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Übersicht > Beauty > Haare > Haarkuren > Gliss Kur > Direct-Repair > Für trockenes, strapaziertes Haar

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
wirkt

Nachteile:
Kleinigkeiten




Shinin', gleamin', streamin' flaxen-waxen
Bericht wurde 2033 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

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*The Story so far*
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Tja, auch ein Mann will gefallen und zu diesem Zweck benötige ich halt ab und zu ein paar Behelfsmittel! Ein großes Manko bei mir sind meine Haare. Sie sind sehr trocken und wellig, auch Splissanfällig. Wenn ich nichts mit ihnen mache, sind sie quasi unfrisierbar, bzw. lassen sich nicht so frisieren, wie man es gerne hätte. Also wollte ich dem ein wenig entgegenwirken und suchte vor einigen Jahren eine Drogerie auf. Dort ließ ich mich beraten und die freundliche Verkäuferin gab mir eine Tube „Gliss Kur Direct Repair Kur“! Klasse Name, dachte ich, aber für knapp 4 € pro Packung sollte es eigentlich schon was taugen!

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*Der erste Eindruck zählt!*
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Ja, die Packung sieht ja schon ganz schick aus und lässt sich bequem überall hinstellen. Der Deckel ist groß genug, dass die Tube nicht sofort umfällt. Die Packung besteht aus PVC oder so, auf jeden Fall lässt sich der Inhalt leicht rausdrücken. Doch ist es nicht immer einfach, zu portionieren. Nicht selten drückt man auf einmal einen Haufen Luft raus und mit einem peinlichem Geräusch hat man plötzlich viel zu viel in der Hand.
Die Packung besticht des weiteren mit einer Gebrauchsanweisung, sowie ein paar Hinweisen. Und schon hier wurde mir deutlich, dass sich die Hersteller ein Hintertürchen offengelassen haben. Nirgendwo steht, wie lange das Zeug wirkt. Es soll ca. 2 bis 3 mal die Woche angewendet werden. Aber ob die Haare dann nach der Kur dauerhaft besser werden, davon kein Wort. Überhaupt gibt es da keine Zeitangabe. Klar, unter dem Begriff „Repair“ verstehe ich einen Nutzen, der auch längere Zeit anhält. Wenn ich einen kaputten Stuhl repariere, dann mache ich das so, dass er hinterher sogar stabiler ist. Aber zur Langzeitwirkung komme ich später ausführlicher.

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*Los geht’s*
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Also laut Angaben des Herstellers muss man die weiße Creme (die meines Erachtens ein wenig suspekt aussieht....) ins Handtuchtrockene Haar einmassieren. Ja, liebe Schwarzköpfe, aber wie sieht es denn mit der Menge aus? Wenn ich Haare bis zum Hintern hab, reicht dann ein Tropfen? Oder muss sich ein Soldat die ganzen 150 ml auf den Kopf klatschen? Tja, hier wurde ich allein gelassen. Aber nach jahrelanger, intensivster Anwendung, habe ich eine ungefähre, angemessene Menge ausfindig gemacht. Bei meinem zwischen 10 und 15 cm langem Haar genügt in etwa eine Haselnussgroße Menge. Natürlich kommt es wieder auf das Haar an. Da blonde Menschen mehr Haare haben als z.B. Dunkelhaarige, müssen diese mehr benutzen. Doch ich denke, bei meinem Haar genügt diese Menge. Egal wie komisch die Creme auch aussehen mag – ich sag’ besser nicht, woran sie mich erinnert – es lässt sich zumindest recht gut auftragen.
Auf der Verpackung wird mit großen Lettern verkündet, dass „Das neue GLISS KUR mit SCAN REPAIR erkennt, was dem Haar fehlt und es tiefenwirksam und maßgenau repariert!“ Hört sich gut an, so nach Hightech. Auch die Inhaltsstoffe machen einen klasse Eindruck. Mandelöl – Hui! Weizen Protein – wie natürlich! Tetrahydroxypropyl Ethylenediamine – na, lassen wir das besser!
Auf jeden Fall war ich zunächst einmal auf die hoch gepriesene Sofortwirkung gespannt. Das einzige, was sofort gewirkt hat war, dass mein Haar leicht verklebt war. Das ist aber nicht so tragisch, einfach ein paar Mal durchgekämmt und das Zeug hat sich über meinen gesamten Schopf verteilt. Nun heißt es warten, nämlich so lange, bis mein Haar getrocknet ist. Fönen tue ich es eher selten, aber dazu später.
Und tatsächlich! Mein Haar war um einiges geschmeidiger und glatter! Es war auch nicht mehr so ausgetrocknet, wie sonst und ließ sich auch besser frisieren. Ich war erst mal begeistert! Tolles Haar, so wie ich es mir schon immer gewünscht hatte! Ja, war dies nur ein wundervoller Traum?

