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Übersicht > Games > PC > Share- und Freeware

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Sven Bömwölle
Bericht wurde 1495 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Es wird wohl niemanden wirklich wundern, wo ich zuerst über die Existenz dieses Spiels informiert wurde: ich habe mal wieder RTL geguckt und dachte, was für ein Schwachsinn!

Einige Zeit später erzählte mir eine Arbeitskollegin dann von Sven und sagte, ich solle es mal bei Bild.de runterladen. Da ich naturgemäß einen Sinn für Schwachsinn habe und auch irgendwie vom TV-Programm angeödet war, lud ich dann auch herunter und zwar eine .exe-Datei von 5.38 MB. Die ich in Folge installierte – nicht schwer, halt wie man so vor sich hininstalliert, ohne große besondere Ereignisse und / oder Probleme.

Die schon durch das Moorhuhn bekannte Phenomedia AG hat auch „Sven“ entwickelt und damit ein wesentlich amüsanteres Spielchen auf zahlreiche Rechner gebracht.

Sven hat den Vorteil ein Spiel für zwischendurch zu sein, man muß sich nicht lange damit aufhalten, was ich an modernen Spielen immer hasse. Da trabt man dann stundenlang mit irgendeinem Lara-Croft-Verschnitt durch einen Tunnel und hat gar nichts davon. Bei Sven muß man nicht viel denken, nicht viele Tasten bedienen und kann ständig von vorne anfangen – es macht trotzdem Spaß.

Das Spiel:
Sven ist das einzige schwarze Schaf auf einer Weide und auch der einzige Hammel auf der selben. Logisch, daß er mit seinem Harem einiges zu tun hat. Gegen allzu fröhliches Treiben haben zudem auch noch der Schäfer und sein Hund einiges einzuwenden. Im Laufe des Spiels (=erst einmal drei Leben) muß Sven nun alle anderen Schafe poppen, bis diese buchstäblich im 7ten Himmel verschwinden. Dabei ist die Laune der Damenwelt meist nicht ungetrübt und eher schwankend. Über dem Kopf eines Schafes sieht man als Zeichen, wie das werte Befinden ist, eine Sonne, eine mehr oder weniger bewölkte Sonne, eine Wolke oder sogar schon eine Gewitterwolke. Gewitterwolken bedeuten schon, daß Sven sich schnell einen Tritt einfangen kann. An sein angebetetes Opfer muß Sven sich nämlich von hinten heranpirschen, bzw. mit allseits bekanntem Pfiff das Schaf veranlassen, ihm das Hinterteil zuzuwenden. Ist ein Schaf dann endlich so richtig glücklich, bildet sich ein Herzsymbol über seinem Kopf und das Schaf verschwindet mit einem Knall. (ich frage mich noch wohin? Geburtsstation? Dönerbude?)

Damit das Spiel aber Spaß macht hat man natürlich auch einige Probleme zu bewältigen:

- der Schäfer ist nicht sehr begeistert von Sven Aktivitäten, schnauzt aber meist nur herum, solange man ihm nicht zu nahe kommt
- sein Hund ist schon stressiger, der bleibt Sven nämlich auf den Fersen
- man hat nur eine begrenzte Zeit, die aber durch ein glückliches Schaf verlängert wird
- Schafe die richtig unzufrieden sind, verwandeln sich in rote Teufelchen und nehme Sven auf die Hörner

Bei soviel Ärger gibt es aber auch ein paar Goodies:

- Pilze und Blumen, die auf der Wiese wachsen, beschleunigen Sven, machen ihn zu einem besseren Lover, verbessern oder verschlechtern die allgemeine Laune der Herde, bringen ein Extraleben und machen Sven bekifft
- Teleporter: Gewässer beamen Sven an eine andere Stelle der Weide, gut um dem Köter zu entkommen!
- Die Meerjungfrau: ist die glücklich, wachsen mehr Pilze auf der Weide
- Das Ufo klaut Schafe
- Das Ufo sammelt Sven ein, wenn er an der richtigen Stelle steht und schickt einen grünen Alien-Sven zurück auf die Weide
- 3 glückliche Schafe in bestimmter Zeit: ein Leben zusätzlich
- 10 glückliche Schafe in einer Minute: Sven wird kurzfristig unverwundbar
- Level 5: der Hund will auch was von Sven

Tips?
Alles Goodies immer schön einsammeln, den Köter weitläufig umgehen, und hin und wieder auch auf den Schäfer achten. Hat man sich dann an die vertrackte Steuerung gewöhnt, ist das Spiel wie Moorhuhnschiessen! Die Steuerung ist zwar auf die vier Cursortasten und die Leertaste als Aktionstaste (für Poppen und Pfeifen) beschränkt, leider läuft Sven aber bei Betätigung der Tast für nach oben, nicht nach oben, sondern diagonal in die linke Bildschirmecke. Außerdem kann es passieren, daß man die Taste fast auf den Tisch durchdrückt, und Sven gar nichts tut. Etwas hakt da!

Sound und Graphik:
Hier hat man sich auf das nötigste beschränkt. Die Figuren sind recht putzig und werden wie in einem Comicfilm dargestellt, was aber ausreicht. Der Sound beschränkt sich auf eine nervende Musik, gottseidank nicht ständig, auf das Gebrabbel des Schäfers, Hundejaulen, ein Quietschgeräusch aus Svens morschen Hüften und etwas Geblöke. Reicht auch aus...

Das Spiel ist auf insgesamt fünf Level beschränkt. Nach etwa einer Woche in meinem Besitz kämpfe ich gerade immer noch damit, das vierte Level zu überleben. Schon ein Fortschritt, da meine ersten Versuche eher kläglich gediehen. Demnächst sollen dann weitere Level käuflich erworben werden können, wie ich gelesen habe. Leider hat man keine Speichermöglichkeiten, so daß man immer wieder bei Null anfangen muß. Dies ist auf Dauer ganz schön frustig.

Hänger? (nein nicht Sven, das Spiel! *menno)
Bei meiner Arbeitskollegin lief das letzte Level nicht – das hat sie natürlich ziemlich geärgert. Auch bei mir hatte das Spiel den einen oder anderen Aussetzer, was nur durch abwürgen und neu starten in den Griff zu bekommen war.

Ich denke Sven hat durchaus das Zeug dazu, dem Moorhuhn den Rang abzulaufen, wenn der Entwickler in absehbarer Zeit ein paar neue Features im Angebot hat.


Geschrieben am: 10. Mar 2002, 22:47   von: Vampire-Lady



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