| KONTAKT | | HILFE | | HOMEPAGE |
 MyReise   MyTickets   MyShopping 
 
    STARTSEITE
Suche in
  Auswahl

Kategorie:

Aktuelles
Was ist Q-Test.de
Geld verdienen
Mitglied werden
Kontakt

  User Login
Username

Passwort



Passwort vergessen ?
 

Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Drama

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
hmm.. man denkt nach.. man hat nen Hass-Objekt

Nachteile:
Aber nicht doch! *g*




The Minus Man - The Minus Film
Bericht wurde 1682 mal gelesen Produktbewertung:  ungenügend
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Diese Meinung habe ich neulich beim Rumstöbern rausgekramt. Ich fand sie irgendwie witzig, weil ich mich damals tierisch über den Film aufgeregt habe. Ich habe den Bericht noch ein wenig aufgemöbelt und möchte ihn nun zum Relaunch freigeben.

Ja, ich habe mir diesen Bericht mit Vergnügen wieder angesehen! Es kamen Erinnerungen auf, einst grausam, doch nun kann ich schon darüber lachen! Es geht um diesen Film, nicht viele werden ihn kennen, aber es ist wirklich ein ganz besonderer Film. Nämlich ein ganz besonders besch******* Film!!! Aber nun zum Bericht:

The Minus Man ist ein völlig konfuser Film und ich sage es gleich im Voraus: wer sich diesen Film freiwillig antun will, der sollte nicht weiterlesen, denn ich erzähle euch jetzt die ganze Handlung. Obwohl von einer Handlung eigentlich keine Rede kann, denn es gibt keine vernünftige Handlung in diesem Film. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich den Film vor etlicher Zeit in der Sneakpreview gesehen habe! Und dann dachte ich, wenn ich schon zahle, gebe ich mir den Film bis zum Schluss!

Es geht im Grunde um einen unscheinbaren Psychopaten namens Vann, gespielt von Owen Wilson. Zunächst dachte ich: „Oh, Owen Wilson! Na dann kann es ja nicht allzu schlecht werden!“ Aber ich wurde eines Besseren belehrt!

Es wird im gesamten Film einfach nicht klar, warum er es tut, aber er vergiftet Menschen, die er hin und wieder trifft. Man weiß nicht, warum er sich diese Personen aussucht und man weiß erst recht nicht, warum er sie umbringt. Diese Frage bleibt völlig offen, ebenso wie die Frage, ob dieser Film wenigstens einen Bruchteil seiner Kosten einspielen wird. Vann ist eine Art Vagabund, der von Gegend zu Gegend zieht. Nach dem Tod seines Vaters hält ihn nichts in seiner Heimatstadt und er zieht mit seinem Pickup in eine kleine ruhige Stadt, deren Namen nie genannt wird. Auf dem Weg dahin, bringt er so nebenbei noch eine Drogensüchtige, gespielt von Sheyl Crow um. Einfach so. Er legitimiert es damit, dass er nur so viel Gewalt anwendet, wie es nötig ist. Warum es nötig ist, bleibt offen.

Der einzige Stolz der Kleinstadt ist die Highschool Footballmannschaft, die Aussichten auf die Meisterschaft hat. Doug, der mit seiner Frau unserem schon so lieb gewonnenem Vann ein Zimmer vermietet, bewundert Gene, den Quarterback der Mannschaft. Doug ist ein psychisch kranker Mann, der unter Depressionen leidet und seinen bescheidenen Unterhalt bei der Post verdient. Dort verschafft er Vann einen kleinen Job. Am Arbeitsplatz lernt Vann eine Frau kennen, die aber im Film weder eine wichtige Rolle spielt, noch überhaupt etwas dazu beiträgt. Ach ja, sie bringt er netterweise nicht um. Vann beschließt, Gene umzubringen. Zentrales Objekt bei seinen Morden ist der Flachmann mit Schnaps, dem er einen seltenen, hochgiftigen Pilz beifügt.

Nach Genes Tod bleibt nur noch Vann übrig, auf den Doug heraufsehen kann. Doug braucht so etwas wie ein Vorbild und nachdem seine Tochter auf das College ging, sieht er Vann quasi als seinen Sohn an. „Du bist jetzt die Tochter“, sagt er zu ihm wörtlich. Die gewalttätigen Ausbrüche Dougs, bei denen er allerdings nur Gewalt gegen sich selbst ausübt, belasten seine Ehe. Eines Tages wird dann Dougs Frau tot am Steuer ihres Autos gefunden. Man hat ihr den Schädel eingeschlagen. Wer der Täter ist, war natürlich nicht schwer rauszufinden! Nebenbei hat Vann noch einen Mann in einem Imbiss umgebracht, nun sind es schon drei Morde in dieser Stadt, ja, der Mann schafft echt was!

Durch verschiedene Spuren hätte man ihn beinahe erwischt, doch stattdessen wird Doug für den Mord an seiner Frau festgenommen, fälschlicherweise natürlich, aber für die Polizei gibt es keinen Zweifel. Vann verlässt nun die Stadt und das offene Ende bestätigt den ganzen Film, nämlich dass er absoluter Bullshit ist.

