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Übersicht > Familie > Haustiere > Katzen > Allgemein

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
einfach liebe Hausgenossen

Nachteile:
keine




Unsere Katzen haben uns erwählt!
Bericht wurde 2261 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Unser Haus ist ein Katzenfreundehaus. Das wissen alle Nachbarn und wenn wiedermal eine Katze herrenlos durch die Gegend streift, schicken sie sie bei uns vor bei. Zeitweilig lebten bis zu 4 Katzen bei uns und 3 davon waren zugelaufen.

Wir haben zur Zeit wieder 2 Katzen.
Aber ich will hauptsächlich von unseren 2 Katern berichten, die im letzten Jahr gestorben sind. Sie waren schon recht alt und bekamen dann diverse Krankheiten. Aber davon will ich jetzt nicht erzählen, sondern davon wie bei uns so das Zusammenleben zwischen Mensch und Mieze ist.

Alle unsere Miezen haben sich, bevor sie bei uns gelandet sind, eine Weile in der Gegend herumgetrieben und auch bei den Nachbarn vorbeigeschaut. Obwohl es da auch viele Katzenfreunde gibt, die streunende Katzen aufnehmen würden, sind unsere zum Schluß bei uns geblieben. Wir lassen auch nicht jede fremde Katze sofort ins Haus, sondern stellen höchstens ein wenig Futter in den Hof und warten erst eine Weile ab, ob sie immer wieder kommt. Aber wenn so ein Schmusetieger unbedingt bei uns einziehen will, kann zum Schluß keiner der menschlichen Hausbewohner nein sagen.

Bis Anfang des letzten Jahres wohnten noch 3 Katzen bei uns. Ich sage mal bewußt, dass sie bei uns wohnten und nicht, dass sie uns gehörten. Denn irgendwann hatten sie beschlossen, bei uns einzuziehen und wir haben uns Mühe gegeben, dass sie sich bei uns wohlfühlen.

Interessanterweise sind auf diese Art vor 10 Jahren 2 Kater bei uns eingezogen, die sich nicht ausstehen konnten. Immer wenn sie sich begegneten, gab es ein großes Knurren und Beißen und es flogen Fetzen. Alle Versuche, die beiden aneinander zu gewöhnen, sind kläglich fehlgeschlagen. Wir haben stets aufpassen müssen, daß nicht beide im selben Raum sind. Es sind eigentlich ganz liebe Schmusekater, aber wenn sie sich begegnen, werden sie zu wilden Tieren. Da kann man nichts erziehen, im Gegenteil, wenn ich jetzt zurückblicke, muß ich sagen, daß sie mich ganz schön erzogen haben. Sobald wir Anzeichen für eine erneute Balgerei feststellten, sprangen alle Menschen auf, jeder griff sich eine Katze und verteilte sie in verschiedenen Räume zu ihren jeweiligen Lieblingsplätzen. Zur Beruhigung wurden dann noch schnell ein paar Leckereien gereicht und ausgiebig gekrault. (Dies ist wohl ein gelungenes Beispiel für "Menschenerziehung"!)

Leider ist einer der beiden Kampfhähne vor einiger Zeit gestorben. Er hatte einen schweren Leberschaden, der vermutlich von einer Bleivergiftung kam, die wiederum wohl von einem Diabolo (Luftgewehrmunition) kam, den irgend ein total bescheuerter mindermittelter Blödmann auf unseren Bläckie geschossen hatte.

Seither ist Ruhe im Haus eingekehrt. Diese Ruhe hat wohl dem anderen Kampfhahn nicht behagt, denn einige Monate später wurde er nierenkrank und starb.

Außerdem ist vor 4 Jahren noch eine Katze zu uns gestoßen. Zwischen dieser und den Katern herrschte so etwas wie friedliche Koexistenz. Ich kann aber nicht sagen, daß sie sich besonders mochten und miteinander spielten o.ä. Die Katze mochte dies vielleicht schon, vor allem als sie noch klein war und verspielt, aber die Kater haben sie immer auf Distanz gehalten und wenn sie zu frech wurde, dann wurde sie angeknurrt oder bekam schon mal ein paar mit der Pfote gelangt.

Die allgemein verbreitete Auffassung, dass Katzen gerne die Gesellschaft eines Artgenossen haben, kann ich für meine Tieger nicht bestätigen. Das waren alles Einzelgänger.
Ansonsten sind alle Katzen ganz liebe Schmusetieger, die zwar ihre Unabhängigkeit und Freiheit lieben und auch begnadete Mäusefänger sind, aber jeder hat seinen "Lieblingsmenschen" bei dem er/sie sich immer ihre Streicheleinheiten abholen.

Vor einigen Monaten sah es so aus, als ob wiedermal eine kleine Mieze bei uns einziehen will. Ein kleiner Kater, der unserem alten Kater ins Haus gefolgt ist und sich einfach in den Sessel gelegt hat. Er war ziemlich verwarlost und sehr krank (Katzenschnupfen). Wir sind erst mal zum Tierarzt mit ihm und nach 2 Wochen intensiver Pflege und Zwangsfütterung hatte er es doch tatsächlich geschafft. In der Zeit haben wir ihn auch nicht aus dem Haus gelassen, aber als es ihm dann wieder besser ging, durfte er auch nach drausen. Einige Zeit blieb es noch bei uns wohnen, aber dann war er plötzlich verschwunden. Auch die Nachbarn haben nichts von ihm gesehen. Dieser Kater hat uns offensichtlich nicht erwählt, sondern sich wieder auf die Wanderschaft begeben. Jetzt hoffen wir mal, dass es ihm gut geht.

Naja, jedenfalls sind bei uns jetzt ein paar Plätze frei.

Das Fazit meiner Geschichte: Katzen kann man nicht erziehen, man kann sie nur akzeptieren wie sie sind. Wenn Sie aber einmal einen Menschen anerkannt haben, dann sind sie die liebsten Zeitgenossen.


Geschrieben am: 23. Jan 2003, 14:31   von: romyal



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