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einfach nur Spaß

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keine




Der Homo camperintus oder „Der Camper“
Bericht wurde 5047 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung:  nicht bewertet

Anläßlich des Geburtstages meines Schwiegersohnes, mußte ich mir etwas besonderes einfallen lassen. Da er und seine Familie seit dem letzten Sommer stolze Besitzer eines Campingplatzes sind, kam mir die Idee den Camper einmal von einer ganz anderen Seite aus zu betrachten. Hier nun die Geschichte des "Homo camperintus" - oder "der Camper"


Entdeckung:

Vor ca. 50 Jahren, etwa in der Mitte des letzten Jahrhunderts, entdeckten Wissenschaftler erstmals den „Homo camperintus“. Forscher stellten plötzlich eigentümliche Wanderbewe-gungen fest, die meist in Nord-Süd-Richtung unseres Kontinentes verliefen.
Die so beobachteten Lebewesen, sind eine Mutation des Homo sapiens. In Größe und Aussehen wiesen sie eine große Ähnlichkeit mit dem allseits bekannten Homo sapiens auf. Der „Homo camperintus“ besitzt einen ausprägten Wandertrieb. Auf seinen jährlichen Wanderungen rottet er sich meist zu Rudeln zusammen, seine eigene Wohnhöhle (ein halbkugeliges Gebilde aus Kunststoff), dabei mit sich führend. Allerdings hat man auch eine andere Art des „Homo camperintus“ beobachtet, den, der nur seinem Wandertrieb folgend, ohne Wohnhöhle Richtung Süden strebt. An seinem Ziel angekommen, nimmt er von den an Ort und Stelle vorhandenen und leerstehenden Wohnhöhlen Besitz, ähnlich dem Verhalten der Zugvögel.

Allgemeines Aussehen und Größe:

Der Homo camperintus (Camper), eine Art der Säugetiere mit stärkerer Entwicklung des Gehirns, insbesondere der Großhirnrinde. Der männliche „Homo camperintus kann wie der Homo sapiens, durchschnittlich bis zu 1,86 m groß werden. Die Weibchen liegen mit einer Durchschnittsgröße bei ca. 1,76 m. Der „Homo camperintus“ erreicht ein durchschnittliches Lebensalter von ca. 80 – 85 Jahren. Besonders eigentümlich ist das Fell des „Homo camperintus“. Einige haben ein glattes Fell und sind fast haarlos, andere wiederum weisen an den Armen, Beinen und Brust eine mehr oder weniger dichte dunkle Behaarung auf. (Wissenschaftler erforschen immer noch dieses Phänomen), ebenso noch nicht wissenschaftlich erklärbar ist die wechselnde Hautfarbe des „Homo camperintus“. In den ersten Monaten eines neuen Jahres ist die Haut blaß und fahl, fast schon krankhaft bleich, aber je weiter das Jahr fortschreitet, desto dunkler färbt sich das Fell bis hin zu einer dunkel-braunen Tönung.


Der „Homo camperintus“ ist ein Allesfresser. Er ernährt sich sowohl von Fleisch, Fisch und Geflügel, aber auch von Kräutern, Blättern und Wurzeln. Er ist da in der Regel nicht besonders wählerisch und eher genügsam. Da er den Umgang mit Feuer und dessen Bedeutung kennt, ist es für ihn nicht schwer, sein Fleisch über einer Feuerstelle zu garen.

Das Männchen:

Der „Homo camperintus“ beherrscht ebenso wie der „Homo sapiens“ den aufrechten Gang. Zwei lange Hinterläufe tragen den aufrechten Rumpf mit den zwei langen ausgeprägten Vorderläufen, die der „Homo camperintus“ als Werkzeuge, aber in seltenen Fällen auch noch zur Fortbewegung und zur Balance benutzt. (Hat man doch in der Vergangenheit immer wieder beobachten können, das der „Homo camperintus“ oftmals noch Schwierigkeiten hat, das Gleichgewicht zu halten.) Die übrigen Organe des Körpers sind dagegen wenig spezialisiert: 5-fingrige Greifhände mit den übrigen Fingern gegenüberstellbarem (opponierbarem) Daumen; 5-zehige Füße, zum Greifen wenig geeignet; der „Homo camperintus ist ein Sohlengänger. Der etwas längliche schmale Kopf wird von einem dichten Haarwuchs geziert und schützt somit die empfindliche Kopfhaut vor extremen Witterungseinflüssen, aber auch vor Stößen und leichteren Verletzungen. Die ausgeprägte Zunge dient der Orientierung und Erforschung von Gegenständen.

Die Geschlechtsreife tritt bei den „Männchen“ etwa im Alter von ca. 13/14 Jahren ein. Paarungsversuche mit willigen Weibchen soll es da auch schon gegeben haben. Das Männchen bleibt bis ins hohe Alter zeugungsfähig.