Der Film ist absolut konfus und schwer nachvollziehbar. Witzig fand ich die deutschen Untertitel, denn der Film wurde nicht synchronisiert. Wahrscheinlich hätte sich das nicht gelohnt, denn dieser Film wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nur von Leuten in der Sneakpreview gesehen. Vann ist ein kalter, gewissenloser Killer, der wie der Traum aller Schwiegermütter wirkt. Er trinkt nicht, raucht nicht, arbeitet, ist nett zu allen, aber dafür bringt er Menschen um. Naja, Nobody is perfect! Immerhin zeigt sich sein Gewissen in seinen Träumen in Form von zwei FBI-Agenten, doch wieder bei Bewusstsein ist er wieder eiskalt, und wenn er auch noch so nett wirkt.

Besonders nervig fand ich die miserablen Schauspieler, die eine furchtbare Gestik hatten. Nicht einmal im Reallife laufen mir so viele bescheuerte Zappelphilipps über den Weg. Aber auch Matt Damon wusste virtuos zu enttäuschen: Vanns Grinsen war einfach unerträglich. Stellt euch vor, ihr spitzt die Lippen und versucht dabei mit zusammengebissenen Zähnen zu grinsen. Absolut lächerlich und wirklich das einzige, was im Film lustig war. Naja, vielleicht noch die hohlen Dialoge. Beispiel gefällig? „Reden wir über Weihnachten!“ „Früher hatten wir einen Baum, dann aber nicht mehr!“ Und so geht es in 95% aller Gespräche. Nach einer Weile ist das wirklich nicht mehr witzig!

Hach, es ist schon über ein Jahr her, dass ich den Film gesehen habe und ich frage mich immer noch, warum Owen Wilson dafür sein Talent weggeschmissen hat!

Ich war noch nie in einem Film, in dem so viele Leute das Kino verlassen haben, aber ich dachte, da muss man durch. Was ihr gerade in fünf Minuten gelesen habt, musste ich zwei Stunden ertragen. Dieser Film ist kein anspruchsvoller Film, sondern etwas für Masochisten.

Ich habe mit Leuten darüber geredet, von denen ich viel halte und die echt intelligent sind, aber sie waren wie ich einer Meinung, dass dieser Film schwachsinnig ist. Tut euch das bloß nicht an!!!

Aber nach Jahren intensivsten Nachdenken, habe ich vielleicht einen kleinen Plan, was diese Charakterstudie eigentlich soll! Vann ist ja der supernette Typ von nebenan, der wirklich absolut rein ist, abgesehen von seiner Mordgier natürlich! Ehrlich! Gegen ihn wirkt die Jungfrau Maria wie die Manifestation der Boshaftigkeit! Und zu seinen Opfern muss man sagen, dass sie ein paar Macken hatten, wie natürlich jeder Mensch. Der Film hat aus diesen Macken keinen Hehl gemacht und sie sofort, unmittelbar offensichtlich gemacht. Offensichtlich war auch, dass in dem Film anscheinend jeder einen an der Waffel hatte, vor allem die Macher! Aber die Opfer waren halt, z.B. Drogensüchtig, oder ein Arsch (der Quarterback) oder eine herrschsüchtige Drachin, etc. Eventuell sollte diese selbsternannte Inkarnation des Guten diese „Bösewichte“ mit ihren verabscheuungswürdigen Fehler einfach ausradieren, weil sie ja nicht so „rein“ sind, wie er! Ich bedauere nur, dass er sich am Ende nicht den Drehbuchautor vorgenommen hat! In diesem einen Fall würde ich die Todesstrafe ausnahmsweise gutheißen!

Naja, wilde Spekulation! Bei so was denke ich etwas an diese fanatischen Christengruppen, die sich zwar an die (zweifelsohne vorbildlichen) Grundsätze der Bibel lehnen, diese aber total willkürlich auslegen und dann z.B. Jagd auf Schwule machen! Oder Abtreibungsgegner, die dann selber Leute umlegen! So gestörte Leute halt! Versteht mich bitte nicht falsch, ich will jetzt keine Christen oder Abtreibungsgegner diskriminieren, aber ich meine halt diese extremen Gruppierungen! Ja, das erinnert mich an Vann, weil der auch so auf „gut“ macht und die „Bösen“ halt mal abschlachtet!

Naja, der Film ist schon witzig, bessergesagt, er ist ein einziger Running Gag nach dem Schema: Netten adretten Eindruck machen --> jemanden umlegen --> dämlich grinsen, und wieder von vorne! Hey, ich habe wirklich nichts gegen Charakterstudien, aber diese?!? *LMAO* nicht zu fassen, was die da verzapft haben!

Aber der Film hat mich auch positiv geprägt! Ich habe mit meinen Kumpels viele neue Redewendungen entwickelt, z.B. sagen wir nach einem schlechten Film „Dagegen war Minus Man ja großes Kino!“ und so weiter! Also, ihr seht, der Film ist nicht spurlos an mir vorbei gegangen. Er eignet sich nicht nur vorzüglich als schonendes Brechmittel, sondern auch um sein Repertoire an dummen Sprüchen und Floskeln auszubauen!

Aber trotzdem, der Film ist nur was für Leute, die sich auch mal selbst verstümmeln und so! Nix für sensible Seelen, Leute die ihren Verstand mögen und potentielle Serienkiller! Ein schwarzer Fleck in der Filmgeschichte!

Es ist der.... MINUS FILM!!!


Geschrieben am: 05. Nov 2002, 15:24   von: PublicEnemy



Bewertungen   Übersicht


Weitere Infos? Versuchen Sie doch mal folgende Suchen bei Google:

Alle evtl. aufgeführten Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern und unterliegen den jeweiligen Bestimmungen.


Was ist Q-Test.de | Impressum | Werbung | Geld verdienen | Banner | Counter | Preisvergleich | Download