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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > E

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Stephen King´s "Es"
Bericht wurde 1652 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

„Es“ war mein erstes Buch welches ich von Stephen King gelesen habe und durch dieses Meisterwerk wurde ich dann auch sofort zum King-Fan.
Mittlerweile habe ich jedes Buch vom Horror- Meister gelesen, doch bisher reichte keines an dieses hier heran.
Zusammen mit „The Stand“ , „Green Mile“ und den „Dark Tower“ Werken steht es ganz oben in meiner persönlichen Stephen King Hitliste.


Einleitung:

7 Freunde haben Schwur getroffen.
Wenn „Es“ wiederkommt, werden sie sich wiedertreffen, werden erneut den Kampf gegen das Böse aufnehmen....
27 Jahre später wird es Zeit sich an diesen Kindheitsschwur zu erinnern...


Der Club der Verlierer

Wie so oft liegt King´s große Stärke auch in diesem Buch in seinen Charakteren.
Seine fiktiven Figuren erscheinen einem schon nach wenigen Seiten real, man fiebert mit ihnen mit, sorgt sich um sie und wünscht sich nach Beendigung des Buches ein Wiedersehen.

Die Hauptpersonen in „Es“ sind eine Gruppe Kinder aus der fiktiven Kleinstadt Derry , die alle eines gemeinsam haben, sie sind Außenseiter.

Da hätten wir:

Bill Denbrough, wegen seines Sprachfehlers nur Stotter- Bill genannt

Ben Hanscom, der übergewichtige „Fettsack“

Eddie Kasparak, Asthmatiker und Schwächling

Beverly Marsh, Mädchen aus armen Haus mit gewalttätigem Vater

Stan Uris, jüdischer Abstammung

Richie Tozier, Brillenschlange mit losem Mundwerk

Mike Hanlon, Farbiger aus ärmlichen Verhältnissen

Klar das diese Gruppe beliebtes Ziel der Rowdies aus Derry ist, doch im Sommer 1957 ist dies ihr kleinstes Problem, den unter der Kleinstadt, tief drunten in der Kanalisation von Derry lauert das absolute Böse, ein unbeschreibliches Wesen mit Hunger auf Kinderfleisch...


Sommer 1957

Alles beginnt mit der Ermordung von Bill´s kleinem Bruder Georgie.
Während eines regnerischen Sommertages wird Georgie auf bestialische Art und Weise umgebracht, doch dies ist nur der Auftakt einer erschütternden Mordserie.
Während die Polizei von Derry noch nach einem menschlichen Mörder sucht, kommt der Club der Verlierer immer mehr hinter das Geheimnis von Derry.
Unter der Stadt lauert ein namenloses Böses ( deswegen auch „Es“ ) und das schon seit Urzeiten...
Dieses „Es“ , welches meist in der Gestalt des Clowns Pennyworth auftritt, lebt in der Kanalisation von Derry, wo es eine Art „Winterschlaf“ hält, aus welchem es aber alle 27 Jahre erwacht und sich hungrig auf die Jagd nach den Ängsten der Stadtbewohner macht, wobei es dabei natürlich Kinder favorisiert.
Ca. ein Jahr mordet „Es“ meist, um am Ende in einer gewaltigen Katastrophe noch einmal einen Massenmord zu verüben und dann wieder für weitere 27 Jahre zu ruhen.
Natürlich schenkt dem Club keiner der Erwachsenen Glauben, also beschließen die Freunde den Kampf gegen „Es“ aufzunehmen, diesmal den Turnus zu durchbrechen und „Es“ zu besiegen.
Nach mehreren „Vorgefechten“ kommt es in der Kanalisation von Derry zum Showdown, es gelingt den Kindern „Es“ zu verletzen, so das dieses sich schwer verletzt zurückziehen kann, bevor „Es“ seinen traditionellen Massenmord verüben kann.
Doch ist „Es“ wirklich besiegt?
Was ist wenn es wiederkommt?
Keiner der Freunde ist sicher, und so wird nach der Rückkehr aus der Kanalisation ein Schwur getroffen.
Wenn „Es“ zurückkehrt, wir auch der Club der Verlierer wieder zusammenkommen, wenn es noch lebt, wird man noch mal den Kampf wagen...