Das Weibchen:

Der weibliche „Homo camperintus“ ist maßgeblich für die Fortpflanzung zuständig. Nach der Zeugung trägt das Weibchen das noch ungeborene Junge für ca. 9 Monate in einer Bauchtasche bis der Reifeprozeß abgeschlossen ist und es lebend geboren wird. Mit zwei, nach außen vorstehenden Milchdrüsen im oberen Rumpfbereich, die mehr oder weniger ausgeprägt sein können, werden die „Jungen“ in den ersten 6 Lebensmonaten gesäugt. Erst dann ist der kleine „Homo camperintus“ in der Lage, auch schon festere Nahrung zu sich zu nehmen.

(Obwohl Forscher beobachtet haben, das selbst einige ausgewachsene Exemplare des „Homo camperintus“ sich mehr oder weniger ausschließlich von Flüssig-Nahrung ernähren. Ein Phänomen das noch weiter erforscht wird).

Das Weibchen wird mit ungefähr 11 Jahren geschlechtsreif, die ersten Paarungsver-suche finden allerdings erst viel später, im Alter von ca. 17 – 18 Jahren statt. Die Zeugungsfähigkeit endet beim Weibchen im Alter von ca. 50 Jahren. In der Regel gebärt ein Weibchen bei jedem Wurf nur ein Junges, aber es hat auch schon Würfe von 2, 3 oder sogar 4 – 5 Jungen gegeben, aber dies sind nur Ausnahmen. Hauptpaarungszeit sind die Wintermonate und der Frühling. Der „Homo camperintus“ lebt meist monogam. Der männliche „Homo camperintus“ ist bei der Auswahl seines zukünftigen Alphaweibchen oft sehr wählerisch, aber wenn er dann das richtige Weibchen gefunden hat und von diesem auch geduldet wird, steht der Familienplanung nichts mehr im Wege.

Hauptpaarungszeit sind die Wintermonate und der Frühling. Der „Homo camperintus“ lebt meist monogam. Der männliche „Homo camperintus“ ist bei der Auswahl seines zukünfti-gen Alphaweibchen oft sehr wählerisch, aber wenn er dann das richtige Weibchen gefunden hat und von diesem auch geduldet wird, steht der Familienplanung nichts mehr im Wege.

Die Jungen:

An der Fortpflanzung ist das Männchen nur durch den Zeugungsakt beteiligt (den man bis heute leider noch nicht hat dokumentarisch festhalten können). Das Austragen, die Säugung und die ersten Monate der Aufzucht der Jungen werden ausschließlich von den Weibchen vorgenommen. Während dieser Zeit kümmert sich das Männchen um die Nahrungssuche. Mit ca. 6 Monaten können die „Kleinen“ dann auch schon selbstständig sitzen und mit 12 Monaten sind sie meist schon in der Lage, sich alleine und aufrecht fortzubewegen. Zu diesem Zeitpunkt haben sie dann auch schon den größten Teil ihres späteren Gebisses, sodaß sie nun auch jede Art von fester Nahrung zu sich nehmen können.

Um dem Wandertrieb entgegenzuwirken und den „Homo camperintus“ an feste Orte zu binden, hat man in Übereinkunft mit den verschiedenen Länderregierungen eigens für den „Homo camperintus“ angelegte Reservate (die Bezeichnung für diese Reservate im allgemeinen Sprachgebrauch ist „Campingplatz“), geschaffen. Hier, so hofft man, dem Wandertrieb des „Homo camperintus“ entgegenwirken zu können und dazu anzuhalten, seßhaft zu werden.

Die ersten Erkenntnisse aus diesen Forschungsprojekten liegen nun auch schon zur Veröffentlichung vor.

* * * * * * * * * *

Das Reservat „Marveld“ in der Nähe der Deutsch/Holländischen Grenze im nieder-ländischen Groenlo ist da ganz besonders Wegweisend. Hier hat man auf ca. 1.000 ha großen Areal ein Reservat angelegt, welches vom Homo camperintus auch mit Begeisterung angenommen. Es wurden dort mit der „Reservat-Haltung des Homo camperintus“ hervorragende Ergebnisse erzielt und der „Homo Camperintus“ hat sich dort augenscheinlich sehr gut eingelebt.


Erste Forschungsergebnisse aus dem Reservat „Marveld“

Bebauungsplan und Gliederung
Das Reservat Marveld entstand auf dem Areal eines ehemaligen Bauernhofes. Die Gebäude des Gehöftes wurden in ihrem ursprünglich Zustand belassen bzw. hierhin gehend restauriert und instand gesetzt. Ein kleiner Rest des bäuerlichen Betriebes (wie der Pferdestall mit Reitbahn) wurde in des Reservat integriert. Die angrenzenden Ländereien wurden in ca. 145 qm große Einzelparzellen unterteilt, mit dem Zweck jedem „Camper“ die Möglichkeit zu geben, sich ein eigenes Nest zu bauen.
Der Anfang

Bevor es der Reservatsleitung gelang, den ersten „Homo camperintus“ zur Seßhaftigkeit zu bewegen, bedurfte es viel Überzeugungsarbeit. Bis man auf die Idee verfiel, sich den Wandertrieb und die Neugierde des „Homo camperintus“ zu Nutze zu machen. Man stellte einfach verlassene Wohnhöhlen in das Areal und lockte nun so den „Homo camperintus“ an. Dieser nahm das Angebot an und von da aus war es nur noch ein kleiner Schritt bis zur endgültigen Ansiedlung des ersten „Homo camperintus“.

