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Übersicht > Games > Rollenspiel > Fanzines > Trodox > Trodox #25

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
günstig

Nachteile:
schwer zu bekommen




25 mal Rollenspielmaterial pur!
Bericht wurde 1159 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Seid verehrt und angespien!

Wiedereins möchte ich Euch ein nettes Fanzine, den Trodox #25 vorstellen!

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Aber halt, was ist eigentlich ein Fanzine??? Also, einfach gesagt ein Heft, ein Magazin, von Fans gemacht, auf Selbstkostenbasis arbeitend! Zu nahezu jedem Thema existieren solche Fanzines, ob Pfadfinder, Fußball, Musik oder auch Rollenspiel. Die Blütezeit mit dutzenden Fanzines waren sicherlich die 80er, mittlerweile hat es sich auf eine Handvoll reduziert: Neben meiner Greifenklaue sind es der Mirakel (mit integrierter Sphinx), logischerweise der Trodox, der österreichische Ravenhorst, beizeiten der Menhir und einige semiprofessionelle Vertreter wie der Thorwal Standard oder der Midgard Herold.

Im einfachsten Fall in Kopierqualität, meist zu saugünstigen Preisen, oft auf gewisse Themen beschränkt (, das sich die letzten beiden auf DSA bzw. Midgard konzentrieren, brauch ich wohl niemanden erzählen...), mal A4, mal A5, waren sie der kreative Motor des Fandoms mit unzähligen Abenteuern, Erweiterungen, Berichten, Rezis etc.

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Nun aber zur #25: Das altgedient nicht unbedingt altbacken heißen muß, beweist der Trodox mit seiner Jubiläumsausgabe, der 25.: schließlich darf man sich einerseits als ältestes aktives Fanzine Deutschlands betiteln, wartet aber andererseits mit neuem, zeitgemäßen Layout auf. So hat jetzt jedes Thema eigene Rahmen oder Icons, die zumeist recht hübsch anzusehen sind und das Druckbild angenehm auffrischen. Der Schwerpunkt hingegen, „Fremdes & Übernatürliches“, ist etwas diffus und wird nicht näher eingekreist, sondern bewußt eher vage gehalten.

Die Stärke des Trodox ist seit jeher die Hardware, die erneut reichlich angeboten wird: immerhin ein Abenteuer und zwei Schauplätze, die gut ¾ des Heftes füllen.

Bei „Shockwave“ für SR/Cyberpunk wird dem Rezensenten empfohlen, das Abenteuer zu Ende zu lesen, bevor man es bewertet – leicht gemacht wird es ihm hingegen nicht...
Das Abenteuer richtet sich an erfahrende Meister, da es zum einen einen sehr freien, auch unübersichtlichen Stil pflegt und zum anderen auch Vorwissen aus älteren Trodoxen (oder Trodoxi..., ab #20 jedenfalls) vorhanden sein sollte, denn schließlich spielt es erneut in Ägypten. Dieses wird nämlich schon seit einiger Zeit vom Trodox mit Hintergrundmaterial und Abenteuern versorgt. Inhaltlich geraten die Charaktere bei den Ermittlungen in einem Mordfall mitten in eine Verschwörung, die Ägypten bis in die Grundfesten zu erschüttern droht. Sieht man vom unübersichtlichen Aufbau ab, ist es durchaus ein gelungenes Kriminalabenteuer mit Actioneinlagen, wenn auch nicht als Einstieg in die Thematik geeignet.

Schauplatz I ist die Insel Benbukkula, bei DSA eine Insel im Südmeer, aber auch in andere Systeme einbaubar. Dort wurde nämlich Gold gefunden und Mittelreicher, Al’Anfaner und Charypsos streiten nebst vereinzelten Suchern um Gold – und natürlich die Vorherrschaft um die Insel. Die Helden werden in die Geschehnisse hineingezogen, als sie von Charypso-Piraten entführt werden. Der Schauplatz und seine Besonderheiten werden detailreich sowie unterhaltsam beschrieben und insgesamt vier Szenarien bieten Platz zur Enrfaltung für den Meister.

Schauplatz II, für Fantasy-RPs mit dunklem Einschlag, ist ein einsames Zollhaus an der Grenze, dass sich als wahrlich unheimlich entpuppt. Und damit´s nicht langweilig wird, gibt es fünf verschiedene Szenarien (oder sagen wir Lösungsvorschläge).

Ansonsten werden in der neuen Rubrik „und sonst noch?“ Kuriositäten des Rollenspiels vorgestellt – diese jedoch fand ich gar nicht so schlimm, eben Dragonlance. Eine weitere neue Rubrik, „TX-Atmosphäre“, enttäuschte hingegen: statt einer Serie über Atmosphäre im Rollenspiel und wie sie zu erzeugen ist, handelt es sich hier um den redaktionellen Teil, der das neue, oben kurz angerissene Layoutkonzept vorstellt.

„Der Kobold in der Flasche“ ist ein Artefakt, dass sich angenehm von den üblichen AD&D-Magic items abhebt und zudem noch einige interessante Situationen hervorbringen dürfte, darauf wette ich! „Nikolaus Qualen“ ist ein Ultra-Short-Trash-Solo mit 13 Absätzen, welches zumindest kurzweylig ist. Last but not least noch die dreiseitige Kurzgeschichte „Begegnungen“, welcher ich letztgenanntes Attribut ebenfalls zu unterstellen bereit sein täte! Alles klar?

Fazit: Trotz Preiserhöhung immer erste Wahl für Meister oben genannter Systeme, insbesondere die Shadowrun-Ägypten-Kampagne hat ihren Reiz.

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Wie bekomm ich´s? Was kostet es?

1,80 Euro incl. PV je Ausgabe, rund 40 Seiten A5 + evtl. Karten-Beilage, erhältlich bei Nils Rehm, Hustädter Str. 89, 49152 Bad Essen, Trodox@gmx.de, www.arason.de

Man sollte VORHER per eMail anfragen, ob die gewünschten Hefte noch erhältlich sind und wenn es mehr werden, gibt es vielleicht auch einen Rabatt.

Wenn ihr noch fragen zu Fanzine habt, ich stehe gerne zur Verfügung ;-)

Eure Klaue


Geschrieben am: 28. Mar 2003, 20:06   von: Greifenklaue



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