eines Nachts muss sie mit erleben, wie ihr zu Hause von Lord Hugo, dem Sohn des alten Lord Hugh gebranntschatzt und zerstört wird. Schwester Anne flieht in ihr altes Heim zu der alten Morach, der Heilerin des Dorfes. Wie Morach besitzt auch Alys, wie sie wieder genannt wird, das zweite Gesicht.. Segen oder Fluch?? Alys hat im Kloster weitere Kenntnisse über Heilpflanzen erworben und betätigt sich mit Morach zusammen als Hebamme, mixt Tinkturen für alle Wehwechen der Bevölkerung.
Schon dort entdeckt Morach die Kräfte des Bösen, die in Alys schlummern.

Die Nachrichten über Alys Heilerfolge erreichen auch den alten Lord Hugh, der kränkelt und schwächelt. Er lässt sie zu sich rufen und damit nimmt das Unheil seinen Lauf. Sie sträubt sich als Tochter Christi (sie fühlt sich noch immer an die Gelübde gebunden) gegen das Leben in Sünde und Verführungen, verliebt sich aber doch vom Fleck weg in Lord Hugo... jawohl, den besagten, der ihr Kloster in Schutt und Asche gelegt hat. Da hab ich dann das erste Mal die Stirn gerunzelt und mir gedacht 'bist du doof??'
Und so geht es dann weiter. Alys ist bald nicht nur die Heilerin, sondern auch die Sekräterin des alten Lords, denn sie hat ihre Ausbildung im Kloster erhalten. Auch Lord Hugo kann seine Finger nicht von ihr lassen (allerdings kann er das von kaum einer Frau) und das passt seiner Angetrauten natürlich gar nicht. Wie ein Luchs beobachtet sie Alys und macht ihr das Leben zur Hölle.
Alys rächt sich dafür furchtbar und verflucht sie und treibt sie dadurch in den Wahnsinn..

Die Geschichte hätte so gut sein können, aber so, wie Alys dargestellt wird, seh ich immer einen verwöhnten 16-jährigen Teenager vor mir, der alles will, aber nichts dafür tun will.
Denn sie ist nicht aus Glaubensgründen ins Kloster gegangen, sondern weil sie vom feinsten Geschirr essen wollte, im weichsten saubersten Leinen schlafen wollte und der Liebling der Äbtyssin war.
Und genau deswegen intrigiert sie auch auf der Burg. Sie will alles.. Hugo, die Zuneigung und den Schutz des alten Lords. Sein Geld, seinen Reichtum, feine Kleider usw. usw. ... und wie kriegt man das?? Ältester Trick der Welt: gebär dem Mann ein Kind und Deine Stellung ist sicher. Und dafür opfert sie alles und jeden.. sogar die Frau, die sie aufgezogen hat: Morach. Eiskalt wird sie von ihr in den Tod getrieben.

Heute würde man sagen, die Zicke hat sich hochgeschlafen.. war das damals so?? Ich hätte sie am liebsten zwischendurch gepackt, sie übers Knie gelegt und ihr heftig den Hintern versohlt. Sorry, sowas macht man heutzutage nicht mehr.. aber ist doch wahr.

Philippa Gregory schreibt sehr flüssig, sehr gut recherchiert. Das merkt man an der Ausdrucksweise und an der Art der Beschreibung der Lebensweise. Aber mit 544 Seiten ist das Buch 500 Seiten zu lang.
Sie ist bestimmt eine klasse Autorin, ich werde in meinem Second-Hand-Buchladen mal nach anderen Werken von ihr Ausschau halten, aber mit dem Buch liegt sie für meinen Geschmack einfach total daneben. Und ich lese historische Romane, in denen Frauen ihr Leben selbst in die Hand nehmen, normalerweise super gerne. Aber das war keine Frau, weise schon gar nicht... sondern einfach nur ein verwöhntes Gör!

Diejenigen von Euch, die schon andere Buchmeinungen von mir gelesen haben, wissen, dass ich noch nie ein Buch 'zerrissen' habe. Ich versuche immer, noch etwas positives zu entdecken, aber in diesem Fall war das leider nicht möglich.

'Die weise Frau'
Philippa Gregory
ISBN 3-442-42806-8

Ausgezeichnet ist es nur in DM und zwar mit 15 Stück davon.




Geschrieben am: 15. Mar 2002, 19:54   von: BabsS



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