| KONTAKT | | HILFE | | HOMEPAGE |
 MyReise   MyTickets   MyShopping 
 
    STARTSEITE
Suche in
  Auswahl

Kategorie:

Aktuelles
Was ist Q-Test.de
Geld verdienen
Mitglied werden
Kontakt

  User Login
Username

Passwort



Passwort vergessen ?
 

Übersicht > Unterhaltung > DVD > F > Fight Club

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
sehr guter Film, als Lehrvideo verwendbar, kritisch, aufweckend

Nachteile:
die DVD ist recht teuer und beitet wenig Zusatzmaterial




SCHLAG MICH SO FEST DU KANNST!
Bericht wurde 1570 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 


Beginnen möchte ich diesen Bericht mit einem Zitat von Tyler Durden. Ihr wisst nicht, wer das ist? Dann nehmt euch etwas Zeit und ich erzähle euch von ihm.

„Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun!“

Jack leidet unter Schlafstörungen und Langeweile. Er geht zu verschiedenen Selbsthilfegruppen, ohne auch nur eine einzelne Krankheit zu haben, über die Betroffene in diesen Gruppen miteinander sprechen. Er selbst bildet sich jedoch ein, todkrank zu sein.
Beruflich ist er viel unterwegs und lernt einige interessante und auch weniger interessante Leute kennen. Als er von einer seiner Reisen zurückkehrt, steht sein Apartment in Flammen und er weiß nicht, wo er bleiben kann. Er hat auf dem Heimflug Tyler Durden kennen gelernt, einen Seifenverkäufer mit einer mitreißenden Aura, die Jack auch veranlasst hat, Tyler anzurufen. Sie treffen sich in einer Kneipe, wobei Jack kein Wort darüber verliert, ob er bei Tyler übernachten darf. Erst als sie die Bar verlassen, nimmt der etwas konservative Jack nach Tylers Aufforderung seinen Mut zusammen und bittet den Seifenverkäufer, bei ihm nächtigen zu dürfen.
Auf dem Parkplatz kommt Tyler eine merkwürdige Idee, er verlangt von Jack, dass dieser ihn schlagen solle. Daraufhin liefern sich die beiden einen blutigen Faustkampf, trinken noch ein Bier zusammen und machen sich auf den Weg zu Tyler.
Dieser lebt in einer alten Bruchbude, ohne Fernseher und sonstigen Schnickschnack. Jack tut sich zuerst schwer damit, denn er gehörte zur „Konsumgesellschaft“, es gab nichts, was er nicht besaß. Doch mit der Zeit gewöhnt er sich daran, bei Regen den Strom abzuschalten, oder seinen Kaffee mit einem Handfilter und abgekochtem Wasser selbst zu brühen. Jack und Tyler leben zusammen, als wären sie ein altes Ehepaar. Doch am Wochenende drehen sie auf. Mittlerweile haben sie Samstags abends einen Kellerraum in einer Bar für ihren „Fight Club“ organisiert und ihre Anhängerschaft wächst stetig. Bald gibt es den Fight Club in ganz Amerika. Die Leute wollen ihren Frust abreagieren, auch Jack ist nun wesentlich zufriedener, als er es jemals bei einer seiner Selbsthilfegruppen war. Sie sind eine Organisation mit festen Regeln. Es geht im Fight Club nicht um Vergeltung oder sonstiges, es geht um faire Kämpfe. Die erste und zweite Regel des Fight Club lauten: „Sprich niemals über den Fight Club!“ Die restlichen Regeln besagen, dass ohne Schuhe und Hemden, Gürtel und sonstiges gekämpft wird. Es wird so lange gekämpft, bis einer aufgibt...... Also eine perfekte Organisation einer perfekten Scheinwelt.
Wenn das Geld knapp wird, stehlen sie abgesaugtes Fett aus einer Schönheitsklinik, machen daraus Seife und verkaufen sie für ein Heidengeld an ein Kaufhaus.
Immer mehr nimmt der Fight Club sie ein und bald organisieren sie sich ihre eigene Armee. Als Tyler mehr und mehr terroristische Aktionen plant und Jack versucht, ihn davon abzuhalten, nimmt der Film eine überraschende Wende.......


