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Übersicht > Essen > Milchprodukte > Buttermilch

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
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Von der Mutter- zur Buttermilch - Erwachsen werden
Bericht wurde 1547 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

HINFÜHRUNG

Es geht hier um ein Produkt, zu dem ich eine besondere Beziehung habe. Es geht um meinen Weg von der Mutter- zur Buttermilch. Sozusagen eine biographische Glosse zu einem sehr gesunden Produkt.

VERFÜHRUNG

Ich war 6 1/2 , da kündigte sich in unserer Familie mein frisch geborener Bruder an. Ich durfte den Namen meines Nachfolgers auswählen und rief auf die Frage meiner Eltern im Brustton tiefster Überzeugung UWE, denn Uwe Seeler – Idol aller fußballspielenden und kickenden Buben (Mädchen waren in diesem Sport 1956 noch nicht angesagt) – war der damalige äußerst populäre Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Zu dieser Zeit: Eines unbedeutenden Tages stillte meine Mutter uns UWE. Ich fragte sie, ob ich nicht auch mal von ihrer Mutterbrustmilch probieren dürfte. Sie gewährte mir schnurstracks dieses Ansinnen und ich probierte mal. Angewidert ob der Dürftigkeit und Geschmacklosigkeit des menschlichen Milchproduktes– hier würde eine Produktbesprechung und –bewertung entsprechend bewertet werden -, wandte ich mich mit Grausen ab.

Dass ich mit diesem Ansinnen nur die Zuwendung unserer Mutter erheischen wollte, ist mir heute mehr als klar und – Sigmund Freud, sowie alle einschlägigen Psychoanalytiker lassen grüssen – dass ich meine Mutter mit dem Nachgeborenen nicht teilen wollte ebenso.

Auch noch heute heißt mein Bruder immer noch UWE... Das erachte ich als die Rache des Erstgeborenen, der sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht an den Nachgeborenen (siehe die biblische Geschichte von Jakob und Esau) verschleuderte.

So weit so ungut!

Später dann wollte mir meine Mutter das Buttermilchtrinken in wärmsten Sommerzeiten beibringen. Ich war jedoch bereits ein jugendlicher pubertierender Held und lehnte dankend ab. Das war mir einfach zu bitter und zu uncool – Milchbubie und so... Ich versuchte darauf alternativ am Bier mein Mütchen und meinen Durst zu stillen, was mir aber ebenso bitter im Rachen erschien, dass ich es verwarf, obwohl mir damit breite soziale Anerkennung sicher schien.

AUSFÜHRUNG

Dann kam der Tag! Ich war so um die 18 – also kurz vor der Pension – und hatte furchtbaren Durst in einem der 60er-Jahre-Hitzerekord-Sommer. Ich erinnerte mich an den Rat meiner Mutter: Trinke Buttermilch, denn die Muttermilch ist mir ausgegangen! Füge eine ausgedrückte Zitrone und zwei Teelöffel Zucker hinzu. Ist alles streng gekühlt, wirst Du eine außergewöhnliche Labsal, Kühlung und Erfrischung empfinden, die ihresgleichen sucht...

Gesagt! Getan! Ich schnappte mir alle Zutaten und genoss seitdem – also bis heute - in allen warmen und überhitzten Jahreszeiten den kühlenden Born der Buttermilch – immer eingedenk des einmaligen Versuchs, die Milch meiner Mutter, die ja meinem UWE zugedacht war, zu probieren, ja, sie ihm zu rauben... Ich bin doch ein Schlemiehl – oder?!

Ich war und bin erfrischt, gesättigt und zufrieden. Was wollte/will ich mehr?

Ja DAS wollte/will ich noch heute!

Ich wollte/will Euch also erzählen, dass ich heute – im August 2002 - fünf (in Zahlen 5) Buttermilchbecher (Kunststoff und recyclebar) bei der Fa. Penny Markt für jeweils 29 Cent erstanden habe – trotz des großen Andrangs durstig-pubertierender Jugendlicher, die sich in Scharen an der Penny-Kühltruhe drängten. Fünf mal einen halben Liter fürs Wochenende...

