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    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Jahreshauptversammlung der Gilde der Verschworenen
Bericht wurde 2944 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 5 mal kommentiert Berichtbewertung:  nicht bewertet

Ein ganzes Jahr war vergangen und es war ein erfolgreiches Jahr. So wurde beschlossen, auf der diesjährigen Jahresabschlussversammlung einen Preis an den bzw. die zu vergeben, welche/r am meisten Unruhe geschafft hatte und dies dazu noch am geschicktesten.

Eine Voraussetzung, um überhaupt Mitglied der Gilde zu sein, war ein sehr großes Bedürfnis im Mittelpunkt zu stehen. Und aus diesem Grund mussten alle, die diesen Preis gewinnen wollten, sich selbst bewerben und in einer kleinen Rede einen Überblick über ihre Leistung im vergangenen Jahr aufzeigen.

Einige Bewerbungen sind eingegangen und man war nun gespannt auf die Reden. Auch diejenigen, welche sich nicht beworben hatten freuten sich. Denn sie hofften, etwas lernen zu können.

Als erstes trug das Mitglied BOSHEIT seine Rede vor.

„Ich möchte es kurz machen, denn wenn ich lange spreche werden diejenigen unter Euch, denen die Intelligenz fehlt mir folgen zu können, bestimmt einschlafen.“
Der erste Aufruhr ging durch die Menge. Man merkte sofort: NOMEN EST OMEN. Aber warum sollte das Mitglied BOSHEIT ausgerechnet bei seinen Gildenmitgliedern ein anderes Verhalten an den Tag legen.
„Ich habe das ganze Jahr mehr oder weniger damit verbracht, ausgeklügelte Gemeinheiten zu verschleudern. Eines habe ich dabei festgestellt. Streut man diese in die große Menge, trifft man sehr viele Menschen. Dann gilt es zu beobachten, wer am meisten getroffen wurde und dort habe ich dann solange eingehakt, bis sich das Opfer nicht mehr wehren konnte.“

Dann trat das Mitglied BOSHEIT von der Bühne ab und erhielt einen langanhaltenden Applaus.


Als nächstes wagte sich das Mitglied PROFILNEUROSE auf die Bühne, um seine Rede vorzutragen.
„Wie Ihr ja alle wisst, bin ich das beste Mitglied aller Mitglieder und zwar überall wo es Mitglieder gibt!“ Ein leichtes Stöhnen ging durch den Raum. Aber man war von diesem Mitglied ja nichts anderes gewohnt.
„ Niemand ist so gut wie ich und alleine meine Meinung zählt! Und genau dies habe ich immer und überall jedem eingetrichtert und damit eine ganze Reihe von Anhängern gesammelt, die mich jetzt unterstützen. Wer sich mir anschließt ist nicht alleine, das war mein Motto. Natürlich habe ich meinen Opfern nicht erzählt, dass sie nur Mittel zum Zweck sind.“

Das Mitglied PROFILNEUROSE trat ab und erhielt dementsprechenden Applaus.


Das dritte und letzte Mitglied, was sich für den Preis beworben hatte, war das Mitglied SCHEINHEILIGKEIT. Schwungvoll betrat sie die Bühne und rief erst mal lächelnd ins Publikum: „Ich habe Euch alle so lieb!“ Und siehe da, selbst die abgebrühtesten Mitglieder fühlten sich geschmeichelt.
„Ich habe das ganze Jahr um die Gunst meiner Opfer gebuhlt. Ich war offiziell immer für sie da. Ich gab ihnen das Gefühl, ihnen zu helfen und zuzuhören. Dass ich sie dabei ausgefragt habe, haben sie nicht bemerkt. Denn ich war furchtbar lieb zu ihnen. Alle wichtigen Informationen habe ich gesammelt und sicher verwahrt. Jedem habe ich das Gefühl gegeben, der oder die Wichtigste für mich zu sein. Ich habe es geschafft fast alle zu täuschen und ich weiß, dass sie mich jetzt lieben. Mein Dank gilt auch dem Mitglied BOSHEIT, welches mir sehr oft zur Seite gestanden ist. Die ganz wenigen, die ich nicht zu meinen Opfern machen konnte, hat er mir abgenommen.“

Begeistert applaudierte das Publikum und merkte überhaupt nicht, dass es auch alle Opfer des Mitglieds SCHEINHEILIGKEIT waren.


Den ersten Preis bekam natürlich das Mitglied SCHEINHEILIGKEIT.

Die Moral von der Geschichte? Warum heilig, wenn es scheinheilig auch geht.


Anmerkung:
Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen oder Vereinigungen dieser Art sind rein zufällig.

2. Anmerkung:
Es ist eine SATIRE!!!!


Geschrieben am: 09. Mar 2003, 18:40   von: Hexe1962



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