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Übersicht > Games > PC > Ego Shooter > Battlefield 1942

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
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Rider spielt Krieg
Bericht wurde 1267 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 




Für mich als Sammler von Ego-Shootern zählt das Jahr 2002 zu den teuersten Jahren seit langer Zeit, den mit Titeln wie UNREAL TOURNAMENT 2003, JEDI KNIGHT 2, NO ONE LIVES FOREVER 2, IRON STORM, ... ungewohnt viele Shooter in diesem Jahr erschienen sind.
Ein weiterer noch recht aktueller Shooter trägt den Titel BATTLEFIELD 1942.



ALLGEMEINES
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Der Ego-Shooter BATTLEFIELD 1942 erschien im Sommer/Spätsommer des Jahres 2002 bei Electronic Arts und ist aufgrund des noch recht jungen Alters im Handel recht weit verbreitet, wo der Preis bei durchschnittlich etwa 43,00 € liegen dürfte (ich habe mir das Spiel kurz nach Erscheinen für 42,95 € bei Saturn Hansa in Düren gekauft).
BATTLEFIELD 1942 ist in einer (heute üblichen) DVD-Hülle verpackt, die neben den beiden Spiel-CDs auch ein gedrucktes Handbuch enthält.
Als Hardwarevoraussetzung nennt der Hersteller auf der Verpackung einen Prozessor mit 500 MHz, 128 MB RAM, und 32 MB Grafik (DirectX 8.1). In der Praxis zeigte das Spiel aber meinem Athlon 650 mit 448 MB RAM und 32 MB GeForce 2 MX Grafik seine Grenzen auf und war nur mit niedrigen Details in geringer Auflösung weitestgehend flüssig spielbar.
Die Installation des Spiels belegt etwa 1,2 GB Platz auf der Festplatte und erfolgt menügeführt. Nennenswerte Bedienereingriffe sind nicht erforderlich, so dass die Installation keinerlei Probleme bereiten sollte.



DAS SPIEL
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1942: Der 2. Weltkrieg erstreckt sich über fast ganz Europa und auch in Nordafrika und im Pazifik kommt es zu Kampfhandlungen.
Im Einzelspielermodus steuert der Spieler in diesem Szenario einen Rekruten in der Ich-Perspektive durch unterschiedliche Einsätze an nahezu allen Schauplätzen des 2. Weltkrieges, wobei auch nahezu alle im Spiel vorkommenden Fahrzeuge (insgesamt etwa 35 verschiedene Fahrzeuge (sowohl Landfahrzeuge, als auch Wasser- (unter anderem ein U-Boot) und Luftfahrzeuge gesteuert werden können).
So kämpft der Spieler in Osteuropa, in Nordafrika, im Pazifik und in Westeuropa, wobei es meistens gilt, strategisch wichtige Punkte zu erobern (gelegentlich müssen Stellungen auch über eine festgesetzte Zeit gehalten werden), wobei das Spiel in 15 Missionen/Kampagnen unterteilt ist, die jeweils mit einem Besprechungsbildschirm beginnen, in dem Lage und Einsatzziele erläutert werden. Neben den Kampagnen besteht auch die Möglichkeit, einen Einsatzort direkt zu wählen, wobei hier allerdings nicht gespeichert werden kann.
Daneben bietet BATTLEFIELD 1942 auch einen Multiplayermodus, in dem bis zu 32 Spieler via LAN oder Internet gegeneinander (oder auch miteinander) antreten können. Der Multiplayermodus umfasst dabei die Modi Eroberung (hier wird ein gegnerisches Team entweder durch Abschüsse oder durch das Besetzen von Kontrollpunkten besiegt), Team-Deathmatch, Capture the Flag und Co-Op (Spiel gegen und mit Bots).



