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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Romantik > Manhattan Love Story

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Nette Locations...und ööhm die Musik war auch ok


Nachteile:
talentfreie J.Lo als Hauptdarstellerin; fade und zu oft gehörte Storyline; Kitschig, nervig; Klischees,Klischees und nochmal Klischees





Pretty woman für Arme...
Bericht wurde 2019 mal gelesen Produktbewertung:  ungenügend
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

...oder Aschenputtel der Neuzeit? Wie auch immer man es nennen mag. Die Story gab es so oder so ähnlich schon in mehrfacher Ausführung. Ganz nach dem Motto: Kennst du eine kennst du alle. Somit hat der Film schon mal nix neues an Ideen zu bieten. Was ja nicht zwangsläufig schlecht sein muss. Schließlich kann man mit ner guten Aufmachung und der Auswahl der richtigen Schauspieler trotzdem noch was auf die Beine stellen, was den Zuschauer begeistert. Mit Julia Roberts als Darstellerin beispielsweise, aber halt...das gabs ja schon. Muss also Jennifer Lopez herhalten. Wie originell! In 'Weddingplaner' fand ich sie recht passend für die Rolle, da war die Geschichte wenigstens noch unterhaltsam und man achtete weniger auf schauspielerisches Talent...'Out of sight' war noch erträglich - aber da hat ja auch George Clooney mitgespielt. Aber mit 'Manhattan Love Story' hab ich dann auch genug von der Guten, da hör ich sie sogar lieber singen - und das will was heißen.

Ok, mal in aller Kürze: Armes Mädchen aus der Bronx trifft reichen Mann und verliebt sich. Trotz Lügen und Klassenunterschieden finden die beiden zueinander. Und wenn sie nicht gestorben sind...gähn.
In Zwei Sätzen ist eigentlich schon der ganze Film erzählt! Aber...

...wer's ausführlicher mag:
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Marisa Ventura arbeitet als Zimmermädchen in einem Hotel in Manhattan. Die alleinerziehende Mutter ist in der Bronx aufgewachsen und führt ein einfaches Leben. Gelegentlich nimmt sie ihren 10-jährigen Sohn Ty mit zur Arbeit, wie auch an dem Tag als Marisa mit ihrer Kollegin allein in einem der Hotelzimmer ist und ein teures Outfit, der Frau die das Zimmer bewohnt, anprobiert. Wie's der Zufall so will, kommt genau in diesem Augenblick ihr Sohn zu ihr ins Zimmer, mit einem Hotelgast im Schlepptau. Dabei handelt es sich natürlich um keinen Geringeren als dem Politiker Chris Marshall. Chris hält Marisa, die im Designeroutfit vor ihm steht, daraufhin für einen Hotelgast. Ums genauer zu sagen, hält er sie logischerweise für die eigentliche Zimmerbewohnerin Caroline...und so nimmt das vermeintliche 'Unheil' seinen Lauf. Bei Beiden scheint sofort der Funke überzuspringen. Und schließlich verbringen sie eine Nacht miteinander.
Alles schön und gut...doch da gibts ja noch die unvermeidliche Dritte im Bunde. Nämlich eben Caroline. Da diese ebenfalls ein Auge auf den Politiker geworfen hat, schwärzt sie Marisa beim Hotelmanager an. Daraufhin verliert Marisa ihren Job und Chris erfährt wer sie in Wirklichkeit ist...

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Ich denke ich nehme keinem die Spannung, wenn ich verrate das natürlich alles gut geht und das Happyend nicht ausbleibt. Ist ja schließlich ein Film made in Hollywood. Na gut, es mag ein Klischee sein, dass dort nur die üblichen Happy-ending-stories abgedreht werden...aber 'Manhattan Love Story' ist nunmal ein einziges Klischee.
Angefangen beim Klassenunterschied der beiden Protagonisten: Das arme Mädchen aus der Bronx ist natürlich eine alleinerziehende Mutter (deren Sohn mit seinen 10 Jahren nix besseres zu tun hat als sich für Politik zu interessieren), hat einen Job als Bedienstete und eine Mutter die ihr beibringt, dass ein reicher Mann eine Nummer zu groß für sie ist. Der Reiche männliche Part dagegen, ist aber ein 'ehrlicher' Politiker (Widerspruch in sich, oder?) bei dem die Liebe über sozialen Status siegt und negative Presse, über seine Liebschaften, macht ihm auch nichts aus. Der Clou an der Sache soll wohl sein, dass sich Chris nicht für das versnobte Blondchen Caroline entscheidet, sondern eben seinem Herz folgt und die 'arme' Marisa wählt. Schön, was ist daran denn so besonderes? Schließlich gibts Ungewöhnlicheres...und im Mittelalter leben wir auch nicht mehr. Die Filmemacher mögen das vielleicht nicht wissen, aber es ist doch normal und alltäglich, dass nicht jeder nach Stand oder Klasse unterscheidet. Naja, wenigstens hat man so einen pseudo-sozialkritischen Unterton im Geschehen.