Die ersten Reservat-Bewohner

Aus einem Stück Brachland versucht der „Homo camperintus“ mit Intelligenz und Körperkraft sich ein Stück Heimat zu schaffen. Die Anfänge sind sehr mühselig, da der Boden hart und von einem fast undurchdringlichem Wurzelgeflecht durchzogen ist. Aber der „Homo camperintus“ ist zäh und unnachgiebig und gibt sich nicht so leicht geschlagen.

Der Sammler

Steine und abgestorbene Wurzelreste werden aus dem Boden entfernt und gesammelt.
(Wie sich erst jetzt herausstellte, ist der „Homo camperintus“ ein leidenschaftlicher Sammlung). Er sammelt alles und jedes; Holz, Steine, Steinplatten, Stangen, Draht und Nägel, sogar Pflanzen und alte Fahrräder).

Der „Homo Camperintus“ als Innenarchitekt

Auf den Ausbau seiner Wohnhöhle legt der „Homo camperintus“ ganz besonders viel Wert. Ist der Boden erst gerodet und planiert, geht es an den Innenausbau seiner Behausung, denn diese soll ja bei schlechten Wetter, Kälte und Nässe Schutz bieten. Damit es auch die Jungen in der kälteren Jahreszeit schön warm haben, kommt nun als erstes eine Kunststoffschicht auf den nackten Boden. Hierauf wird eine Holzkonstruktion verlegt, die fest mit einander verschraubt wird. Ist dies geschehen, wird nun von der eigentlichen Wohnhöhle aus eine durchgehende Kunststoffmasse über den Boden gespannt. Aufrecht stehendes Metallgestänge sorgt für genügend Freiraum, so daß der „Homo camperintus“ auch hier noch aufrecht stehend kann. Die Kunststoffbespannung (auch Vorzelt genannt) wird nun rund um die Holzkonstruktion (genannt Boden), im Erdreich vergraben, so daß weder Nässe noch Kleingetier eindringen können. Über den nun witterungsgeschützten Boden breitet der „Homo Camperintus“ nun eine Art Fell (genannt Teppichboden), so daß die Höhle nun auch für die Kleinsten geeignet ist. Die endgültige Einrichtung, wie Sitzgelegenheit, Feuerstelle und dergl. vervollständigt der „Homo Camperintus“ erst viel später, wenn der Außerbereich ganz nach seinen Wünschen gestaltet wurde.

Der „Garten- und Landschaftsarchitekt“

Aus den meist gesammelten und gehorteten Platten und Steinen wird nun als erstes ein befestigter Weg zur Wohnhöhle gelegt. Auch hier geht der „Homo camperintus“ wieder sehr gezielt und mit fast einer pedantischer Genauigkeit zu Werke. Zuerst wird die Höhe der zu verlegenden Steinplatten gemessen, dann wird in dieser Höhe und in der zu bearbeitenden Breite das Erdreich ausgehoben. Als Untergrund für seinen Plattenweg benutzt der „Homo Camperintus“ Sand und lockere Erde, wenn nicht genügend Sand vor-handen ist. Rechts und Links des zu gestaltenden Weges wird eine Leine gespannt, damit eine exakte Ausrichtung möglich ist. Nun werden in das lockere Sand-Erdgemisch Platten oder Steine nach bestimmtem Muster verlegt, sodaß das Endergebnis ein schöner, gerader und sauberer Plattenweg ist. Wie man auf dem Foto sehen kann, sind sogar die Kleinsten bei der Gestaltung der Außenfläche mit dabei. Danach wird die verbleibende Fläche mit grünen Pflänzchen ausgefüllt, die nach einiger Zeit einen durchgehenden federnden grünen Bodenbelag bilden. Um nun seine Privatsphäre zu schützen ist der „Homo camperintus“ sehr erfinderisch. Einerseits pflanzt er hohe Pflanzen und Bäume, anderseits fertigt er aus dem gesammelten Holz einen sogenannten Zaun, um somit sein Revier abzustecken und zu schützen.

Fazit

Den hier wissenschaftlich erforschten und studierten „Homo camperintus“ kann man in obengenanntem Reservat besichtigen. Da man allerdings den „Homo camperintus“ möglichst unbehelligt leben lassen will, ist es notwendig sich vor Eintritt in das Reservat, bei der Reservatsleitung am Eingang anzumelden. Auch wird ein Eintrittsgeld verlangt, welches wiederum dem „Homo camperintus“ zu Gute kommt. Bitte nicht füttern!!!


Geschrieben am: 21. Mar 2002, 09:18   von: Tickeromi



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