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Übersicht > Ausbildung > Studium > Studiengänge > Mathematik

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
sehr gute Arbeitsmarktchancen

Nachteile:
sehr zeitaufwendig und sehr schwierig




Mathematik - und sonst nichts?
Bericht wurde 2312 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Das Studium der Mathematik ist an sehr vielen Universitäten möglich. In dem meisten Fällen ist kein Numerus Clausus vorhanden, d.h. bis auf die allgemeine Hochschulreife sind keine weiteren Voraussetzungen notwendig. Die Regelstudienzeit ist auf 8 Semester plus ein Semester für die Diplomarbeit festgelegt. Je nach Universität hat man die Auswahl zwischen verschiedenen speziellen Fachrichtungen. Die beiden großen Hauptbereiche stellt zum einen die Reine und zum anderen die Angewandte Mathematik dar, darauf werde ich später genauer eingehen.

Das Studium ist in Grund- und Hauptstudium gegliedert.
Das Grundstudium gliedert sich in folgende Vorlesungen:
1. Semester: Analysis 1, Lineare Algebra 1, Nebenfach,
2. Semester: Analysis 2, Lineare Algebra 2, Nebenfach
3. Semester: Analysis 3, Numerik 1 oder Angewandte Statistik 1, Nebenfach
4. Semester: Funktionentheorie 1 oder Algebra 1, Operations Research 1 (optional), Nebenfach, Proseminar

Diese Gliederung ist quasi verbindlich, d.h. jeder Student muß diese Veranstaltungen im Grundstudium hören oder zumindest die erforderlichen Leistungsnachweise in einigen der Veranstaltungen. Man benötigt aus den Veranstaltungen Analysis 1, 2 und Lin. Algebra 1,2 mindestens 3 Leistungsnachweise, die man entweder in Form von Übungsscheinen und/oder Klausuren erhalten kann. Der Leistungsnachweis Analysis 3 muß nicht erbracht werden, allerdings muß man sich dann in Analysis 3 prüfen lassen, wovon jedem Studenten abzuraten ist, da sich diese Vorlesung eine der schwierigsten im ganzen Studium darstellt.

Außerdem benötigt man einen Leistungsnachweis im Fach Numerik 1 oder in Ang. Statistik und einen in den beiden Fächern Funktionentheorie oder Algebra, es ist ratsam den Schein in Algebra zu machen, da dieser im Hauptstudium ohnehin vorlegt werden muß. 2000 wurde eine Änderung in der Studien- und Prüfungsordnung vorgenommen, wodurch man im vierten Semester auch andere Veranstaltungen besuchen kann, deren Leistungsnachweise dann für das Grundstudium angerechnet werden.
Im Nebenfach muß man zwei Leistungsnachweise erbringen.

Diese Scheine sind die Voraussetzungen für die Zulassung zur Vordiplomsprüfung. Diese besteht aus 5 mündlichen Prüfungen und zwar wie folgt:
1. Analysis 1,2 45 Minuten
2. Lin. Algebra 1,2 45 Minuten
3. Numerik 1 oder Ang. Statistik 1 30 Minuten
4. Funktionentheorie 1 30 Minuten
5. Nebenfach über 2 Veranstaltungen 45 Minuten

Als Nebenfach können je nach Universität verschiedene Fächer gewählt werden, z.B. Informatik oder E-technik.
Die Prüfungen werden als bestanden gewertet, wenn man immer mind. ausreichend bekommen hat! Die Note wird direkt im Anschluss an die Prüfung mitgeteilt.

