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Übersicht > Haus > Elektrogeräte > Kaffemaschine > Philips

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
guter Geschmack, schöne Crema, preiswert, einfache Bedienung

Nachteile:
Kaffeepads nur von einem Hersteller verfügbar




Philips Senseo - preiswerter und guter Espresso
Bericht wurde 3158 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Meine neues Lieblingsspielzeug hört auf den schönen Namen Philips Senseo HD 7800 und ist eine Kaffeemaschine, die einen wunderbaren Espresso zubereitet.

Als Kundendiensttechniker hat man auch manchmal so seine Vorteile. Seit einem knappen halben Jahr besitze ich ein Vorserienmodell der Philips senseo-Kaffeemaschine, die erst im September / Oktober 2002 auf den Markt kommt. In dieser Zeit konnte ich sie ausführlich testen und nun meinen Bericht darüber verfassen. Dabei soll mein Bericht aber auf keinen Fall eine Werbung für das Gerät sein ? nur weil ich sie kostenlos bekommen habe!

Das Konzept:

Es gab bislang zwei Sorten von Espressomaschinen: Den Vollautomaten, in den man ganze Bohnen einfüllt, diese werden gemahlen und sofort gebrüht ? die Beste aber auch sehr teuere Methode (die Maschinen kosten zwischen 400 und 1500 Euro!) und die Methode mit gemahlen Kaffee, den man in einen Espressofilter gibt und dann in die Maschine einsetzt. Macht etwas Arbeit beim reinigen.
Die Neue Methode verwendet Kaffeepads, das sind kleine Päckchen aus Filterpapier in dem sich eine fertige Kaffeemischung befindet. Die Handhabung ist supereinfach aber wo Licht ist ist bekanntlich auch Schatten ? doch dazu später.

Optik:

Wie alle Philips-Geräte hat die Senseo ihre eigene Optik. Man kann sagen sie polarisiert, entweder sie gefällt einem oder man findet sie potthässlich!
Ich gehöre zu der Gruppe, die sie sehr schön findet. Das Design ist sehr modern und ein Blickpunkt in der Küche.
Das Gerät sieht ein wenig wie der schiefe Turm von Pisa aus. Es besteht aus einem runden Zylinder, der sich nach vorn über die Abstellplatte für die Tassen neigt. An der Vorderseite ragt der Kaffeeaustritt heraus. Darüber befindet sich der Entriegelungsknopf für den Padhalter.
Unten am Gerät befindet sich der Netzschalter und die Wahlschalter für eine oder zwei Tassen.
Huckepack im Maschinenzylinder befindet sich noch der abnehmbare Wassertank, der genug Wasser für mehrere Tassen Kaffee enthält.

Lieferumfang:

Die Kaffeemaschine mit zwei Brüheinsätzen für eine oder zwei Tassen Espresso, ein Paket Kaffeepads und die Bedienungsanleitung.

Das Kaffeekochen:

Zuerst nimmt man den Wassertank ab und füllt ihn bis zur Maximalmarkierung mit Wasser. Nun setzt man ihn wieder ein und schaltet das Gerät mit der Netztaste ein.
Um die Netztaste herum befindet sich ein Leuchtkranz, der jetzt rot blinkt. Das bedeutet, das die Maschine das Wasser aufheizt. Nun entscheidet man ob man eine oder zwei Tassen Kaffee zubereiten möchte und setzt den entsprechenden Padhalter mit einem oder zwei Pads in die Maschine ein und verschließt den Deckel.
Nun stellt man die nicht zu kleinen Tassen unter das Gerät und losgehts! Sobald die Anzeige nicht mehr blinkt ist das Gerät betriebsbereit.
Durch einfaches drücken auf sie Starttaste (je eine für eine und zwei Tassen) beginnt die Maschine zu arbeiten. Man hört ein tiefes Brummen und nach ein paar Sekunden beginnt der Kaffee aus der Maschine zu fließen und es verbreitet sich der bekannte wunderbare Geruch von frisch gebrühten Kaffee. Durch die sehr hohe Brühtemperatur von 95°C wird eine optimale Kaffeeausnutzung erreicht. Nach 40 Sekunden ist eine Tasse und nach 70 Sekunden sind zwei Tassen Kaffee fertig.
Nun kann man gemütlich seinen Espresso genießen

