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Übersicht > Ausbildung > Ausbildung > Berufe im Vergleich > Altenpfleger/-in

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Mein Traumberuf den ich gelernt habe!!!
Bericht wurde 5495 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Da man hier nicht nur über die Produkte die man im Laden kaufen kann, schreiben kann, sondern auch über den Beruf habe ich mir das heute mal vorgenommen.

Ich möchte euch heute ein bisschen über den Beruf Altenpfleger/in schreiben.
Als ersten was der Beruf mit sich bringt und dann noch einen Tagesablauf so wie ich ihn in meiner Ausbildung kennen gelernt habe.

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Und noch eins auf NACHFRAGE:
Der Beruf geht natürlich sehr auf die Seele und auch auf die Wirbelsäule aber nicht mehr so schlimm wie damals denn heutzutage gibt es Lifter und auch Methoden wie man Rückenschonend arbeiten kann. Das mit der Seele ist schon so eine Sache, weil man ja jeden Tag fast mit den Leuten zusammen ist und man schließt sie auch ins Herz was man aber nicht sollte. Es ist dann seelisch zum Teil sehr schwer Abschied von einem Bewohner zu nehmen aber der Alttag und die Arbeit lenkt ab. Abschalten kann ich nur weil ich daheim, eine Familie habe die mich ablenkt aber man muss echt Altersheim mit dem Privaten trennen sonst geht mabn in diesem Beruf unter.
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WAS MACHT MAN ALS ALTENPFLEGER/IN?
Altenpfleger/innen unterstützen hilfsbedürftige ältere Menschen z.b. bei der Körperpflege, beim Essen, beim Anziehen und leiten sie gegebenenfalls auch zu Bewegungs- und Atemübungen an. Sie wechseln Verbände, führen Spülungen durch und verabreichen Medikamente unter ärztlicher Aufsicht. Ziel ist es, alten Menschen zu helfen, ihre selbstständige Lebensführung so lange wie möglich zu erhalten.

Altenpfleger/innen betreuen und beraten ältere Menschen in ihren persönlichen und sozialen Angelegenheiten, begleiten sie z.b. bei Behördengängen und Arztbesuchen, leiten zur Freizeitgestaltung an, organisieren Feiern und Ausflüge. Bei der Behandlung und Rehabilitation kranker, pflegebedürftiger sowie behinderter und desorientierter älterer Menschen nehmen Altenpfleger/innen medizinisch-pflegerische Aufgaben wahr. Im Rahmen der ambulanten Pflege arbeiten sie mit den Familienangehörigen und ehrenamtlichen Helfern zusammen und leiten diese in der häuslichen Altenpflege an.

Sie arbeiten in Rehabilitationskliniken sowie in Klinikabteilungen, die auf die Behandlung altersbedingter Erkrankungen spezialisiert sind (Geriatrie und Gerontopsychiatrie). Darüber hinaus sind Altenpfleger/innen in Seniorenwohn- und Altenpflegeheimen, in Einrichtungen der Kurzzeitpflege oder in Altentagesstätten mit pflegerischer Betreuung tätig. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten finden sie bei ambulanten Altenpflegediensten.

Ihre pflegerischen Tätigkeiten üben sie vor allem in Patientenzimmern, Behandlungsräumen oder Sanitärräumen aus. Im Rahmen der ambulanten Pflege führen sie Hausbesuche durch. In Gruppen- und Aufenthaltsräumen betreuen bzw. unterstützen sie alte Menschen bei der Freizeitgestaltung. Bei Spaziergängen mit Heimbewohnern oder Patienten einer Klinik sind Altenpfleger/innen gelegentlich auch im Freien unterwegs. Dienstbesprechungen, Gespräche mit Patienten oder Angehörigen finden in Besprechungsräumen statt. Verwaltende und organisatorische Aufgaben erledigen sie im Büro.