Das drumherum:
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Mal von der Story abgesehen, gibts da ja auch noch die Schauspieler, denn neben Jennifer Lopez ist Ralph Fiennes zu sehen, den man schon aus 'Schindlers Liste' kennt. Mir war er zwar nicht bekannt aber seine Rolle fand ich schon überzeugender gespielt als die Darstellung von J.Lo. Vielleicht lags auch nur daran, dass sein Part weniger ausgebaut war als ihrer. Als Politiker kam er jedenfalls recht gut rüber, auch wenn er etwas deplatziert wirkte...den Romeo mimte er dagegen schon weniger glaubhaft und als Gegenpart zu J.Lo passte er schon mal gar nicht...die Beiden gaben einfach kein glaubhaftes Paar ab.

Jennifer Lopez als Mädchen aus der Bronx zu besetzen lag ja im Grunde nahe, da sie selbst dort aufgewachsen ist. Sollte ihr also nicht schwer fallen, dieses überzeugend zu vermitteln. Gelingt ihr aber trotzdem nicht. Wieso frag ich mich da. Weshalb ich J.Lo's Darstellung nicht besonders gut fand, liegt auch daran, dass die Rolle der Marisa etwas widersprüchlich angelegt ist. Einerseits ist sie eine Frau mit Durchsetzungsvermögen, die laut ausspricht was sie denkt, andererseits gibt sie wiederum schnell klein bei und ist dann doch eher das arme Mädchen, das den Mund nicht aufkriegt. Und wenn der Charakter schon so widersprüchlich ist, ist natürlich tatsächlich vorhandenes Talent gefragt, nicht bloß ein hübsches Äußeres. Im Übrigen passte auch die synchronisierte Stimme - oder nennen wir's lieber Stimmchen - nicht wirklich zur Rolle.

Sonstige nennenswerte Schauspieler waren m.E. nicht vertreten. Bleibt höchstens noch die Rolle der Caroline zu erwähnen, die einfach nur platt und banal war. Das lebendig gewordene Klischee vom blonden Dummchen (wahlweise auch Zicke). Natasha Richardson dürfte jedenfalls wenig gefordert gewesen sein. Und im Grunde ist die Rolle der Caroline auch nur Mittel zum Zweck...wahrscheinlich um die Wahrheit über Marisas Identität dramatischer ans Tageslicht kommen zu lassen.

An der Umsetzung und Kameraführung dagegen, ist nichts zu beanstanden. Wenn auch keine besonderen Kameraeffekte vorhanden waren...ist ja bei einer Liebeskomödie auch nicht wirklich gefragt. Um bei dem wenigen Positiven das der Film bietet zu bleiben dürfen auch die Locations nicht unerwähnt bleiben. Denn New York als Filmkulisse hat schon was. Wär wohl interessanter gewesen, sich zwei Stunden lang die Stadt anzuschauen anstatt die fade Handlung zu verfolgen. Ebenfalls 'nett' war die Filmmusik. Nicht gerade der Hit, aber ne schöne Melodie die des öfteren eingespielt wird und zu einer lockeren Stimmung beiträgt. Wenigstens das hat gepasst.

Tja, Regisseur Wayne Wang hat alles andere als eine Meisterwerk auf die Beine gestellt, eher ein Kandidat für die Goldene Himbeere.

Fazit
¯¯¯¯
Ich will mein Geld zurück!
Nicht das ich von vorne herein geplant hätte mir diesen Film anzuschauen...eigentlich wollte ich ja in Gangs of New York. Doch da dieser nur noch an bestimmten Tagen läuft musste halt notgedrungen ein anderer Film herhalten. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich mir das auch schenken können. Aber hinterher ist man ja immer schlauer. Natürlich hab ich nicht gerade ein Meisterwerk erwartet, schließlich spielt ja J.Lo mit...aber das man den Zuschauer zwei Stunden lang mit Kitsch und oft gehörten Klischees langweilt kann ja keiner ahnen. Na schön, es handelt sich ja um eine romantische Komödie. Die Romantik mag dem Film nicht abzusprechen sein - für 12-jährige sicherlich spannend - doch was die humoristischen Einlagen betrifft, so wird einem kaum mehr als ein müdes Lächeln abverlangt. Die Darsteller fand ich nicht wirklich überzeugend, schon gar nicht als Liebespaar. Die Story ist überholt und nicht sonderlich spannend erzählt...Ich hab mich schlicht gelangweilt. 'Manhattan Love Story' ist ein typischer 0815-Hollywoodfilm mit Happyend als Pflichtprogramm. Und nur weil 'Hollywoodgrößen' mitspielen, bedeutet das noch lange nicht, dass ein guter Film entsteht.

Aber natürlich gibts auch was positives: Der Film dürfte nicht mehr allzu lange in den Kinos zu sehen sein.

Merci für's lesen und bewerten

©ChopSuey (31.03.03)



Geschrieben am: 05. Apr 2003, 15:09   von: ChopSuey



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