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Übersicht > Games > Kartenspiele > Doppelkopf

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Ein angenehmes Gesellschaftsspiel, gerade wenn man Paare zu Freunden hat. Kann sehr unterhaltsam werden.

Nachteile:
keine




HI hi - ich habe einen Fuchs gefangen!
Bericht wurde 2290 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Nun ja, auf Grund der vielen Beschwerden, die ich über die Kommentare erhalten habe, dass ich nur immer alle zum Naschen und Essen verführe, wollen wir heute mal gemeinsam spielen. Also nehmt euch die Zeit, ich lade euch jetzt in meine Spieleecke ein:

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Das Produkt
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Es handelt sich um das Spiel DOPPELKOPF. Es ist ein Spiel für 4 Personen. Die Kartenbilder sehen genau so aus, wie die eines Skatblattes. Der Unterschied besteht nur darin, dass es keine Luschen (Blatt ohne Zählwert) gibt. Insgesamt besitzt dieses Doppelkopfblatt 40 Karten.

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Die Karten-Gebeart
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Es spielen jeweils 4 Personen, wovon, jeder Spieler 10 Karten erhält. Die Karten werden natürlich vorher gut gemischt. Der Kartengeber beginnt dabei bei der Person, die links von ihm sitzt. Also im Uhrzeigersinn. Erst 3 Karten, dann 4 und nochmals 3.

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Der Spielverlauf
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Von den 4 Personen spielen jeweils immer 2 zusammen. Also 2 gegen 2. Die Paare bilden sich von alleine, bzw. man kann sich den Partner nicht aussuchen. Es ist vorgegeben, dass jeweils die zusammenspielen, die den „Alten“ haben. Das ist der Eichelober oder auch die Eicheldame genannt. Die anderen beiden Spieler haben dann nicht den alten. Nochmal zur Verdeutlichung: Die 2 mit dem Alten und die 2, die nicht den Alten haben, spielen jeweils zusammen.

Die Gruppe, die den Alten nicht haben, versuchen, die Alten „zu schlagen“, zu gewinnen.

Das geht dann so: Auch ein Doppelkopfspiel hat Trumpfkarten, wie beim Skat. Hierunter zählen:

+++ alles was Schell (Karo) ist, also die Kartenfarbe „Schell“
+++ das Schell Aß (Dauß) ist dabei der Fuchs
+++ alle Ober (Damen)
+++ alle Buben (Unter)
+++ und die Rot 10 (Herz), ist die höchste Trumpfkarte, auch „Dulle“ genannt.

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Nun beginnt das Spiel
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Der 1. Mann/Frau, der die ersten Karten erhalten hat beim Geben beginnt mit ausspielen. Allerdings muß vorher abgewartet werden, ob jemand Kontra sagt, oder Re oder ein Solospiel angibt. Wenn keiner was sagt, kann mit dem Ausspielen begonnen werden. Man beginnt ein „Farbaß“ auszuspielen. Außer das Schellaß, weil dies ja eine Trumpfkarte ist und vom Gegener nicht „gefangen werden darf!!! Also ein Aß von Herz, Grün oder Eichel. Wenn man kein Aß zum Auskarten hat, zieht (fordert) man einen kleinen Trumpf (z. B. einen Buben oder den Schellkönig). Man kann aber auch einen Farbkönig, den man einzeln in seinem Blatt hat ausspielen. Auf „keinen Fall“ aber eine blanke 10 einer Farbe.

Die Stiche (die 4 Karten, die dann in der Mitte von allen ausgespielt wurden) bekommt die Partei, die mit der höchsten Karte des ausgespielten geforderten Blattes mitgenommen wurde.

Jetzt kommt aber der „Reiz“ ins Spiel. Wenn keiner ein Kontra oder Re sagt, wissen die Spieler nicht, WER zusammenspielt. Also versucht jeder erst einmal, soviel Stiche wie möglich mitzunehmen. Gewonnen hat zum Schluß die Partei, die mehr als 120 Augen (Punkte; Zählwert) hat. Wenn beide Paare 120 Augen haben, hat die Partei gewonnen, die den Alten nicht hatten. Dann heißt es: „Die Alten haben verloren“

Im Verlauf des Spieles ergibt sich dann, WER mit WEM zusammenspielt. Sobald der 1. Kreuzober auf den Tisch kommt, weiß zumindest der, der den anderen Alten hat, dass er mit ihm zusammenspielt. Dieser kann nun anfangen, „zu Buttern“. Das heißt, wenn er die Farbe, die gefordert wurde nicht hat, kann er ein doppeltes Aß oder eine andere hohe Zählwertkarte im „Zubuttern“ Dann wissen spätestens auch die anderen, dass diese beiden zusammengehören. Somit ist geklärt, wer nun zusammenspielt. Von da an nimmt das Spiel dann einen ganz anderen Verlauf:

Z. B.: Es wird eine Farkarte ausgespielt, und der eigene Partner hat diese Farbe nicht, dann sticht er mit einer Trumpfkarte. Vorsicht aber: Mit dem Schellaß NUR, wenn die Farbe zum 1. Mal auf den Tisch kommt, sonst wird der Fuchs (Schellaß) mit einem Wenzel überstochen, weil der Wenzel (Bube, Unter) höher ist. Somit hat man dann "seinen Fuchs" nach Hause bekommen, oder heimgeholt.

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Die Spielwerte/Zählwerte
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+++ Aß = 11 Punkte/Augen
+++ Farb-Zehner = 10
+++ König = 4
+++ Ober (Dame) = 3
+++ Wenzel (Unter, Bube) = 2

Diese Zählwerte gelten für alle Karten, egal ob Farbkarte oder Trumpfkarte.

