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Übersicht > Beauty > Rasur & Enthaarung

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
rasiert gut und schonend

Nachteile:
nicht ganz billig, schlecht in Problemzonen, Design




Unrasiert gibt es für mich nicht mehr
Bericht wurde 9656 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Bericht über Braun Flex Integral 6550

(¯`·.¸(¯`·.¸ Einleitung¸.·´¯)¸.·´¯)

Nachdem ich jahrelang ein passionierter Nassrasierer war, wurde ich an Weihnachten reich beschenkt. Nämlich mit dem Braun Flex Integral 6550 Trockenrasierer. Zunächst war ich skeptisch, da ich schon mit anderen Rasierern eher schlechte Erfahrungen gemacht habe. Vor allem, da ich mich schon mal mit dem Rasierer meines Vaters rasiert hatte, welcher ein dreidimensionelles Klingensystem hat. Die neuere Generation, wo hingegen der Braun Flex noch einen klassischen, einklingigen Rasierkopf hat. Ich dachte, wenn schon die neusten Rasierer nicht so der Hit sind, wie soll das erst mit einem solchen eher antiquierten System werden? Aber ich wurde eines Besseren belehrt.


(¯`·.¸(¯`·.¸ Allgemeines zum Rasierer¸.·´¯)¸.·´¯)

Nun gut, rein optisch sieht der Rasierer nicht so wahnsinnig gut aus. Eher zweckmäßig. Er ist in einem schlichten grau gehalten, wobei die Plastikteile schwarz sind. Unten wird er von einem LCD-Display geziert, welches genauestens Auskunft über den Ladezustand des Akkus gibt. Sehr praktisch, so was. An der Vorder- und Rückseite ist ein Gumminoppensystem angebracht, welches wohl für einen guten Griff dienen soll. Gerade, wenn man nasse Hände hat, ist dies sehr praktisch, da einem so nicht der Rasierer aus der Hand rutscht.

Ansonsten fällt noch das vierstufige System des Rasiererapparates auf. In der ersten, oder bessergesagt, „nullten“ Stufe, ist er aus. In der eigentlich ersten geht er an, wobei der Klingenkopf noch beweglich ist. In der zweiten Stufe wird der Klingenkopf fixiert und bleibt fest. Gut für schwierige Stellen. Und in der dritten und letzten Stufe fährt der Kurzhaar-Rasierer aus. Dieser ist sehr praktisch, wenn man sich z.B. seinen Bart oder seine Koteletten stutzen will, eine Funktion, die ich regelmäßig nutze.

Ganz unten, am Boden befindet sich dann der Stromanschluss. Dieser ist richtig gut durchdacht. Er dient nicht nur zum Aufladen des Akkus, man kann ihn sogar am Zigarettenanzünder am Auto anschließen, sowie am 120 Volt-System in manchen exotischen Ländern. Einfach klasse, man kann ihm quasi überall benutzen. Ach ja, ehe ich es vergesse, der Akku langt für maximal 120 Minuten rasieren.

Also, das waren jetzt nur Äußerlichkeiten. Wie gesagt, von Braun bin ich besseres Design gewohnt, aber auf die Leistung kommt es an, nämlich genau jetzt:


(¯`·.¸(¯`·.¸ Der erste Einsatz¸.·´¯)¸.·´¯)

Nun, ich war mal wieder so richtig schön unrasiert, wo es sich dann anbot, den Braun zu testen. Ich schaltete ihn ein, und als mein Gesichts-Gebüsch mit dem Rasierer in Berührung kam, hallte erst mal ein ohrenbetäubendes Geräusch durch das Bad! Laut war er ja schon, aber dafür auch effektiv. Dort, wo eben noch Stoppel waren, war nun der allseits bekannte Babypopo! Und die Lautstärke lässt sich nun mal eigentlich kaum eindämmen.

Was die Problemzonen betrifft, also das Kinn und der Hals, hat mich der Braun da ein wenig enttäuscht. Er ließ sich noch einigermaßen gut um das Kinn manövrieren, aber der Hals ließ sich nur sehr schwer rasieren. Sicher, es ist die wohl unebenste Stelle, dank des Kehlkopfes. So manches Blutbad wurde deshalb beim Nassrasieren schon angerichtet. Aber der Braun rasiert hier nur recht schlecht. Sehr oft bleiben an diesen Stellen noch kleine Inselchen mit Stoppeln übrig, die nicht nur auffällig sind, sondern auch stören. Sehr schade, so was.

Der Kurzhaar-Trimmer tat seinen Dienst allerdings tadellos. Meine Koteletten ließen sich problemlos stutzen. Ich war sehr zufrieden, denn dies war um einiges einfacher, als es mit einer Schere zu schneiden.