Der Kaffee:

Optisch sieht der Kaffee genau wie ein Espresso aus einem teuren Vollautomaten aus. Ich kann das gut beurteilen, da wir in der Firma einen Saeco-Kaffeevollautomaten benutzen.
Auf dem Kaffee befindet sich eine etwa 1mm dicke feinporige und gut marmorierte Crema, die ja einen guten Espresso ausmacht. Der Geschmack ist sehr stark und aromatisch, genau wie ich es mag. Wichtig ist das man relativ große Tassen oder zwei kleine benutzt, da die Kaffeemenge relativ groß ist. Ich schätze ca. 100ml ? für einen Espresso relativ viel.
Der Duft ist stark und aromatisch mit einer leicht bitteren Note. Allerdings hatte ich nur eine Sorte Pads zur Verfügung ? so dass es sicher bei der Markteinführung noch andere Geschmacksrichtungen gibt.

Die Kaffeepads:

Gibt es nur von der in Deutschland noch relativ unbekannten Firma Douwe Egberts, dem weltweit zweitgrößten Kaffeeröster.
Es gibt sie in vier verschiedenen Sorten, die da wären:

-Milde Röstung
-Normale Röstung (von mir getestet)
-Dunkle Röstung
-Entkoffeiniert

In einem Kaffeepäckchen befinden sich je 18 Kaffeepads. Die Unverbindliche Preisempfehlung wird bei Markteinführung 2,99 Euro betragen.

Die Reinigung / Wartung:

Nach dem Genuss ? kommt meist die Reue. Hier ist es nicht so!
Nach dem Brühen kann man den Maschinenkopf öffnen und die Pads ausschütten. Noch kurz abgespült und fertig ? das war es mit der ganzen Reinigung. Eventuell muss man noch kurz die Abtropfschale ausschütten und fertig! Im Verhältnis zum Reinigungsaufwand eines Vollautomaten kann man die Maschine als absolut super einstufen!
Philips empfiehlt die Maschine einmal monatlich zu entkalken, ich finde das etwas häufig und pauschal kann man das sowieso nicht sagen, das hängt ja von der jeweiligen Wasserhärte und der Häufigkeit der Benutzung ab, hier sollte jeder selbst entscheiden, wie oft er das Gerät entkalkt.

Der Preis:

Bei Markteinführung soll die Maschine 69,95 Euro kosten!

Vorteile / Nachteile:

Durch die Verwendung der Kaffeepads ist man leider an einen Kaffeehersteller gebunden, was ich als Nachteil ankreiden muss, man sollte daher das Gerät im Laden mal ausprobieren und einen Probekaffee trinken, ist man mit dem Geschmack zufrieden kann man zugreifen. Weiterhin kann man die Wassermenge und damit auch die Kaffeestärke nicht verändern 2.Nachteil.
Ansonsten schmeckt mir der Kaffee wunderbar und durch die tolle Optik ist das Gerät ein Schmuckstück für die Küche. Das Gerät ist schnell einsetzbar und man kann jederzeit auf Knopfdruck eine neue Tasse Kaffee zubereiten. Dadurch passiert es auch nicht, das man die halbe Kanne vorgekochten Kaffee wegschütten muss weil ihn niemand getrunken hat.

Fazit:

Ich kann das Gerät nur empfehlen. Für den Preis bekommt man sonst keine Espressomaschine. Die Kaffeequalität ist sehr gut und optisch macht das Gerät auch etwas her.
Durch den Preis der Maschine wird der auch relativ teure Kaffee wieder aufgewogen. Wenn man ansonsten italienischen Espressobohnen kauft ist der Kaffee auch garnicht so teuer.
Also schaut Euch das Gerät mal an wenn es endlich zu kaufen ist und nutzt mal eine Verkostungsaktion! Ihr werdet sicher begeistert sein!

© 2002 bidone


Geschrieben am: 14. Sep 2002, 08:55   von: bidone



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