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Die Trumpfkarten entsprechend ihrer Rangliste
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+++ Die Dulle (Rot10)
+++ Der Alte (Eichel Ober)
+++ alle anderen Ober (grün (Pik), Herz, Schell (Karo))
+++ alle Buben (Eichel, grün, Pik, Schell)
+++ Schell/Karo Aß
+++ Schell10
+++ Schell König

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Die Spielbegriffe und Variationen
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+++ Re: Das bedeutet: „Mit“ den Alten. Wenn dies vor Spielbeginn von einem Spieler angesagt wird, weiß gleich der andere „Alte“, das er mit ihm spielt.

+++ Kontra: Das Gegenteil: „Gegen“ die Alten

+++ Dann gibt es noch folgende Solospiele:

* Farbsolo: Die Trümpfe ändern sich. Es wird alles das zum Trumpf, was der Solospieler angibt. (Kreuz, Pik, Herz). Alles Schell, was sonst Trumpf ist geht in die Farbe. Auch die Ober und Buben gehen dabei in die Farbe. Dann ist eben alles nur die Farbe
Trumpf, die der Solospieler angibt.

* Trumpfsolo: Da bleiben alle die Karten Trumpf, die es sonst auch sind. Es bedeutet nur, dass dieser Spieler alles nur Trumpf auf der Hand hat, oder nur die höchsten Trümpfe.

+++ Hochzeit (Eine Person hat beide Kreuz Damen)
Das kann dieser dann entscheiden, ob er eine Hochzeit ansagt, oder ein "Stilles" macht.
* Sagt er die Hochzeit an, spielt er mit dem zusmmen, der einen von den 3 Ersten Stichen mitnimmt.
* Sagt der die Hochzeit nicht an, macht er ein Stilles, und bringt daher die anderen 3 Mitspieler ins "Schwimmen, weil keiner weiß, was hier gespielt wird.
* Ist nur empfehlenswert, wenn man ein sehr gutes Blatt hat. Z. B. Alles hohe Trümpfe oder viele Asse, wenn er als 1. ausspielt.

+++ Solospiel bedeutet: Ein Spieler spielt allein gegen die anderen 3 Mitspieler.

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Tipps für Anfänger
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+++ Ein „blankes“ Aß, also ein Aß einer Farbe, sollte gleich ausgespielt werden, um den anderen Spielern zuvorzukommen. Wenn der andere Spieler nämlich zuerst mit dem gleichen Aß kommt, muß man sein blankes Aß „beigeben“.

+++ Wenn man merkt, dass der Partner viele hohe Trümpfe hat, sollte man immer wieder kleine Trümpfe ziehen, um der Gegenpartei alle Trümpfe zu entlocken, damit sie keinen Stich bekommen.

Hier noch eine kleine Anmerkung: Wie beim Skat, wird auch bei Doppelkopf in verschiedenen Regionen anders gespielt. Es kann also sein, dass die Dulle und der Fuchs genau anders herum als Karten zählen. Konkret: Das Karoaß ist die höchste Karte, und die Herz10 ist der Fuchs. Ich habe es so niedergeschrieben, wie wir es spielen.

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Meine Empfehlung für dieses Produkt
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Ich empfehle dieses Spiel sehr gern weiter. Es ist sehr unterhaltsam und bereitet allen Spielern Spaß und Spannung. Besonders ist es denen zu empfehlen, die ein anderes Ehepaar als Freunde bezeichnen. So kann man sich gegenseitig besuchen und dabei in geselliger Runde beisammensein. Ich selbst halte das so, dass wir (Mein Mann und ich) alle 14 Tage zu unseren Freunden gehen. Und sie kommen alle 14 Tage zu uns. So ist es nicht zu eintönig und keinem wird es zuviel, für die Gäste zu sorgen, weil jeder einmal dran ist, den Gastgeber zu spielen. Man kann dabei auch um Geld – um die Halben oder Vollen – spielen. Das Geld, das zusammengespielt wurde, kommt in eine gemeinsame Kasse. 2 x im Jahr gehen wir 4 dann gemeinsam Essen, und verprasseln das Geld sozusagen. Damit hat nie einer nur verloren oder nur gewonnen. Es haben alle etwas davon. Es entstehen bei diesem Spiel wunderbare Freundschaften. Auch einfach nur die Zählwerte als Liste aufschreiben, um einen gewissen Anreiz beim Spielen zu haben wäre eine Möglichkeit.

Der Kostenpunkt für ein Spielblatt beträgt im Schnitt zwischen 5,- und 7,- DM. Doppelkopf heißt das Spiel deswegen, weil es von jedem Blatt alles 2 x gibt. Wenn dann mal ein „Fuchs gefangen“ wird, das zählt immer besonders, oder wenn man seine Dulle zu lange aufhebt, und sie wird vom anderen gezogen. Ich empfehle daher, ruhig mal dieses Spiel zu probieren. Es macht einen rießigen Spaß. Auch Kinder können mit ihren Eltern dieses Spiel spielen, wenn sie fähig sind und das Alter dazu haben.

Dieses Spiel ist auch empfehlenswert für den Urlaub. Wie oft trifft man im Urlaub auf ein anderes nettes Paar. Dann bietet es sich förmlich an, gemeinsam an Regenabenden oder in freier Natur beim Camping mit seinen neuen Freunden Skat oder Doppelkopf zu spielen. In diesem Sinne...




Geschrieben am: 15. Oct 2001, 03:39   von: powerfrau



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