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    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Die Kinder lieben ihn!

Nachteile:
???




Interview mit dem Weihnachtsmann
Bericht wurde 3251 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung:  nicht bewertet

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wir von der Weihnachtsgazette sind stolz, Ihnen eine Sensation melden zu können! Der Weihnachtsmann höchstpersönlich hat sich bereit erklärt, uns ein Exklusiv-Interview zu gewähren.
Unsere rasende Reporterin odile hat sich auf die beschwerliche Reise zum Nordpol begeben!
Doch lesen Sie selbst.

„Guten Abend. Ich freue mich sehr.Wie darf ich Sie anreden?“

„Aber odile, wie hast Du mich denn früher genannt?“

„Na, Nikolaus, aber da war ich gerade mal acht Jahre alt. Das ist schon eine ganze Weile her.“

„Ach was! Mir kommt es vor wie gestern. Also bleiben wir bei Nikolaus.“

„Was hat Sie dazu veranlasst, nach Jahrhunderten der Zurückhaltung, jetzt ein Interview zu geben?

„Wie Du weisst odile, wurde auch schon früher versucht, an meiner Existenz zu zweifeln Aber solche Gerüchte liessen sich meist leicht aus der Welt schaffen.. Denke an Virginia O´Hanlons Brief an die New York Sun von 1897!“

„Ja, ich erinnere mich. Virginias Freunde hatten behauptet, es gebe keinen Weihnachtsmann. Ihr Vater riet ihr an die Zeitung "Sun" zu schreiben, da die alles wisse. Und der Chefredakteur Francis Church antwortete dem 8jährigen Mädchen, daß es einen Weihnachtsmann gebe, der unsterblich sei.“

„Ja, der Mann wusste Bescheid. Aber heute ist das nicht mehr so einfach. Euere neuen Medien sind voll mit angeblichen Beweisen für meine Nicht-Existenz. Also rieten mir mein weisester Elf und mein lieber Rudolph zu diesem Schritt.“

„Nikolaus, Sie stammen aus der Türkei?“

„Ja, ich wurde in Patara in Kleinasien geboren und lebte im 4. Jhdt. n. Chr. als Bischof in Myra, das ist in der Osttürkei.

„Ah ja, deshalb tragen Sie heute noch in manchen Gegenden das Bischofsgewand?“

„Richtig, ich passe meine Kleidung jeweils der Umgebung an.“

„Sie haben seinerseits sehr viel Gutes getan und wurden deshalb heilig gesprochen.“

„Ach Kind, ich möchte damit nicht protzen. Stell` mir ein paar Fragen.“

„Nikolaus, warum leben Sie am Nordpol?“

„Dafür gibt es mehrere Gründe. Erstens habe ich hier viel Platz und bin ungestört. Zweitens fühlen sich meine Renntiere nur hier richtig wohl.“

„ Rudolph und seine 8 Kollegen?“

„Ja, Donder, Cupid, Dasher, Dancer, Prancer, Comet, Blitzen und Vixen. Du musst schon alle beim Namen nennen. Rudolphs Popularität bietet immer wieder Anlass für Eifersüchteleien. Du weisst ja sicher, daß er das Leittier ist.“

„Gut. Ich werde es mir merken. Warum sind Ihre Renntiere so schnell und warum können sie fliegen?“

„ Ich füttere sie mit ganz besonderem Zauberkorn! Deshalb können sie als einzige Renntiere weltweit fliegen und zwar mit 3000facher Schallgeschwindigkeit!“

„Nikolaus, stimmt es, daß Coca-Cola Ihre Weihnachtsmannkleidung entworfen hat?“

„Das würde ihnen gut gefallen, aber es entspricht nicht der Wahrheit. Der Illustrator Thomas Nast hat mich als erster in dieser Kleidung porträtiert für die Zeitung Harpers. Das war 1863. Die berühmte Cola-Werbekampagne war dagegen erst im Jahr 1931. Aber ich will nicht undankbar sein. Bis 1966 brachte diese Firma jede Weihnachten ein neues Porträt von mir heraus.“