GRAFIK, SOUND, ...
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Grafisch kann BATTLEFIELD 1942 zwar nicht ganz mit dem jüngeren UNREAL TOURNAMENT 2003 mithalten, ist aber dennoch hervorragend gelungen und wirkt zu jedem Zeitpunkt realistisch.
Sowohl die Gegner, als auch die Umgebungen, Fahrzeuge und ähnliches sind detailliert gestaltet und der Realität sehr gut nachempfunden.
Der Sound ist grundsätzlich ebenfalls sehr gut gelungen, allerdings klingen die Waffen meines Erachtens ein wenig ähnlich. Alle übrigen Soundeffekte klingen dagegen stimmig und realistisch.
Gesteuert wird BATTLE FIELD 1942 wie eigentlich alle Ego-Shooter mittels einer ( Kombination aus Tastatur und Maus und dürfte grundsätzlich niemanden überfordern. Aufgrund der Möglichkeit, auch Fahrzeuge zu benutzen ist die Steuerung allerdings geringfügig komplexer als in anderen Spielen dieses Genres.



DESIGN
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Die einzelnen Levels des Spiels sind stark an die Realität und da die Schauplätze sehr verschieden sind, bieten die Karten auch viel Abwechslung. So bietet BATTLEFIELD 1942 sowohl Schneelandschaften um Stalingrad, als auch Wüstenszenarios (El Alamein) Vulkaninseln (Iwo Jima) Strände (Omaha Beach) und viele mehr. Ein absolutes Highlight ist hier meines Erachtens eine Mission im zerbombten Berlin.
Naturgemäß weniger Abwechslung bietet das Design der Gegner, da sich diese hier dem hohen Realitätsanspruch entsprechend natürlich aus feindlichen Soldaten und ihren Fahrzeugen zusammensetzen.
Die etwa 20 verschiedenen Waffen des Spiels wurden ebenfalls der Realität angepaßt/entnommen und so stehen dem Spieler Waffen wie Pistole, Sturmgewehr, Maschinengewehr und ähnliches zur Verfügung und hinzu kommen auch noch die (in aller Regel bewaffneten) Fahrzeuge.



SPIELSPASS
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Die Fachpresse (also Zeitschriften wie PC Games, PC Action, ...) versahen in ihren Testberichten das Spiel BATTLEFIELD 1942 mit hervorragenden Wertungen und sparten nicht mit Lob.
Tatsächlich schafft es das Spiel im Einzelspielermodus schnell eine gelungene Atmosphäre aufzubauen, die den Spieler am Monitor fesselt und so machte auch mir das Spiel im Einzelspielermodus durchaus Spass. Ungeübtere Spieler könnte allerdings die unverkennbare taktische Komponente ein wenig stören und aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten schien mir das Spiel auch nicht unbedingt besonders einsteigerfreundlich.
Der Multiplayermodus ist noch einmal deutlich taktischer und somit durchaus ein Konkurrent für COUNTER STRIKE, ob allerdings viele CS-Spieler wechseln werden, wage ich zu bezweifeln und ich persönlich bevorzuge klassische Deathmatch Partien wie in QUAKE 3 oder UNREAL TOURNAMENT 2003.
In jedem Fall aber bieten sowohl Einzel-, als auch Multiplayermodus viele Stunden Spielspass.



JUGENDSCHUTZ
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Trotz des Szenarios, dass naturgemäß mit der Darstellung von Gewalt verbunden ist, ist es den Entwicklern gelungen, diese als nicht übertrieben darzustellen und zu keinem Zeitpunkt hat man bei BATTLEFIELD 1942 den Eindruck, als würde Gewaltdarstellung als Mittel zum Zweck eingesetzt werden, so dass mir die USK-Einstufung ab 16 Jahren durchaus angemessen erscheint.
Ob nun aber das Niedermetzeln von obskuren Monstren mit einer Kettensäge wie im indizierten DOOM/DOOM 2 nun tatsächlich gewaltverherrlichender ist, als das Spielen eines realen Krieges, wage ich zu bezweifeln – mit dem Trend zu immer mehr Realismus in Ego-Shootern kann ich mich aber eh nicht so recht anfreunden.



SCHLUSSWORTE
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Ohne Zweifel ist BATTLEFIELD 1942 ein sehr gelungenes Spiel, dass auch langfristig Spass machen kann. Da mir aber beispielsweise UNREAL TOURNAMENT 2003 weit mehr Spass gemacht hat und ich ohnehin kein großer Freund von taktischen Komponenten in Ego-Shootern bin, spreche ich zwar eine klare Empfehlung aus, schließe mich der allgemeinen Lobhudelei nicht an und urteile nur mit GUT !





Geschrieben am: 21. Feb 2003, 05:15   von: rider-of-apocalypse



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