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Übersicht > Games > Rollenspiel > (A)D&D > Romane > Vergessene Reiche > Ratgeber & Regenten 3: Der Krieg der Magier

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Würdiger Abschuß der Trilogie, lebendiggewordene Vergessene Reiche, phantasievoll, gelungene Auflösung

Nachteile:
der Endkampf war etwas zu unspektakulär, Rechtschreibfehlerattacke!!!




Geklärte Familienverhältnisse
Bericht wurde 2113 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Nachdem Elaine Cunningham schon zweimal in Die Bluthündin und Das Wehr brillierte, kommt nun mit „Der Krieg der Magier“ der abschließende Teil der Trilogie.

Zur Lektüre dieser Rezi mag sich das Lesen der Rezi der Vorteile als hilfreich oder auch verständniserweiternd erweisen!

>> Dämonen geschluckt? Von Avataren geblendet? Von Kobolden genarrt? Von Orks verwirrt? Kein Problem, schaut doch ersteinmal in die allgemeinen Kategorien zu Rollenspiel, Dungeons und Dragons sowie den Vergessenen Reiche und Euch wird Erleuchtung wiederfahren? Nicht gefunden? Just write! <<

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Erneut bildet zum einen das Verwirrspiel um die Familienbanden der Hauptprotagonisten Matteo und Tzigone den Mittelpunkt der Handlung. Matteo, berufen zum obersten Ratgeber des Königs soll die Verteidigung von Königin Beatrix übernehmen, welche im letzten Band ihre mechanischen Kreaturen dazu zur Verfügung stellte, Halarahh, Hauptstadt Halruaas, zu verwüsten. Doch ihr Mann, König Zalathorm, hat offensichtlich Geheimnisse, die er nicht verraten kann, auch wenn sie ihrer Entlastung dienen würden. Möglicherweise ein magisches Schweigegelübte oder ein Geas?? Matteo weiß, dass ihm Tzigone helfen könnte, wurde sie jedoch in der letzten Schlacht ins dunkle Feenreich verschlagen, ohne Hoffnung auf Rückkehr! Aber dort erlangt sie wieder Erinnerungen zurück und dem Leser werden Bilder ihrer Vergangenheit offenbart.

Die andere Stütze des Buches ist der Wandel an der Spitze Halruaas. Viele Magier fragen sich bereits, wie König Zalathorm in der Lage war, Untote zu beschwören, um die Crinti und die Truppen Mulhurands abzuwehren. Auch wenn seine Entscheidungen immer noch weise klingen, zweifelt er selbst an sich. Procopio Septus, Bürgermeister Halaraas und schärfster Konkurrent Zalathorms, erhält derweil Gelegenheit, sich an Basel Indoulur, sein Erzfeind und Bürgermeister der Schwesterstadt Halars, zu rächen, den er muss darüber richten, ob dieser des Mordes an Sinistra Belajoon schuldig ist.

Doch auch Kiva, die ehemalige Bluthündin, hält nicht still, endlich ist ihre Zeit der Rache gekommen, und an ihrer Seite ihr alter Lehrmeister Akhlaur, mächtiger denn je! Endlich darf der Leser einen offenen Blick in Kivas Karten werfen und nach und nach kann man die Motivation der Elfe nachvollziehen, für die auch Akhlaur nur ein Spielstein auf dem Weg zum Ziel ist, die Vernichtung der Kabale und die Entfesslung des Krieges der Magier nur ein Ablenkmanöver...

Da sie für die Vernichtung die drei Schaffer, die Kabale entpuppt sich schon zu Anfang des Buches als mächtiges Artefakt, auch als herz von Halruaa bekannt, benötigt oder ihre Nachfahren, beschließt sie, Tzigone aus dem Feenreich zurückzuholen – doch der Zauber schlägt fehl und stattdessen liegt Dhamari Exchelsor ihr zu Füßen...

Dieser entpuppt sich aber ebenso als nützliches Werkzeug, schleicht er sich doch Procopio Septus ein. Matteo und Andris machen sich auf, um Tzigone zurückzuholen, doch es soll fast zu spät sein.

Bruder erhebt die Hand gegen Brüder, Blitze, Feuerkugeln und anderes überziehen die Stadt, als sich vor ihren Toren die wohl mächtigste Untotenarmee aufbaut, die diese welt wohl je gesehen hat. Akhlaur ist zurück...

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Die Autorin versteht es, bunt und farbig die Handlung zu schildern, die Handlung häufig zu wenden und immer spannend zu halten. Erfrischenderweise wird auf übermächtige Superhelden verzichtet, stattdessen viel Wert auf phantasiereiche Handlung und Beschreibung gelegt.

Auch gelingt es ihr wieder und wieder, alte Charaktere zu reaktivieren, ob es nun Themo ist, der dritte der Jordaini-Freunde oder auch Vishna, dem Lehrer Matteos, mit dessen Rückkehr ich nun nicht unbedingt gerechnet hätte.

Der Einblick, den sie in die verschiedenen Charaktere gibt, ist immer höchst unterschiedlich, Basel, Vishna, Zalathorm, Belajoon, Procopio, Dhamari, Akhlaur oder Kiva, alles Magier, jedoch höchst unterschiedlich, die sich nicht einfach darin unterscheiden nur „gut“ oder nur „böse“ zu sein. Jeder hat seine eigene Motivation so zu handeln, wie er handelt. Und das ist deutlich mehr, als es in manchem D&D-Buch zu finden gibt.

Dazu erneut im Toplayout, das einfach Spaß macht!!! John Foster legt zum dritten mal seinem typischen Stil im Coverartwork zu tage, Farb- und Umschlaggestaltung sind einfach stimmig, mit die schönsten Softcover, die ich in meinem Regal beherberge – und das sind wahrlich nicht wenige!!!

Ein deutliches Manko hingegen sind die vielen, vielen Rechtschreibfehler, die auf keine Kuhhaut mehr passen und eine Unverschämtheit sind. Ich hab mir schon überlegt, in der Wertung runterzugehen, aber das ist der pantastischen Geschichte UND er autorin gegenüber unfair, aber ich frage mich, was ein Verlag, welches mit Korrektorat UND Lektorat eigentlich macht??? Kaffeepause? Kurzum, die Rechtschreibung ist einfach „schelcht“ und „Das ist kein gutes Zeichen sein!“. ich hatte noch zur Auswahl „Seid gehört Sarkasmus zu den rhetorischen Studien eines Jordain?“ oder „.. habe ich an zugelegt!“ Jaja, nicht was zum Teufel, sondern WANN wäre die frage, und ob er Gewicht zugelegt hat, vermutlich, wenn er alten Käse, Rotwein und gezuckerte Datteln nicht verschmäht! insbesondere im hinteren Abschnitt nimmt die trefferquote immens zu, bedauerlich!

Trotzdem, diese Triologie ist Sahne und mein derzeitiger Favorit in bezug auf die Vergessenen Reiche, den man ruhigen Gewissens auch anderen Lesern, die der Phantastik zugeneigt sind, empfehlen kann!

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Lieblingszitat, weil darin tatsächlich auch Weisheit für heutige Tage und Taten liegt, ausgesprochen von König Zalathorm. „Die Zukunft läßt sich oft aus den mustern der Vergangenheit ablesen.“ oder auch: „Ehrlichkeit ist ein lobenswerter Zug, doch wir sollten uns daraus einigen, dass sie am ehesten geschätzt werden kann, lange nachdem der Rat erteilt wurde.“


Geschrieben am: 10. Jun 2003, 19:04   von: Greifenklaue



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