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    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
keine

Nachteile:
MAn soll sich wehren




Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
Bericht wurde 1691 mal gelesen Produktbewertung:  ungenügend
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung:  nicht bewertet

Hallo liebe Leser!

Heute schreibe ich über ein heikles Thema. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Ab wann spricht man davon? Wie haben meine Vorgesetzte reagiert? Was kann man sonst noch tun?

Diese Berichte beruhen auf zwei tatsächliche Begebenheiten währen meiner Ausbildungszeit und meiner Zeit als Arbeiterin in dieser Firma.


1. Fall:
*********
1987 habe ich meine Ausbildung zur Industriemechanikerin begonnen. Neben mir lernten noch andere Mädels einen Technischen Beruf. 1989 wurde ich dann in anderen Fachabteilungen eingesetzt. Während dort hauptsächlich in Früh- und Spätschicht gearbeitet wurde hatte ich als Lehrling Normalschicht (8:00-16:00). Da ich einen Blaumann (Arbeitsanzug und Sicherheitsschuhe) tragen musste hatte ich mich im Frauenwaschraums in Keller umgezogen. Außerhalb des Waschraums war eine Klingel angebracht, damit wir gewarnt wurden, wenn das Reinigungsteam anrückte und Männer den Waschraum reinigen wollten. Ich war alleine beim Umziehen. Es war Sommer und man zog sich natürlich komplett um. Nach dem ich dann fertig war wollte ich den Raum verlassen. Plötzlich stellte sich ein Fremder in den Weg und wollte mir an die Wäsche. Ich habe ausgeholt und er hatte alle fünf Finger sichtbar auf der Backe. So schnell ich konnte verließ ich die Katakomben und lief Richtung dem Auto meines Vaters. Auf den Weg dorthin lief ich meinem Vater in die Arme. Als er sah wie fertig ich war (ich zitterte am ganzen Körper) nahm er mich in den Arm und versprach mir am nächsten Tag den Ermittlungsdienst der Firma zu informieren. Gesagt und getan. Der Ermittler, mein Vater und ich sprachen über das Erlebte und es wurde beschlossen den Mann ausfindig zu machen und dann weitere Schritte zu unternehmen. Am einem der darauffolgenden Tage sah ich den Täter an unserer Kantine. Er hatte einen Reinigungswagen dabei. Nachdem ich der Ermittler, meinen Vater und die Kollegen informiert hatte zeigte ich unbemerkt diesen Menschen. Dieser Typ war von einer Fremdfirma und bekam lebenslanges Werksverbot und wurde von Gelände entfernt.

Ich finde dass es immer so laufen sollte und man die Opfer ernst nimmt und zu schützten versucht. Was weiter mit diesem Typen passierte weiß ich nicht, das war und ist mir auch egal, denn er kam nicht mehr an mich dran.


2. Fall
*********+
Dieses mal geschah es während meiner Zeit als Ersatzdispatscher. Ich arbeitete mit einem Kollegen im Sommer in der Zentrale des Baus. Ich hatte eigentlich immer ein gutes Arbeitsverhältnis mit allen Kollegen hatte. In einer Pause hatten wir weniger zu tun und alberten etwas herum. Doch auf einmal wurde es ernst und ging so weit, dass er anzügliche Bemerkungen machte und mir sogar sein Geschlechtsteil zeigte. Ich drehte mich um und sagte das ich das nicht will. Er reagierte jedoch nicht. Danach versuchte ich den Raum zu verlassen, was mir jedoch erst dann gelang, als einige Vertreter einer Fremdfirma den Raum betraten. Ich ging zu meinem normalen Arbeitsplatz und versuchte mich erst einmal zu beruhigen. Einige meiner Kollegen bekamen das mit und unterstützten mich (sie haben z.t. Töchter die fast in meinem Alter sind). Danach informierte ich meine Vorgesetzten, den Betriebsrat und die Frauenbeauftragte über den Vorfall. Ich weigerte mich nocheinmal in die Zentrale zu gehen und mit dem Täter zusammen zu arbeiten. Doch anscheinen glaubten mir meine Vorgesetzten nicht, denn eine Kollegin wurde an nächsten Tag in die Zentrale geschickt. Doch sie wurde Verbal angegriffen. Es kam zu einem Gespräch mit allen. Dabei wurde beschlossen den Täter aus der Zentrale zu entfernen und in einen anderen Bereich, mit Lohnkürzung, zu versetzten.

Wie man hier sieht, ist es nicht immer einfach die Leute, bzw. Vorgesetzte zu überzeugen, dass man belästigt wurde. Man wartet bis es nocheinmal passiert und setzt andere der Gefahr aus. Zum einen verstehe ich, dass man wegen Mobbing vorsichtig sein muss, doch man sollte ernst genommen werden und so kam ich mir eben nur zum Teil vor.


Ab wann spricht man davon?
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Jede Frau legt für sich selbst fest ab wann sie sich belästigt fühlt. Für die eine beginnt es schon mit dem Aufhängen von Nacktkalendern (z.B. wegen des Glaubens) oder einer anzüglichen Bemerkung, für die andere sind es Handgreiflichkeiten oder Umarmungen.


Wie sollten Vorgesetzte reagiert?
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Jedes Opfer sollte ernst genommen werden und allen gemacht werden um sie zu schützten, dennoch sollte geprüft werden ob es sich nicht nur um Mobbing handelt, aber ohne andere zu gefährden.


Was kann man sonst noch tun?
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Ist ein Betriebsrat, eine Frauenbeauftragte und eine Personalabteilung da sollte man diese auch informieren und sich auf jeden Fall Rückendeckung holen. Man darf sich nicht fügen, sondern man soll sich wehren. Denn keiner hat das Recht einem anderen zu betatschen oder anzugreifen (sei es auch verbal), wenn dieser das nicht will.





© Imautry by (27.11.01)


Geschrieben am: 27. Nov 2001, 11:05   von: imautry



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