Sommer 1984

Der Club der Verlierer ist Erwachsen und müsste sich eigentlich umbenennen, den alle die Derry verließen, haben eine erfolgreiche Karriere hinter sich.
Bill ist ein erfolgreicher Schriftsteller, Richie Radiomoderator, Ben ist Architekt und so weiter.
Die Ereignisse von Derry sind vergessen und zwar völlig, jegliche Erinnerung an „Es“ scheint wie ausgelöscht.
Doch das ändert sich mit 6 Telefonanrufen, Anrufe aus Derry von Mike Hanlon, der als einziger in der Stadt zurückblieb und auch der einzige der sich an die Ereignisse erinnern kann.
Der zentrale Wortlaut aller Anrufe ist der selbe „Es ist zurück“.
Den das Morden in Derry hat wieder begonnen, schon seit Wochen und als Mike sich sicher ist, es wieder mit „Es“ zutun zuhaben, erinnert er die Freunde an ihren Schwur.
Noch entsetzt von der wieder einsetzenden Erinnerung machen sich die Freunde auf den Weg, alle bis auf einen.
Stan Uris, der schon als Kind ein Realist war und am wenigsten mit der Existenz eines Wesens wie „Es“ klarkam, wird von der Nachricht so erschüttert, das er Selbstmord begeht.
So treffen also 5 Freunde bei Mike ein, gleichzeitig erfreut über das Wiedersehen, gleichzeitig ängstlich über das was sie erwarten wird.
Man versucht sich einzureden das die Morde ein Zufall sind, doch „Es“ hat das ankommen seiner Feinde schon bemerkt und bald wird der Club wieder mit dem übernatürlichen Schrecken konfrontiert.
Da es nichts mehr bringt, die Wahrheit zu leugnen, beschließen die Freunde ihren Schwur zu halten und erneut den Kampf aufzunehmen.
Doch diesmal sind die Vorraussetzungen noch wesentlich schlechter, den durch Stan´s Suizid wurde der Kreis durchbrochen, die magische Macht der Zahl Sieben ist nicht mehr gegeben?
Doch noch viel schlimmer, wie sollen Erwachsene das schaffen, woran Kinder scheiterten, wenn doch die einzige Waffe gegen „Es“ die Fantasie ist....?


Die Erzähltechnik

Hier hat King einen Meisterhaften, erzähltechnischen Trick angewandt.
Das Buch gliedert sich nicht so wie ich es hier aufgeführt habe in 1957 und 1984, sondern wechselt zwischen den Kapiteln die Zeitebene, so das beides, Kinder und Erwachsene parallel zueinander laufen.
Das verwirrt aber keineswegs, sondern gibt der Geschichte eine wunderbare Dynamik, wie ich sie selten erlebt habe.
Besonders zum Ende hin, als King die „Wechsel“ immer schneller vollzieht, kommt das richtig genial rüber.
Da kämpfen sich 7 Kinder durch die Kanalisation und wenige Seiten später ihre erwachsenen Gegenstücke, so das man zwei furiose Showdowns auf einmal geboten bekommt, einfach grandios.

Das Besondere an dieser Horror-Story

Leider wird King von vielen immer noch als schlichter Horror-Autor angesehen, doch echte Fans wissen das er zu weit mehr fähig ist.
Obwohl „Es“ einige Schockeffekte und einige recht brutale Szenen hat, fesselt die Geschichte auf vielerlei Weise.
Der Leser fühlt sich zurückversetzt in die eigene Kindheit, da wird seitenlang erzählt wie die Kids einen Damm bauen, ohne das dies den Leser langweilt, man erinnert sich an die eigene Kindheit, an lange Ferien und die kindliche Unschuld und Freundschaft.
Das einzige Wort was mir dazu einfällt ist „Schön“ den genau das ist die Story, eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft und das Erwachsenwerden.

Fazit:

„Es“ ist mit über 1000 Seiten ein echter Wälzer, aber auch ein Buch was man am liebsten am Stück lesen würde.
Ich habe dieses Buch schon 5 oder 6 mal gelesen und jedes Mal schlägt mich diese Geschichte wieder in ihren Bann.
Der Erzähl- und Schreibstil ist flüssig, so das selbst Gelegenheitsleser keine Schwierigkeiten mit diesem sonst sehr komplexen Werk haben dürften.

Mein Tip:
Egal ob ihr King Fans seit oder nicht, selbst wenn ihr dieses Genre eigentlich verabscheut, holt euch dieses Buch.
Meiner Meinung nach ein literarisches Meisterwerk, welches man fast mehreren Genres zuordnen könnte.
Prädikat sehr wertvoll!

Hoffe ich konnte die, welche es noch nicht kennen, neugierig machen und wünsche viel Spaß beim Lesen...


PS. Leider gibt es in King´s Büchern kein Wiedersehen mit dem Club der Verlierer, doch in „Insomina- Schlaflos“ entführt uns King immerhin zurück nach Derry.
Bericht folgt bestimmt :-)





Geschrieben am: 24. Jan 2002, 14:15   von: zerocool



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