„Nikolaus, Ihr Schlitten ist immer noch nicht motorisiert. Warum?“

„Wozu habe ich meine geliebten Renntiere? Mit Motor wäre ich auch nicht schneller, würde aberdie Luft verpesten!“

„Sehr vernünftige Einstellung. Seit wann verteilen Sie denn Geschenke an die Kinder?“

„Kaiserin Thephanu, die griechische Gemahlin von Otto II. hat den Nikolauskult im 10. Jhdt. in Deutschland sehr gefördert. Im 12. Jahrhundert bin ich dann auch nach Frankreich und Holland gefahren und habe schliesslich alle europäischen Kinder mit Geschenken, bis hin nach Russland bedacht. Nach Amerika bin ich 1821 zum ersten Mal gefahren.“

„Nikolaus, wie schaffen Sie die ganze Arbeit?“

„Zunächst bin ich ja schon ein alter Hase, wenn ich mal kurz einen Kollegen erwähnen darf. Dann kommt hinzu, daß ich glücklicherweise nicht überall am gleichen Tag hin muß. Außerdem habe ich Freunde, die mich unterstützen.“

„Ja??“

„ In Deutschland, Österreich, Schweiz, im Elsaß und in Holland gehe ich am 6. Dezember zu den Kindern. Knecht Rupprecht, Hans Trapp, Pelzmärtel und der Krampus unterstützen mich dabei. An
Heilig Abend nimmt mir dort das Christkind die Arbeit ab.
An Weihnachten habe ich besonders viel Arbeit. Da fahre ich nach England, Frankreich, Amerika und in viele andere Gegenden. In Russland erhalte ich übrigens von Babuschka Unterstützung und in Skandinavien übernimmt der Elf Juletomte das Weihnachtsgeschäft.
In Gegenden, wie Spanien, Puerto Rico, Südamerika und Mexiko, werde ich erst am 6. Januar erwartet. In Italien nimmt mir die gute Hexe La Befana an diesem Tag die Arbeit ab.“

„ Das hört sich nach einem gewaltigen Pensum an!“

„Das ist schon richtig, aber dank meiner Freunde schaffe ich es. Außerdem bin ich ja ausschliesslich für die Kinder zuständig.“

„Eine persönliche Frage, was mögen Sie an Ihrer Arbeit am wenigsten?“

„Ich liebe natürlich meinen Beruf, lediglich........“

„Jaaa???“

„Nun, das Kaminrutschen fällt mir schon nicht leicht, aber die englischen und amerikanischen Kinder erwarten das von mir. Was soll ich machen?“

„Nikolaus haben Sie schon oft mit Erwachsenen über Ihre Arbeit gesprochen?“

„Eigentlich nicht. Washington Irving fällt mir da ein, der Schriftsteller. Er hat über mich geschrieben und verraten, daß ich auf dem Nordpol wohne.“

„Sonst mit niemanden?“

„Da war noch Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Er hat sich so gefreut, daß er ein Gedicht für mich geschrieben hat. Du kennst es!“

„????“

„Morgen kommt der Weihnachtsmann.......Aber wir müssen jetzt zum Ende kommen, die Renntiere müssen gefüttert werden, der Schlitten geölt, ja die Arbeit hört nicht auf. Noch eine Frage an Dich odile! Warst Du vergangenes Jahr auch brav?“

„Ähm, sehr geehrter Nikolaus, wir danken Ihnen für dieses Gespräch!“ Aus, Ende, Schnitt!

Salut
odile

P. S. In der Welt der Menschen ist Weihnachtsmann ein gefragter Saisonjob. Der Bedarf an Nikoläusen für Weihnachtsfeiern, Betriebsfeste und Kindernachmittage wächst ständig, um ca. 5% pro Jahr.. Beispielsweise waren 1998 allein in Berlin mehr als 700 Weihnachtsmänner im Einsatz.





Geschrieben am: 09. Dec 2001, 11:41   von: odile



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