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Übersicht > Essen > Snacks & Knabberzeug

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
relativ langer, abwechslungsreicher Kaugenuss

Nachteile:
Sucht! Durstmacher!




Wann macht Tommy Werbung für Stafetten?
Bericht wurde 3055 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Denkt man an Haribo, denkt man an Gummibärchen... doch der Süßwarenhersteller aus der ehemaligen Bundeshauptstadt stellt noch viele andere leckere Sachen her: Tommy Gottschalk hat ja z.B. schon die Colorado-Mischung im Werbefernsehen angepriesen oder auch die Länge von Lakritzschnecken dem geneigten Fernsehpublikum erklärt.

Ein weiteres, meiner Meinung nach in der Öffentlichkeit aber weitgehend unbekanntes Produkt aus dem Hause Haribo sind die „Stafetten“, im Untertitel auch als „Lakritz-Dragees“ genannt, die ich in diesem Artikel vorstellen möchte.


Verpackung
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Die Haribo-Stafetten werden standardmäßig in 200g-Packungen verkauft. Eine solche habe ich diese Woche für € 0,79 beim örtlichen Real-Markt erstanden. Die Hintergrundfarbe der Verpackung ist im oberen und unteren Drittel der 14cm breiten und 19 cm hohen Tüte ein blütenreines weiß. Im mittleren Drittel ist der Beutel durchsichtig gehalten, um den Inhalt zu zeigen. Oben steht in gelbumrandeten schwarzen Lettern „HARIBO“ und im unteren Teil in ebenso großen bunten Buchstaben „STAFETTEN“ auf der Vorderseite. Das beschriebene mittlere Fenster ist mit zwei roten Balken und im gleichmäßigen Muster angeordneten symbolisierten Stafetten eingerahmt. In den roten Balken steht in weißen Buchstaben der seit jahrzehnten bekannte Werbesatz der Marke „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso“. Auf der rechten Seite des Klarsichtfensters rennt lachend ein netter, gezeichneter Kerl mit kohlrabenschwarzen Haar, rotem Pulli und grüner Latzhose ins Bild und streckt in seiner Rechten eine gelbe Stafette von sich. Die Rückseite ist vom Grundlayout her ähnlich gehalten, nur werden dort noch die Zutaten bekannt gegeben, das „Markenqualität aus deutschen Landen Symbol“ gezeigt, die Adresse des Herstellers veröffentlicht, die Füllmenge verlautbart und außerdem wetzt links oben wieder so ein Kerl (diesmal mit gelbem Pulli und orangener Latzhose – wohl der Zwillingsbruder) auf den Betrachter zu und ruft ihm laut Sprechblase „Klasse Lakritzen ein Kaugenuss“ zu.


Was sind Stafetten denn nun eigentlich?
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Stafetten sind zylinderförmige Teile – etwa 30 mm lang und 8 mm im Durchmesser. Unter einer etwa 2 mm dicken harten undefinierbaren Schale versteckt sich ein in eine dünne Zuckerschicht gepackter Lakritzkern. Die Hüllen sind unterschiedlich eingefärbt (rot, orange, gelb, hellgrün, hellblau, weiß und rosa), und glänzen wie die Metalliclackierung eines Neuwagens. Alle Dragees – egal welcher Farbe - schmecken jedoch meiner Meinung nach gleich.


Der Geschmack
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Führt man eine der ca. 70 Stück pro Packung vorhandenen Stafetten in den Mund, ergibt sich ein recht neutraler Geschmack. Langsam fängt die Hülle an, sich aufzulösen und bald schon setzt ein fast unvermeidlicher Kaureflex ein. Nun fühlt sich der kleine Stab wie ein Kaugummi an, doch der Auflösungsprozeß der länglichen Dragees wird immer schneller. In Sekundenbruchteilen spürt man erst den gefährlich abhängig machenden Zuckergeschmack auf der Zunge und dann den typischen Lakritzgeschmack. Bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat, vergehen ein paar Sekunden und der Lakritzgeschmack wird immer stärker. Raffiniert! Nun kaut man gewöhnlicherweise noch ein bisschen auf dem Lakritzkern rum, schluckt ihn irgendwann und muss unweigerlich zum nächsten Stengel greifen.


Die Zutaten
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Laut Packung: Zucker, brauner Zuckersirup, Glukosesirup, Weizenmehl, Stärke, Lakritz (3% bezogen auf den Lakritzanteil), Kochsalz, Aroma, Gelantine, Öl pflanzlich, Überzugsmittel: Bienenwachs gelb, Carnaubawachs, Farbstoffe: Allurarot AC, Chinolongelb, Cochenillerat A, Indigotin I, Titandioxid.


Fazit
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Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Meine Meinung ist jedoch, dass die gewitzte zeitliche Abfolge der Geschmacksrichtungen den Suchtfaktor jenseits der Skala katapultiert. Als Nachteil würde ich ansehen, dass die Dinger absolut künstlich aussehen und mehr an Medikamente denn an Knabbereien erinnern. Und sie machen einen Riesendurst.
Ich muss auch zugeben, dass ich mich beim erstellen des Artikels zum allerersten Mal mit den Zutaten beschäftigte: Ich habe niemals gedacht, dass man Wachs auch essen kann! Da sieht man mal. In/mit/durch Ciao lernt man eben nie aus.


Geschrieben am: 17. Feb 2003, 08:02   von: hotte07



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