So, mehr zum Film könnt ihr Euch selbst anschauen, es wäre fatal, wenn ich den Rest hier preisgeben würde.

Tyler Durden wird verkörpert von Brad Pitt, der bei diesem Film wieder einmal gezeigt hat, dass er vom Macho-Image und Frauenheld weg will. Er mimt den verrückten und selbst zerstörerischen Tyler, dem jedes Mittel recht ist, seinen Willen durchzusetzen. Jack wird gespielt von Edward Norton, der vielen aus „Zwielicht“ oder „American History X“ bekannt sein dürfte. Beide verkörpern ihre jeweilige Rolle hier perfekt, was diesen Film zu einem Augen- und Ohrenschmaus macht. Irre Musik zu einem irren Film. Der Film wird aus Jacks Perspektive erzählt, zwischendurch gibt er immer wieder Kommentare zum Geschehen ab, wie in einem Tagebuch. Die Charaktere des Films sind allesamt sehr schrill und nicht einer von ihnen ist als normal zu bezeichnen. Vielleicht ist es das, was den Film so besonders macht. Er erzählt die Story von zwei Freunden, die einem Job nachgehen, wie jeder andere auch. Nur ihre Freizeitbeschäftigung ist schon etwas ungewöhnlich. Jeder weiß um den Fight Club, aber niemand spricht darüber. Gibt es das nicht auch bei uns? Jeder weiß, dass es um die Nachbars-Ehe nicht besonders steht, aber niemand verliert ein Wort darüber. Jeder weiß, dass der Neue in der Schule kifft wie sonst was, aber spricht man drüber?

Ich finde den Film durchgedreht, aber die Story ist genial und gar nicht mal so weit hergeholt.
Obwohl die Typen nicht gerade aussehen, als würde einem gleich so jemand über den Weg laufen, aber sind ja alles Schauspieler, es ist ein Film und da müssen die Leute nun mal ein wenig besser aussehen, als die typischen Durchschnittsleute. Eine besondere Gastrolle in dem Film hat der Sänger Meat Loaf erhalten, schaut es euch am Besten selbst an.

Auf der DVD gibt es leider nicht sehr viele Specials. Die Szenenauswahl und der Kinotrailer sind zu finden, das ist leider auch schon alles. Anhören kann man sich das Ganze auf Deutsch oder Englisch, Untertitel ebenfalls in Englisch und Deutsch für Hörgeschädigte. Aufgrund seiner provokativen Thematik und der brutalen Schlägerszenen ist der Film erst ab 18 Jahren freigegeben, meiner Meinung nach durchaus sinnvoll, denn es sind nicht nur blutende Wunden und ausgeschlagene Zähne zu sehen, auch inhaltlich finde ich den Film für Jungendliche etwas zu hart, daher mal eine berechtigte Altersgrenze!

Obwohl der Spaß ziemlich teuer war, habe ich die DVD sofort an mich genommen, als mich das Stück im Media Markt sozusagen angelächelt hat. Wenn ich mich recht entsinne, habe ich dafür etwa 25€ hingeblättert. Für die „Extras“ zwar reichlich übertrieben, aber ich wollte den Film haben und nun habe ich ihn vor mir liegen und werde ihn mir heute Abend noch einmal ansehen!

Ich hoffe, mein Bericht hat euch gefallen und ich habe nicht zuviel verraten!




Geschrieben am: 10. Feb 2003, 02:08   von: tyranessa



Bewertungen   Übersicht


Weitere Infos? Versuchen Sie doch mal folgende Suchen bei Google:

Alle evtl. aufgeführten Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern und unterliegen den jeweiligen Bestimmungen.


Was ist Q-Test.de | Impressum | Werbung | Geld verdienen | Banner | Counter | Preisvergleich | Download