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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Science-Fiction > Planet der Affen (2001)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
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Tim Burton schwächelt
Bericht wurde 1627 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ende der 60er eroberte der Sciencefiction-Film das breite Publikum. Franklin J. Schaffners "Planet der Affen" gehörte zu den ersten großen Genre-Erfolgen. Charlton Heston reiste damals durch Zeit und Raum und strandete auf einem verwüsteten Planeten, auf dem die Affen als überlegene Spezies den Menschen regierten. Pierre Boulles Romanvorlage war ein kulturpessimistisches Zukunftsszenario, in dem die Rassen- und Klassenkonflikte jener Jahre allegorisch zugespitzt wurden. In sechs Fortsetzungsfilmen und zwei TV-Serien wurde der Stoff in den 70ern bis zur Unkenntlichkeit vertrasht und nachdreißig Jahren hat sich nun Tim Burton des Klassikers angenommen. In "Batman" und Sleepy Hollow" hat Burton bereits sein Talent im originellen Umgang mit populären Erzählmythen unter Beweis gestellt. Mit "Ed Wood" und "Mars Attacks!" qualifizierte er sich als begeisterter Science-fiction-Liebhaber.

Mark Wahlberg spielt den Weltraumforscher Davidson, der auf dem Planet der Affen bruchlandet und schon bald in Gefangenschaft gerät. Die Primaten halten die Menschen als Sklaven und Hardliner wie General Thade (Tim Roth) befürwortet sogar die Ausrottung der stinkenden Gattung. Nur die Schimpansin Ari (Helena Bonham Carter) setzt sich als liberale Senatorentochter für Gleichberechtigung von Mensch und Affe ein. Mit ihrer Hilfe gelingt Davidson die Flucht und der mutige Erdling wird unfreiwillig zum Anführer im Krieg gegen die herrschende Spezies. Die Affen sind nicht nur die dominierende Gattung des Planeten, sondern auch die Hauptattraktion in Burtons tierischem Spektakel. Hochbewegliche Latexmasken lassen die Grenzen zwischen Tier und Mensch vollkommen verschwimmen. Hinter den Schimpansen -, Gorilla- und Orang-Utan-Gesichtern kann man die namhaften Schauspieler nur noch erahnen. Während Tim Roth kaum zu erkennen ist und vollständig mit der Rolle des aggressiven Generalaffen verschmilzt, schafft es Helena Bonham Carter sogar durch das Latex hindurch ihren eigenen Charme zu entfalten. Die faszinierenden schauspielerischen Grenzwanderungen tragen den Film jedoch nicht über seine erzählerischen Schwächen hinweg. Die Geschichte von der Umkehrung der Machtverhältnisse zwischen Mensch und Tier entwickelt keinen Tiefgang. Mark Wahlberg fällt als Held viel zu eindimensional aus und allzu schnell stürzt sich Burton in effektheischende Schlachtgemetzel.

Natürlich ist die Ausstattung imposant. Einzelne Szenen sind unkomisch. Aber Burton findet keinen eigenen Zugang zum Stoff. Vergeblich sucht man hier nach der lustvoll - destruktiven Energie von "Mars Attacks!", nach der spielerischen Genreverliebtheit von "Sleepy Hollow" oder dem überbordenden Ideenreichtum von "Batman". "Planet der Affen" ist der erste Burton-Film, dem die Burton-Seele fehlt.


Geschrieben am: 11. Dec 2001, 14:31   von: !!!Flöckchen!!!



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