| KONTAKT | | HILFE | | HOMEPAGE |
 MyReise   MyTickets   MyShopping 
 
    STARTSEITE
Suche in
  Auswahl

Kategorie:

Aktuelles
Was ist Q-Test.de
Geld verdienen
Mitglied werden
Kontakt

  User Login
Username

Passwort



Passwort vergessen ?
 

Übersicht > Games > Brettspiele > Brettspiele F > Fürsten von Florenz, Die

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
sehr interessante Spielvariante

Nachteile:
die Spielanleitung könnte ggf. mehr Beispiele bringen, aber ansonsten alles OK




Ruhm und Ehre, steigert euer Prestige
Bericht wurde 3376 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Gaukler, Künstler und Gelehrter, buhlen um deine Gunst und mit Ihnen erreichst du Ansehen und Prestige bei deinen Mitstreitern. Aber nur wenn auch die Bibliothek, Theater oder Hospital nicht fehlen. Flanieren im Park und fördern der Religion. Alles muss beachtet sein. Und dann kann das süße Leben zu Beginn des 16. Jahrhunderts genossen werden.

Nein, ich spreche hier von keinem Film...smile...hier geht es um das Spiel „Die Fürsten von Florenz“. Wieder einmal ist der Playtick ein Jahr älter geworden und da gab es mal wieder ein Gesellschaftsspiel bei den Geschenken. Nun haben wir es auch schon getestet und ich bin mit diesem Fang voll und ganz zufrieden.

Also worum geht es in diesem Spiel. Spielen könnt ihr es mit 3 bis 5 Spielern. Jeder Spieler übernimmt die Aufgaben eines Fürsten. Er muss sein Fürstenturm mit prachtvollen Gebäuden und beeindruckenden Landschaften ausstatten. Hinzu sollten Gelehrte und Künstler an den Hof geholt werden, um sein Prestige zu steigern.

Beim Aufbau des Spieles fällt gleich ins Auge, dass es kein gemeinsames Spielfeld gibt, wie man es doch meist von Gesellschaftsspielen gewohnt ist. Jeder erhält eine Fürstentumskarte, wo zu beginn noch alle Felder frei sind. Hier muss jeder Spieler sein Fürstentum errichten und somit Prestige erlangen. Würfel gibt es hier nicht, sondern es wird in zwei Spielphasen gespielt, welche der Reihe nach von den Mitspielern erfüllt werden.

In der ersten Phase darf jeder Spieler eine Aktion durchführen. Hierbei werden Landschaften wie Wald, See oder Park versteigert. Aber auch Gaukler oder Baumeister können erworben werden. Dazu gibt es noch Anwerbekarten ( damit kann man Personen vom anderen Hof abwerben, wenn diese dort schon im Einsatz waren, hört sich nun kompliziert an, ergibt sich aber einfach aus dem Spielverlauf) oder auch Prestigekarten, bei welchen das Prestige steigt, wenn bestimmte Aufgaben erfüllt sind.

In der zweiten Phase werden nun Gebäude errichtet, Freiheiten für die Bürger erlassen (Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit oder Reisefreiheit) Personenkarten zum anheuern von Gelehrten und anderen Berufsgruppen oder auch Bonuskarten mit denen ein höherer Aktionswert für die Errichtung von Werken erzielt werden kann. Auf den Personenkarten sind zu den jeweiligen Berufsgruppen die erforderlichen Gebäude, Freiheiten und Landschaften angegeben, bei welchen sich dieser besonders wohl fühlt. Ein Bildhauer zum Beispiel braucht ein Atelier, Wald und die Religionsfreiheit. Sind alle Punkte erfüllt, hat man die optimale Werkzahl zur Erfüllung eines Werkes erreicht. Gesteigert wird dies noch durch die Anzahl der Gaukler und die am Hof lebenden Personen. Gesteigert kann dies dann noch durch die oben genannten Bonuskarten werden. Je Runde wird nun ermittelt, welcher Fürst das spektakulärste Werk erschaffen hat. Dafür gibt es nun Prestigepunkte. Ferne kann man sich auch Prestigepunkte mit den Einnahmen aus dem Werk kaufen.

Ziel des Spieles ist es, möglichst viele Prestigepunkte zu erlangen. Dabei ist auch taktisches Geschick gefragt. Denn bereits bei der Errichtung von Gebäuden muss weitreichen geplant werden. Einmal gesetzte Gebäude dürfen nicht mehr verrückt werden und der Platz ist sehr begrenzt. Da die Gebäude unterschiedlich groß und die Landschaften auch wie die Gebäude unterschiedliche Formen haben, ist es nicht einfach möglichst alle Flächen auch zu besetzen und nicht frühzeitig zu blockieren.

Insgesamt werden 7 Spielrunden gespielt, bis der Sieger und somit erfolgreichste Fürst gekürt wird.

Laut Verlag wird eine Spieldauer von 75 bis 100 Minuten angegeben. Wir hatten mit 4 Spielern um die Gunst gerungen und brauchten beim ersten mal etwa 150 Minuten und bei der zweiten Partie waren es noch 120 Minuten. Da wir es aber auch wirklich gemütlich dabei angehen lassen, wird bei den meisten sicher eine Spielzeit irgendwo dazwischen anzusetzen sein.

Jetzt interessiert es ja auch meist, was kostet so ein Spiel. Nun, ich habe es umsonst erhalten, lol, da es ja ein Geschenk war. Aber ich habe mich mal umgeschaut und fand einen Preis von ca. 25,00 Euro. Empfohlen wird das Spiel ab 12 Jahre, aber sicher kann das auch nur ein Richtwert sein.

Erschienen ist das Spiel vom Ravensburger Spielverlag unter dem Markensiegel alea. Unter alea will der Ravensburger Spielverlag Spiele mit besonders hohem strategischen Anspruch veröffentlichen. Ein Blick auf die entsprechende Internetseite www.aleaspiele.de lohnt sich also für alle Interessierte.

Nun hoffe ich euch einen kleinen Einblick in die Geschicke der Fürsten von Florenz aus dem 16. Jahrhundert übermitteln zu können und vielleicht lenkt ihr ja schon bald selbst die Geschicke eures Fürstentums.

Viel Spaß beim Spielen wünscht euch allen

Playtick


Geschrieben am: 05. Oct 2002, 08:25   von: playtick



Bewertungen   Übersicht


Weitere Infos? Versuchen Sie doch mal folgende Suchen bei Google:

Alle evtl. aufgeführten Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern und unterliegen den jeweiligen Bestimmungen.


Was ist Q-Test.de | Impressum | Werbung | Geld verdienen | Banner | Counter | Preisvergleich | Download