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Übersicht > Games > Xbox > Prisoner of War

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
interessantes Gameplay

Nachteile:
Umsetzung des Gameplays nicht so doll gelungen




Alcatraz war gestern ...
Bericht wurde 2218 mal gelesen Produktbewertung:  ausreichend
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

...jetzt kann man auch auf der XBox versuchen aus einem Gefangenenlager auszubrechen.
Ich habe das Spiel kürzlich mal ausgeliehen gehabt, da mich die Idee des Spiels fasziniert hat.

-- um was geht's ? --

Sie sind ein Captain Lewis Stone (U.S.-Pilot) im 2. Weltkrieg und ihr Flieger wird von deutschen abgeschossen. Sie werden gefangen genommen und kommen in ein Lager.
Ziel ist es nun, ohne Feuerwaffen, nur mit Köpfchen und Hilfe der Mitgefangenen aus einem deutschen Gefangenenlager auszubrechen.
Dies ist lediglich eine kurze Zusammenfassung der Story. Die komplette Einleitung kann man auf
www.codemasters.com/pow/germany/story.php nachlesen (dies ist übrigens auch die Homepage des Spiels).
Das Spiel ist nicht für Shooter-Fans geeignet, da man im ganzen Spiel nicht eine Waffe zur Verfügung hat, sondern man sollte sich langsam und behutsam bewegen (siehe mein Lieblingsgame: Splinter Cell).

-- das Spiel --

Zum Start befindet man sich auf dem Lagerhof und bekommt erste Instruktionen. Man kann auch gleich mal Kontakt zu seinen Mitgefangenen aufnehmen.
Zuerst sollte man sich mit der, meines Erachtens unglücklichen, Steuerung zurecht finden.
Der linke Joystick gibt die Laufrichtung vor, der rechte die Blickrichtung. Jedoch kann man die Blickrichtung während man sich bewegt nicht nach oben und unten richten. Dies ist nur in einen Special-Personal-Mode möglich. Dazu linke Taste gedrückt halten und dann nach oben/unten blicken (leider kann man in diesem Mode nicht laufen). Ich versteh den Sinn hiervon leider nicht (oder ich bin von Splinter Cell zu verwöhnt). Befindet man sich in einem Gebäude, so kann man nur den linken Joystick benutzen, man kann also nicht mal immer in Laufrichtung schauen.
Jetzt aber auch mal was positives.
Die Grafik ist recht ansprechend, auch wenn die Personen etwas hölzern wirken. Die Gebäude, Wettereinflüsse, .. sind ganz gut.
Die Spielidee finde ich ausgezeichnet, so daß es nun los geht. Zuerst sollte man seine Baracke aufsuchen, um die Tasche abzulegen. Innerhalb seiner Baracke befindet sich u. a. ein Bett und eine Truhe. Läuft man auf diese Objekte zu, so erkennt man am oberen Bildschirmrand ein auftauchendes Symbol zum "Benutzen" des Objekts (die benötigte Taste und die Aktion selbst werden angezeigt).
Beim Bett kann zu jedem Zeitpunkt das Spiel abgespeichert werden und in der Truhe können gesammelte Objekte hinterlegt werden.
Für das ganze Spiel gilt:
ist irgendeine Interaktion möglich, so wird diese mit der zugehörigen Taste am Bildschirm angezeigt.

Der Tagesablauf ist streng vorgeschrieben und man sollte es vermeiden, den Morgen-/Abendappell zu versäumen (in dem Fall wird das ganze Lager nach Dir abgesucht und das wars dann..). Während der übrigen Zeit wird am Bildschirm dargestellt was gerade auf dem Programm steht, hiervon abhängig ist es gestattet sich auf bestimmtem Gelände aufzuhalten.
Gleich zu Beginn sollte man die Konversation mit den Mitgefangenen suchen. So erhält man erste Aufgaben, und man kann sich etwas über das Lager informieren.
Dann geht es sogleich los mit dem Aufsuchen von Gegenständen und ersten Kletteraktionen über Mauern, Zäune,...
Gegenstände (Schlüssel, Brecheisen, Zigaretten, Cognac,...) werden benötigt um kleine Missionen zu erfüllen, oder von einem Mitgefangenen andere Gegenstände "abzukaufen". Alle erdenklichen Gegenstände sollten gesammelt und deponiert werden. Wird man nämlich mit einem grösseren Gegenstand in der Hand erwischt (kleinere passen in die Tasche) wird dieser eingezogen.

Man sollte stets die Wachen gut im Auge behalten. Auf dem Bildschirm befindet sich ein kleines "Radar", welches die Umgebung des aktuellen Standortes aufzeigt. Jede Wache wird mit einem gelben Lichtkegel (wohl von der Taschenlampe) dargestellt. Hat dich eine Wache entdeckt, so wird dieser rot. Dann solltest Du die Flucht ergreifen (dich verstecken), oder Du wirst gefangen und landest einen Tag in Einzelhaft.

Ein weiterer Minuspunkt ist die zeitweise Blindheit der Wachen. Hab ich mich in einem Busch versteckt und es wird Alarm ausgelöst, so erkennen mich die Wachen nicht, obwohl diese beinahe über mich drüber laufen.
Genauso wenn ich mich unter einer Hütte verstecke (ja, manche Hütten sind auf Holzstelzen gebaut) sehen die Wachen nichts, selbst wenn sie mir direkt vor der Nase stehen.
Das weicht schon beträchtlich vom eigentlichen KI der Wachen ab.

Ansonsten macht es richtig viel Spass durch das Lager zu schleichen und seine kleinen Missionen zu erfüllen (bis es zu einem Ausbruch kommt).

Und nach diesem einen Lager ist natürlich nicht Schluss, man wird erneut festgenommen und kommt in grössere und sicherere Lager, u.s.w.

-- Das Tagebuch --

über die Back-Taste gelangt man zum Tagebuch. Hier sind u. a. eine Karte des Lagers, die gesammelten Gegenstände, Hinweise enthalten.
Leider ist die Karte nicht vollständig, sondern man sieht nur die Teile des Lagers, welche man auch schon betreten hat. Zu Beginn ist das natürlich schwierig, da man sich nicht auskennt, und auch keine Übersicht über das Lager verfügbar ist.

-- sonstiges --

Die englische Sprache der Wachen besitzt einen unglaublichen Akzent. Der eine oder andere Lacher taucht auf, oder es wird einem bewusst wie schrecklich sich "deutsches Englisch" anhört.

Langzeitspielspass ist meiner Meinung nach durchaus vorhanden, auch wenn ich das Spiel nur 4 Tage ausgeliehen hatte.

Der Preis ist auch hier für ein Spiel viel zu hoch (hab ich ja schon desöfteren angeprangert) und liegt derzeit bei ca. 60 EUR (Neupreis).

-- Fazit --

auch wenn das Spiel mit der Grafik/Handlung/Steuerung auf keinen Fall an meinen Top-Titel Splinter Cell herankommt ist es durchaus eine gelungene Abwechslung.
Wer diese Abstriche in Kauf nimmt wird mit diesem Spiel sicher seine Freude haben.
Den Abzug bei der Grafik habe ich vorgenommen, da die Personen etwas klobig wirken und sich wie auf Schienen bewegen (ein Stück laufen, 90°-Drehung, weiterlaufen,..)

Ich vergebe nur "ausreichend" (auch wenns etwas hart ist), da mich die Steuerung ziemlich genervt hat und ich das teilweise seltsame Verhalten der Wachen sehr komisch finde.

so long ..:chipit:..


Geschrieben am: 07. Mar 2003, 16:02   von: chipit



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