(¯`·.¸(¯`·.¸ Die Reinigung¸.·´¯)¸.·´¯)

Eine der nervigsten Angelegenheiten bei Rasierapparaten. Durch einen Clip kann man den Rasierkopf recht einfach öffnen. Dank der mitgelieferten Bürste, kann man die Stoppeln und Schuppen einfach rausbürsten. Der eigentliche Klingenkopf lässt sich praktischerweise auch noch rausnehmen. So kommt man dann an jeden Winkel ran, bis das Innere vom Rasierer tadellos sauber ist. Etwas nerviger ist da der Klingenkopf bei der Reinigung. Aufgrund der Tatsache, dass die Klingen sehr eng beieinander liegen, regelrecht wie Lamellen aussehen, kommt man nur schwer in die Innenräume. Und gerade da sammeln sich die meisten Haarreste an. Wie man sich denken kann, führt ein verstopfter Klingenkopf zu schlechterer Rasierfähigkeit, ähnlich wie bei einem Nassrasierer. Aber nach einer Weile hartnäckigen Rausbürstens, hat man auch diesen einigermaßen sauber.

Was ich gerne auch noch mache, ist die Reinigung der Verkleidung des Klingenkopfes. Denn diese ist ja ständig in Berührung mit der Haut. Außerdem befinden sich auch hier zwei Klingen. Es ist also nicht nur eine Frage der Hygiene, sondern es geht auch, ähnlich wie beim inneren Klingenkopf, um eine Optimierung der Rasierfähigkeit. Um letztere zu erreichen, muss wieder eine Bürste zum Einsatz kommen. Aber leider sind die Klingen wieder so verwinkelt angebracht, dass sich Haarreste nur sehr schwer ausbürsten lassen. Geduld ist hier angebracht. Der Hygiene wegen, reinige ich die Verkleidung auch noch des öfteren mit Desinfektionsmittel oder Alkohol. Kann sicherlich nicht schaden, gerade um Hautentzündungen vorzubeugen.


(¯`·.¸(¯`·.¸ Hardcore-Test¸.·´¯)¸.·´¯)

So, nun der Hardcore-Test! Ich dachte mal, es wäre interessant auszutesten, wie sich das Rasieren nach einer bestimmten Zeitspanne des Unrasiertseins verhält! Da ich über einen durchschnittlichen Bartwuchs verfüge, stellt sich dieser ausgiebige Test als relativ repräsentativ für die meisten Männer dar. Und los geht’s:

0 Tage unrasiert!

Ja was, also frisch rasiert! Oder sagen wir, ein paar Stunden nach dem Rasieren! Völlig unnötig, sich noch mal zu rasieren, aber es gibt besonders Pflegegierige Männer, die rasieren sich noch mal Abends, wenn sie weggehen. Da haben sich vielleicht schon ein paar mikroskopisch kleine Stoppeln gebildet, je nach Hormonhaushalt. Diese lassen sich dann auch ruck zuck absäbeln. Bei sehr empfindlicher Haut kann dieses übermäßig ofte Rasieren aber zu Schuppenbildung führen.

1 Tag nicht rasiert

Hier kommen wir dann zu der Sparte tägliches Rasieren. Als jemand, der sich nicht gerne jeden Tag rasiert, fällt dies eigentlich fast weg für mich. Doch kommt es manchmal dazu, dass man besonders reinlich wirken will, weil man sich evtl. bei der reichen Erbtante einschleimen, oder ein junges Mädchen betören will. Und da kommt es natürlich nicht so gut an, wenn man sich ein Bussi abholt und die Lippen der jungen oder reichen Dame sich an den deutlich spürbaren Stoppeln stören. Optisch noch kein Fauxpas, aber auch nicht mehr der allseits bekannte Babypopo. Die Rasur ist aber auch hier innerhalb weniger Minuten vonstatten gegangen. Wie ein Rasenmäher auf der Wiese mäht, bleibt auch hier kein Stoppel so lang wie vorher. Ohne viel Mühe anzuwenden, ist der perfekte Outgoing-Look kreiert, ohne eine mühsame Nassrasur anzuwenden.

2 Tage ohne Rasur

Der für mich häufigste Zeitraum, nachdem ich mich zum Rasieren überwinde. Hier sind die Stoppeln schon unübersehbar, und vor allem sehr deutlich spürbar. Da ich trotz dunkelblonden Haupthaars, seltsamerweise relativ dunkles Barthaar habe, wirke ich schon deutlich ungepflegt. Hier kommt der Braun in Aktion! Die Rasur läuft auch schon spürbar mühsamer ab, aber immer noch schnell und einfach. Das Geräusch beim einziehen der Haare ist schon unüberhörbar und ein leichtes unangenehmes Ziehen an den gerade zu rasierenden Stellen ist auch feststellbar. Aber trotzdem geht alles noch sehr einfach voran, und man muss vielleicht nur etwa zweimal über die Stellen fahren. Bei unebenen Stellen wie dem Kehlkopf vielleicht schon öfters. Aber mühsam ist es trotzdem noch nicht. Ich bleibe beim zweitägigen Radius.