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*long beautyful hair?*
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Ja, wie sieht’s aus, auf lange Dauer? Zunächst einmal kann ich sagen, dass es kein böses Erwachen gab, aber wie alles auf der Welt hat auch diese Haarkur seine Mankos. Zunächst einmal kann ich nicht alle Versprechungen des Herstellers bestätigen. Er schreibt, dass nur geschädigte Stellen repariert und gesunde Stellen nicht überpflegt werden. Nada! Wende ich die Kur 2 oder gar 3 Tage hintereinander an, zeigt sich deutlich, dass mein Haar nicht mehr so schön ist, wie am ersten Tag. Es wir wellig, schlecht frisierbar und manche Locken stehen stark ab. Nur trocken wird es nicht. Aber überpflegt wird es trotzdem! Schade, aber kein Hindernis. Denn ein Tag nach der Anwendung ist mein Haar auch ohne Kur noch gut. Zwar nicht so schön, wie am Tag der Kur, aber auf jeden Fall besser als ohne! Die Angabe von 2 bis 3 Anwendungen pro Woche sind also recht angemessen. Öfters sollte man es nicht machen. Ich benutze es 2 mal die Woche, meist dann, wenn ich darauf erpicht bin, eine ansehnliche Haarespracht zu tragen.
Nach cirka dreijähriger Anwendung kann ich zwar keine dauerhafte Überpflegung feststellen, aber auch keine langfristige Verbesserung. Sprich, wenn ich es mal 2 Wochen nicht anwende, ist mein Haar wieder strohig wie eh und je. Dies führt natürlich zu der Konsequenz, dass ich etwa alle drei Monate eine neue Tube kaufen darf. Ach, meine Kopfhaut wurde übrigens davon nicht im Geringsten angegriffen!

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*Alles nur heiße Luft?*
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Zum Thema „Fönen“ und sonstige Peripherie möchte ich auch noch ein paar Sätze hinzufügen? Wie bereits erwähnt, föne ich mein Haar selten. Das liegt schlicht und einfach daran, dass Fönen das Haar noch mehr austrocknet. Und wenn man schon so eine Wüste auf dem Kopf hat, sollte man das besser unterlassen. Doch ich habe den Schritt gewagt. Nun, es war eine Mischung aus „ungefönten Haar“ und „unbehandelten Haar“! Damit will ich sagen, es war danach weder völlig trocken, noch war es besonders gut. Es war einfach nur okay! Der Hersteller äußert sich zu diesem Thema auch gar nicht. Doch weiss ich, dass es Mittel gibt, die eine ähnliche Wirkung haben wie dieses, aber aufs Fönen abgestimmt sind. Solche Mittel entfalten erst ihre volle Wirkung, wenn man das Haar fönt. Gliss Kur gehört eindeutig nicht dazu.
Des weiteren gibt es ja noch andere Komponenten von Gliss Kur. Z.B. ein Shampoo oder auch eine Haarspülung. Die Spülung habe ich mal versehentlich gekauft, weil die Packung fast genauso aussieht. Ich konnte aber keine Verbesserung feststellen. Deshalb werde ich sie nicht noch mal kaufen. Das spezielle Shampoo habe ich auch nicht ausprobiert, da ich ohnehin ein sehr schonendes Shampoo benutze. Nämlich Babyshampoo, welches sehr mild ist und das Haar nicht austrocknet. Ich habe mit der Kombination Babyshampoo/Gliss Kur sehr zufriedenstellende Ergebnisse erreicht.

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*So what?*
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Als Fazit kann ich sagen, dass sich diese Kur für trockene und strapazierte Haare ausgezeichnet eignet. Der hohe Preis lässt sich dadurch rechtfertigen, dass eine Packung (je nach Haar) ca. 2 bis 3 Monate reicht. Wenn ich sehe, wie viel besser mein Haar damit aussieht, ist es mir jeden Pfennig, äh, Cent wert!


Geschrieben am: 09. Oct 2002, 12:20   von: PublicEnemy



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