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Übersicht > Familie > Haustiere > Fische > Aquarienkauf Tipps & Tricks

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Stressabbauend, interessant, Einblick in die Unterwasserwelt, ersetzt manchmal den Fernseher.

Nachteile:
Für die Pflege muss viel Zeit aufgewendet werden, aber wie schon berichtet: Je grösser das Becken.........




Ratschläge und Tipps für ein neues Aquarium
Bericht wurde 7018 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 4 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Man sieht oft bei Verwandten und Bekannten oder in den Zoologischen Handlungen diese herrlichen Aquarien mit ihren wunderschönen und farbenprächtigen Fischen.
Da kommt schon manchem dann der Gedanke über eine Neuanschaffung von einem Aquarium.

Bevor aber ein solcher Entschluss gefasst wird, sollte man folgende Punkte überlegen:

a) Habe ich überhaupt Platz in meiner Wohnung oder Haus?
b) Was soll es kosten?
c) Wie gross muss das Aquarium sein?
d) Was benötige ich an technischen Geräten und Zubehör?
e) Welche Fische und wieviele sollen in mein neues Aquarium?
f) Welche Einrichtung kommt hinein?
g) Habe ich überhaupt Zeit für die Pflege meiner Lieblinge?
h) Was muss ich machen, wenn ein Fisch erkrankt ist und welche
Medikamente sollen eingesetzt werden?
i) Unterhaltskosten (Strom, Futter, weiterer Zubehör, Medikamente,
usw.)

Sehr wichtig ist die Wasserhärte des örtlichen Leitungswassers, weil die Fische oft sehr empfindlich (bedingt durch den Herkunftsort) auf Wasserhärte reagieren.

Für das Aufstellen in der Wohnung muss grundsätzlich immer der dunkelste Platz im Raum ausgewählt werden. An einem hellen Standort ist die Algenbildung immens gross.

Das neue Aquarium sollte ein Fassungsvermögen von mindestens 200 Liter haben. Das bedeutet, je grösser ein Becken ist, umso weniger Pflege benötigen die Fische und sie fühlen sich darin auch wohler.

Ein komplett eingerichtetes Aquarium mit einer Seitenlänge von 100 cm (entspricht in etwa einem 200 Liter-Becken) und dem Zubehör wie Unterschrank, Abdeckung mit Beleuchtung, Filter, Heizstab, Kies, Pflanzen, Fische usw. wird dann schon um die 1000,-- Euro kosten.
Für einen Neuling in der Aquaristik ist es besser, wenn er mit lebendgebärenden Zahnkarpfen, wie Schwerttäger, Platy, Guppy usw. beginnt. Wichtig sind auch ein paar Welse, die den Bodengrund nach Futterresten absuchen und die Scheiben putzen.
Hierzu muss man beachten, dass ein neu eingerichtetes Aquarium (mit Wasseraufbereitungsmittel!!!) etwa zwei Wochen ohne Fischbesatz einlaufen muss, ehe man die Fische einsetzt. Erst nach zwei Wochen ist das Wasser fischgerecht. Um einen Überbesatz zu vermeiden, gilt die alte und bewährte Aquarianerfaustregel: 1 cm Fisch = 2 Liter Wasser Lebensraum.

Als Einrichtung benötigt man Kies als Bodengrund, Steinaufbauten und Wasserpflanzen um eine fischgerechte Unterwasserlandschaft nachzubilden.

Die Filterung soll ausreichend sein. Für ein Becken mit 200 Liter Fassungsvermögen benötigt man einen Filter mit mindestens 600 Liter Stundenfilterleistung (3-facher Beckeninhalt).

Wasserwechsel (mit Wasseraufbereitungsmittel!!!) in regelmässigen Abständen, an besten alle zwei Wochen 1/3 des Beckeninhalts. Filterreinigung zwischen den Wasserwechselzeiten. Also ebenfalls alle zwei Wochen.

Merke: Wasserwechsel und Filterreinigung niemals gleichzeitig durchführen!!!!! Dies bewirkt eine rapide Verschlechterung der Wasserqualität.

Und was noch ganz wichtig ist: Nie das Aquarium komplett reinigen und auch nie einen kompletten Wasserwechsel dürchführen!!
Dies würde das Absterben des gesamten Bakterienstammes bewirken und ein Neuansetzen des Aquariums wäre von Nöten. Siehe 2-wöchige Einlaufzeit.

Sollte der Bodengrund stark verschmutzt sein ist es wesentlich verträglicher für die Fische, wenn man ihn absaugt. Dafür gibt es im Fachhandel den nötigen Zubehör und kostet nicht einmal viel.


Ich denke, nun habe ich alle wichtigen Faktoren für die Neuanschaffung eines Aquariums hier in der Kurzfassung erklärt und wenn man diese Faktoren einhält, dann wird man noch lange Freude am Aquarium und an dem Wohlbefinden der Fische haben. Vielleicht wird es dann nicht nur bei diesem einen Becken bleiben und man schafft sich ein weiteres an, weil sich die Fische vermehren und auch, weil man Freude an diesem schönen Hobby gewonnen hat.

Natürlich wird noch diese oder jene Frage auftauchen, aber dafür gibt es die einschlägige Fachliteratur oder man erkundigt sich bei einem erfahrenen Aquarianer.

Besten Dank fürs Lesen


Mit aquarianischen Grüßen

Euer Sepp


Geschrieben am: 06. Mar 2003, 15:59   von: wuschel111



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