EINEN TAG IM ALTERSHEIM MIT MIR :)
Frühdienst:
Der Dienst hat bei mir im Altersheim um 5:45 Uhr begonnen und dann ging die Übergabe bis um ca. 6:00 Uhr. In der Übergabe werden die Vorkommnisse des Vortags und der Nacht Berichtet. Jeder Bewohner wird einzeln durchgesprochen.
Nach der Übergabe holte ich den Mülleimer mit einer Mülltüte und ca. 10 Waschlappen sowie Handtücher aus dem Schrank, und begebe mich zu meinen Bewohnern (nicht Patienten, denn die gibt es nur im Krankenhaus und beim Arzt). Ich klopfe an gehe in das Zimmer mache meine Anwesenheitstaste an und dann das Licht. Nun gehe ich an das Bett und wecke den Bewohner. Und sage ihm das ich ihn jetzt wasche und anziehe. Dann je nach Bewohner helfe ich ihm beim Aufstehen oder der Bewohner steht selber auf. Wir gehen gemeinsam (wichtig) ins Bad und ich lass das Warme Wasser ins Waschbecken ein. Nun ziehe ich den Bewohner aus außer der Bewohner kann es selber, wasche ihn oder er sich selber erst das Gesicht dann den Oberkörper und immer nach einem Teil sehr gut abtrocknen und eincremen. Dann zieht sich der Bewohner selber an oder ich helfe ihm. Wichtig ist es immer den Bewohner das selber zu machen lassen was er noch kann. So mache ich es bei den weiteren Bewohner auch. Bis es ca. 7:30 Uhr ist.
Dann ziehe ich mir eine Essensschürze um und gehe in den Speisesaal. Wo schon viele Bewohner sitzen und auf ihr Frühstück warten. So um ca. 8:00 Uhr kommt der Essenswagen aus der Küche wo das Frühstück schon vorbereitet ist. Ich muss dann nur noch das Brot oder den Wecken (je nach Bewohner) streichen oder der Bewohner macht das selber. Dann gibt es natürlich auch so Menschen die gar nichts mehr selber machen können da muss man dann sich zu ihnen hinsetzten und ihnen das Essen eingeben. Wenn dann alle Bewohner mit dem Essen fertig sind, werden die Tische abgeräumt und feucht abgewischt.
Nun habe ich bis ca. 10 Uhr Zeit die Bettlägerigen zu waschen und wenn nötig Verbände neu zu machen. Bei den verschiedenen Bewohner nochmals einen Toilettengang durchführen und um 10 Uhr ist Pause.
Um 10:30 Uhr ist die Pause zu Ende und jeder schaut nochmals nach seinen Bewohnern und bringt sie in den Speisesaal wo um 11:00 Uhr das Mittagessen kommt. Nun ist es der gleiche Ablauf wie am Frühstück. Nach dem Mittagessen kommen die Bewohner auf ihre Zimmer wo sie, wenn sie wollen, ihren Mittagschlaf halten können! Für mich als Pflegekraft stehen jetzt solche Sachen wie Medikamente richten oder Funktionsraum aufräumen oder auch die Station eigene Küche zu Putzen, auch der Speisesaal muss gekehrt werden und die Tische abgeputzt, damit man den Kaffeetisch decken kann. Um ca. 12:30 Uhr geht man dann in die Umkleidekabine und zieht sich um in seine Straßenkleider. Danach geht man ins Stationszimmer und macht dort seine Eintragungen in die Dokumentationsmappe.
Um ca. 12:45 Uhr kommt die Spätschicht dann ist wieder 15 Minuten Übergabe. Auch hier wird jeder einzelne Bewohner durchgesprochen.
Dann hat die Frühschicht um 13 Uhr Feierabend.

Spätschicht:
Die Spätschicht beginnt um 12:45 Uhr und wie oben schon steht ist dann erst mal 15 Minuten Übergabe. Nach der Übergabe gehen die Schwester und Pfleger in die Stationsküche und bereiten den Kaffee vor. Danach geht man von Zimmer zu Zimmer und holt die Bewohner aus den Zimmern oder aus den Betten und bringt sie in den Speisesaal. Dort werden dann Kaffee und Kuchen oder auch Gebäck ausgeteilt. Den Bewohner den man helfen muss, denen hilft man. So um ca. 14:30 räumt man den Tisch wieder ab und bringt die Bewohner die in ihr Zimmer wollen zurück ins Zimmer. Der Rest beschäftigt sich mit Fernseher schauen, Stricken oder mit Spielen. Das Pflegepersonal hat von 15:00 Uhr bis um 15:30 Uhr Pause.
Nach der Pause gehen die Ausgelernten zu den Bettlägerigen und ziehen diesen die Nachthemden an und sie werden im Intimbereich und an den Zonen, wo sie viel schwitzen nochmals gewaschen. Die Praktikanten und die Schüler kümmern sich solange um die Leute die auf die Toilette müssen oder auch eine frische Einlage brauchen. Um ca. 17:00 Uhr kommt der Essenswagen aus der Küche und bis dahin müssen alle Bewohner die im Speisesaal essen im Speisesaal sein. Dort schmiert man dann Brote und teilt die Sachen die auf dem Speisewagen sind aus (z.b. Salat, verschiedene Wurst oder Käse, Nachtisch usw.), und hilft den Bewohnern bei Streichen und beim Essen. Nachdem die Bewohner fertig sind mit essen werden noch ein paar Lieder gesungen und dann gehen die Bewohner die es selber können ins Bett und den anderen hilft man. Auch hier werden die Bewohner in den Zonen gewaschen wo sie sehr viel schwitzen. Dann legt man die Bewohner ins Bett und wünscht ihnen eine Gute nacht :).

Medikamente werden jeweils vor dem Frühstück, vor dem Mittagessen, vor dem Abendessen und zur Nacht ausgeteilt.
Der Arzt kommt alle 2 Wochen ins Haus und schaut sich seine Patienten an.
Jeden Montag und jeden Mittwoch sowie Sonntag ist Gottesdienst um 10:00 Uhr bis um 11:00 Uhr.
Außerdem ist am Montag immer Aktivierung vom Förderverein aus, wo gestrickt wird oder auch Spaziergänge gemacht werden.


MEINE EIGENE MEINUNG:
Da die Ausbildung sehr anspruchsvoll ist kann man den Beruf heute nur in Jahren machen wenn man die Mittlere Reife hat ansonsten dauert die Ausbildung 4 Jahre. Mein einzigstes Problem bei diesem Beruf ist: Das er so abgewertet wird!! Denn ich denke das er genauso gebraucht wird, wie die Krankenschwestern, denn es wird immer mehr alte Menschen auf der Welt geben. Ich finde es unverschämt von den Krankenschwestern zu sagen das der Beruf Altenpfleger nicht so anspruchsvoll ist wie ihr eigener Beruf.
Ich hoffe das ich jetzt niemand auf den Slips getreten bin, denn es ist einfach so (leider).
Ansonsten kann ich den Beruf nur empfehlen den es ist immer wieder schön wenn man die Fortschritte im Alterheim nach langer Krankheit oder nach einem Sturz erleben darf. Ein lächeln eines Bewohners gibt einem Mehr als das Fester an einem PC mit "erfolgreich Installiert" :)


1394 Worte :) man war ich da fleißig :) hihi wenn ihr Fragen habt fragt einfach

LG eure Jenny


Geschrieben am: 04. Jul 2006, 22:43   von: Betthuepfer



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