Bis zur Kasse haben wir dann alle zusammen ca. 3 Stunden benötigt. Und da sage mir einer die zeitgenössische Jugend sei ungeduldig und motzig. Nix da! Alle haben der Kassiererin auch noch Trinkgeld gegeben – wie nach dem Gottesdienst oder bei der Caritas...

FAZITISIERUNG

Die Buttermilch der Fa. Kleefeld wird für 29 Cent (der halbe Liter/500g) geradezu verhökert. Der Kunststoffdeckel ist in einem Rutsch abzuziehen ohne einzureißen (was für mich elementare Voraussetzung eines Qualitätsproduktes mit Alu-Deckel ist).

Der Becher ist im grünen oder gelben Sack oder als Bastel-Tool zu verwerten, bei 8 Grad Celsius im Kühlschrank ca. zwei Wochen – ohne zu müffeln – lager- und trinkbar, er enthält (pro 100 g): 3,5 g Eiweiß (wegen der Farbe?), 4,0 g Kohlenhydrate (von Gemüse hab ich nix bemerkt bei der Geschmacksprobe) und 0,6 g Fett (da hab ich schon die ersten Zweifel bekommen).

Doch die angegebenen 165 kJ (39 kcal) beruhigten mein Gewissen.

Übrigens heute (ich bin inzwischen 52 und hege keinen Bedarf mehr nach Muttermilch) heißt mein Bruder tatsächlich und immer noch UWE. Er hat keine Namensänderung betrieben...

Wir haben uns alle und gern daran gewöhnt: An seinen Namen und an die reine Buttermilch der Fa. Kleefeld im Penny Markt und in unserem Ranzen.


BEIWORTISIERUNG

Diesen Beitrag widme ich meiner Mutter, die mir die Buttermilch zu einer unverzichtbaren, gesunden, erfrischenden und lebensverlängernden Nahrungsergänzung für alle Sommer meines Lebens nahe gebracht und lieben gelehrt hat. Nicht vergessen: Mit einer Zitrone und ein/zwei Teelöffeln Zucker! Irgendwoher müssen ja die Kalorien kommen – oder?!

Die H-Milch von Penny (1,5 Proz. Fettanteil) finde ich auch gut. Die kostet 54 Cent. Ich nehme sie immer für den Kaffee. Sie flockt nie, schmeckt super, ist preiswert und enthält kein Dioxin. Was will man/frau mehr?! Diese H-Milch kannte meine Mutter damals jedoch nicht. Als Säugling sä(u)gte* sie mich. Und später dann gabs Trockenmilchpulver und irgendwann mal auch richtige Kuhmilch. Ziegenmilch (-produkte) habe ich erst sehr spät schätzen gelernt...

Geschmack: ausgezeichnet
Erfrischungsfaktor: ausgezeichnet
Grad der Süße: wenig
Eignung zum Durstlöschen: ausgezeichnet
Dauer des Besitzes/der Nutzung? länger als 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung: häufig
Empfehlenswert: ja
Bewertung:*****
Preis: 500g/29 Cent


POSTSCRIPTTISIERUNG

Über die Geschichte und die Vorteile des Buttermilchgenusses erkundigt euch bitte bei www.buttermilch.de (Wenn es die überhaupt gibt? Hurra! Freie Domain! Kaufen! Kaufen! Kaufen!)

UPDATE-ISIERUNG

* Viele geneigte und ernsthafte LeserInnen machten mich auf den forensisch bedeutsamen Tipp-Fehler aufmerksam, der säugte zu sägte machte. Ich möchte hier deshalb in diesem Update unzweideutig klarstellen:

1. Ich habe bis heute ein außerordentlich gutes Verhältnis zu meiner leiblichen Mutter.

2. Sie hat mir niemals einen körperlichen Schaden zugefügt.

3. Ich habe den versehentlich fehlenden Buchstaben in Klammern hinzugefügt aus Treue zum Original.

4. Eigentlich handelt es sich nicht - nach psychoanalytischer Betrachtungsweise - um einen Tipp-Fehler, sondern um eine sogenannte freudsche Fehlleistung, die tiefe Einblicke in meine Psyche zuläßt...

CAVE MATER!


Geschrieben am: 17. Aug 2002, 04:17   von: Reve



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