Im Hauptstudium gibt es keinen festen Studienplan mehr, je nach Studienschwerpunkt der individuell gewählt werden kann. Außerdem muß man wählen, ob man in dem Bereich Ang. Mathematik oder in der Reinen Mathematik studiert.
Einen Überblick über alle Studienrichtungen zu geben wäre sehr umfangreich und würde den Rahmen sprengen. Ich gebe deswegen einen ungefähren Überblick.
Man muß auch im Hauptstudium verschiedene Scheine nachweisen:
1. 3 Seminarscheine oder 2 Seminarscheine/ 1 Praktikumsschein
2. 1 Übungsschein einer mathematischen Vorlesung
3. 2 Scheine im Nebenfach
4. 1 umfangreiches Programmierpraktikum ist für jeden Mathematikstudenten obligatorisch

Es finden wieder verschiedene Prüfungen statt in den Bereichen: Studienschwerpunkt ( dort muß man auch seine Diplomarbeit schreiben, in Reiner Mathematik, in Angewandter Mathematik und im Nebenfach. Den Abschluss des Studiums bildet die Diplomarbeit, die in einem Zeitraum von 6 Monaten nach offizieller Ausgabe bearbeitet werden muß.
Genauere Informationen zum Studienverlauf findet man in jedem Arbeitsamt oder an jeder Uni.

Meine Erfahrungen mit dem Studiengang haben gezeigt, dass die Mathematik einen sehr hohen Zeitaufwand erfordert, sowie sehr viel Leidenschaft für diese Wissenschaft. Das Studium endet nicht an der Ausgangstür der Uni. Sondern fängt dann erst richtig an, denn die Übungen erfordern sehr viel persönliche Denkarbeit, die ca. 50-60 Stunden in der Woche beansprucht, man sollte sich deshalb besonders gut überlegen, ob man für dieses Studium geeignet ist. Man genießt aber zumindest an der Uni Wuppertal einen riesengroßen Vorteil, dadurch, dass nur wenige Mathematik studieren, deckt sich ungefähr die Zahl der Studenten mit denen der Professoren, d.h. die Professoren sind nicht im Dauerstress und haben immer ein offenes Ohr für die Probleme und Anliegen ihrer Zuhörer. Es ist sogar so, dass sie bemüht sind, so viele Studenten wie möglich an der Uni zu halten und nicht wie in anderen Fachbereichen zu vertreiben.
Darüber hinaus befinden sich eine Vielzahl sehr kompetenter wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni, die einem jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Besonders zu Beginn des Studiums kommt oft an einen Punkt, an dem man gar nicht mehr weiß , was los ist, man sollte sich dadurch aber nicht verunsichern lassen, sondern versuchen im Gespräch mit andern das Problem zu lösen, um dann für sich selbst auch geeignete Problemstrategien zu entwickeln, allerdings sei darauf verwiesen, dass gerade das eigenständige Arbeiten und Denken ein Grundstein der Mathematik ist. Andersherum sollte man frühe Anfangserfolge nicht zu hoch einschätzen, nur wer während des gesamten Studiums am Ball bleibt, wird Erfolg haben!

Wer sich dann allerdings für ein Studium entschieden hat und Spaß dran gefunden hat, der brauch sich zumindest um seine weitere Zukunft keine großen Sorgen machen, denn die Arbeitsmarktchancen sehen seit Jahren hervorragend aus, negative Statistiken der Arbeitsämter sind hier völlig irreführend und unrealistisch.
Auch Schüler , die in der Schule nicht immer top in Mathe waren, können sich in diesen Studiengang wagen, denn die Vorlesungen setzen nur ein durchschnittliches Vorwissen voraus, insbesondere findet immer vor dem ersten Semester ein sogenannter Brückenkurs statt, der alle wichtigen Grundlagen vermittelt.

Fazit: Jeder, der Spaß an der Mathematik hat und bereit ist überdurchschnittlich hohen persönlichen Einsatz zu geben, wird sich hier sehr wohl fühlen, nicht zuletzt aufgrund der sehr guten Lernverhältnisse. Da die Arbeitsmarktchancen rosig sind und bleiben werden, hat man dann später die volle Auswahl an Betrieben!
Ich wünsche allen Studenten der Mathematik viel Erfolg!!


Geschrieben am: 10. Mar 2003, 18:20   von: hansafux



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