Der 3-Tage-Bart

Nicht nur von den Ärzten besungen, nein, der 3-Tage-Bart ist ein regelrechtes Mysterium. Er erfreut sich gerade in südlicheren Gefilden großer Beliebtheit, und ist bei manchen unserer Mitbürger nicht wegdenkbar. Bei mir allerdings schon, denn mit einem 3-Tage-Bart sehe ich aus, wie ein Barbar. Von dem ständigen Jucken und Kratzen ganz zu schweigen. Nun denn, sollte es doch einmal so weit kommen – und leider kommt es oft soweit – muss umgehend eine Rasur her. Nun wird das Ziehen schon recht deutlich und Stellenweise sogar leicht schmerzhaft. Mit ein oder zweimal Drüberfahren ist es auch nicht getan. Man muss dreimal und öfters über eine unrasierte Stelle fahren. Die pure Masse der zu rasierenden Haare blockiert die Öffnungen des Rasierkopfes zeitweise. Und dies ist auch gut so, denn ich denke, wenn der Rasierer das in einem Zug bewältigen könnte, wäre das Zerren und Ziehen schon unerträglich. Schließlich braucht es auch pure Kraft, die Stoppeln abzusäbeln und in das Innere des Rasierers zu befördern. Nun denn, dies wäre der Zeitpunkt, zu dem man schon wieder eine Nassrasur erwägen könnte. Dies steht quasi auf der Kippe und liegt im Ermessen des zu Rasierenden.

Nach 4 unerträglichen Tagen

Wow! Das ist echt nur noch was für Hartgesottene. Zwar kämpft sich der Braun immer noch durch das Gestrüpp, doch mit deutlichem Widerstand. Nun hat man das Gefühl, dass die Haare eher rausgerissen als nur abgeschnitten werden. Und mit einfach nur Drüberfahren ist auch nichts! Da muss man schon sehr oft drüberfahren, was nicht nur zu unzähligen Hautirritationen führt, sondern auch sehr zeitraubend ist. Nein, ich empfehle hier wirklich eine Nassrasur. Es geht zwar trocken, aber wie?

Und nach 5 Tagen

Nur noch für absolute Masochisten mit zuviel Zeit zu empfehlen. Ein heißer Tipp für SM-Fans, aber der Otto-Normalrasierer sollte hier zur Nassrasur greifen, oder auf den Kurzhaartrimmer. Sicherlich, man kann seinen Schiffsbrüchigen-Look noch mit dem Braun bearbeiten, doch so hart bin ich wirklich nicht!

Mehr als 5 Tage??

Dies ist eine Grenze, die der Mensch nicht überschreiten sollte. Ich habe es noch nicht gewagt, aber ich will auch gar nicht wissen, was dann passiert! *zitter*


(¯`·.¸(¯`·.¸ Der Lieferumfang¸.·´¯)¸.·´¯)

Dieser ist recht großzügig. Neben einem sehr schicken Etui, befinden sich dort auch noch eine Wandhalterung, eine Bürste, eine Ladekabel und ein Minirasierer.

Wirklich, die haben noch einen zweiten, batteriebetriebenen Rasierer dazugepackt. Völlig unnötig, denn arg viel kleiner als der Hauptrasierer ist er auch nicht. Aber er hat sogar einen Kurzhaartrimmer und ist ausklappbar. Ein nettes Gimmick, aber nicht sonderlich funktional.

Das Hartschalenetui ist durchaus praktisch. Man kann es gut auf Reisen mitnehmen, wobei man dort das Ladekabel, die Bürste und den Rasierer verstauen kann. Außerdem befindet sich noch ein kleiner Spiegel drin.

Ansonsten wäre die Wandhalterung erwähnenswert. Diese ziert nun ein Wandteil neben meinem Waschbecken. Man kann es optional per Klebestreifen oder Schraube anbringen. Wirklich praktisch, vor allem weil man die Halterung auch als Ladestation verwenden kann.


(¯`·.¸(¯`·.¸The Fazit¸.·´¯)¸.·´¯)

Ja, was soll ich noch sagen? Den Zustand „Unrasiert“ gibt es für mich fast gar nicht mehr. Der Braun Flex Integral ist trotz ein paar kleinerer Mankos ein ausgezeichneter Rasierapparat. Den Preis von damals 269 DM kann man durchaus rechtfertigen. Da es sich um ein bereits älteres Modell handelt, überlege ich, ob ich den Upgrade-Service von Braun nutzen soll. Aber eigentlich bin ich durchaus zufrieden.


Geschrieben am: 22. Dec 2002, 12:51   von: PublicEnemy



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