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Übersicht > Games > PSX > PSX II > Age of Empires 2 - The Age of Kings (PS2)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Viele verschiedene Szenarien, Einheiten und Völker, gute Grafik, schöne Musik, tolle Sprachausgabe

Nachteile:
Zu kleiner Bildausschnitt, was taktische Ansätze häufig zunichte macht, Steuerung ohne Maus und Tastatur etwas umständlich und langsam




PC-Klassiker auf Konsole
Bericht wurde 2201 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Gliederung:

1. Der Test
2. Allgemeine Informationen

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1. Der Test

Wenn es ein Genre gibt, das in den letzen Jahren auf Konsolen vernachlässigt wurde, dann ist es das der Echtzeitstrategie. Dafür gibt es vielerlei Gründe: Die Auflösung auf dem Fernsehschirm lässt nur einen kleinen Bildschirmausschnitt zu, die Spiele lassen sich meist nur mit Maus und Tastatur vernünftig steuern und im allgemeinen sind Konsolenspieler nicht als Strategen bekannt.

Somit fristete das Genre auf den Konsolen ein absolutes Nischendasein, wenn man mal von ein paar Ausnahmen wie Starcraft (N64) und diversen Westwood Games absieht. Trotz all dieser Widrigkeiten probiert es diesmal Konami mit Age of Empires 2, einen absoluten PC-Klassiker Konsolengerecht aufzubereiten. Das kuriose ist, dass das PC-Original von Microsoft stammt, die jetzt mit einer Konkurrenzkonsole Sony das Leben schwer machen. Eine ebenfalls mal geplante Dreamcast-Version wurde schon vor langer Zeit auf Eis gelegt.

Wenn man das Spiel zum ersten Mal startet, sollte man zunächst die Trainingskampagne starten, in der ihr den Kampf der Schotten an der Seite von William Wallace nachspielt. Dort bekommt ihr die grundsätzlichen Funktionen und Steuerung nach und nach beigebracht. Dies ist auch dringend nötig, denn bei Age of Empires 2 gibt eine Fülle von Optionen und logischer Zusammenhänge, die erst einmal erlernt werden müssen.

Wie bei allen Echtzeitstrategietiteln kommt es in jeder Mission zur militärischen Auseinandersetzung mit einem oder mehreren Gegnern. Doch müsst ihr diesen zunächst finden. Die Karte ist nämlich anfangs vom Kriegsnebel verhüllt – d.h. ihr seht erst einmal nichts von eurer Umgebung. So schickt ihr Späher aus, die das Umland erkunden. Nach und nach lichtet sich der Nebel und ihr wisst über die Beschaffenheit des Landes bescheid. Doch nur, wo einer eurer Mannen direkten Sichtkontakt hat, seht ihr feindliche Truppenbewegungen.

Während euer Späher die Landschaft erkundet, solltet ihr im eigenen Dorf Ressourcenmanagement betreiben. Schließlich muss eure Armee erst einmal aufgebaut werden. Zu Beginn stehen euch nämlich erst ein Dorfzentrum und ein paar Bewohner zur Verfügung. Diese müssen nun ein paar Häuser bauen damit ihr weitere Siedler erschaffen könnt. Auf diese kommen dann die unterschiedlichsten Aufgaben zu: Ein Teil der Siedler wird mit der Beschaffung von Nahrungsmitteln beauftragt, andere bauen in einer Mine Steine für den Hausbau ab, wiederum welche gehen mit der Axt in den Wald und sammeln Holz. Als letzter Rohstoff finden sich noch Goldvorräte, die natürlich auf den Abbau warten.

Teilweise werden diese Rohstoffe gebraucht um neue Gebäude zu errichten, welche ein effektiveres Arbeiten und weitere Möglichkeiten eröffnen. So ermöglicht euch eine Mühle das Anlegen von Ackerland, ein Holzfällerlager erhöht die Effektivität eurer Waldarbeiter. Sollte ihr nähe zum Wasser haben, baut ihr einen Hafen. Dort lassen sich Fischerboote, Transportschiffe und sogar Schlachtschiffe zimmern. Wenn ihr andere militärische Einheiten erschaffen wollt, muss eine Kaserne her. Dort erzeugt ihr Schwertkämpfer, Bogenschützen und Reiter, mit denen ihr später in die Schlacht zieht. Insgesamt stehen euch etwa 50 verschiedene Militäreinheiten zur Verfügung. Je weiter Fortgeschritten die Einheiten sind, umso mehr Rohstoffeinheiten benötigt ihr.

Im Dorfzentrum könnt ihr gegen Rohstoffe nach neuen Technologien forschen lassen. Heraus kommt dann z.B. ein Webstuhl, der den Rüstungswert der Kleidung eurer Dorfbewohner erhöht. Habt ihr genügend Rohstoffe gesammelt, könnt ihr in eine höhere Zivilisationsklasse wie die Feudal-, die Ritter- oder die Imperialzeit aufsteigen. Mit dem Aufstieg erhaltet ihr noch mehr Möglichkeiten euer Dorf (oder dann auch eure Stadt) weiter zu entwickeln.

Doch bei allem Ressourcenmanagement solltet ihr nicht eure Aufgabe der Mission vergessen und das irgendwo der Feind lauert. Die Aufgaben, die euch gestellt werden, laufen letztendlich immer auf einen Kampf hinaus, obwohl die Ausgangssituationen sehr unterschiedlich sind. Mal müsst ihr Artefakte einsammeln, euren König beschützen oder einfach nur den Gegner besiegen. Es stehen euch fünf verschiedene Kampagnen (inkl. Der Trainingskampagne) plus ein Königsmord-Game zur Auswahl. Wer die alle durchgespielt hat, kann sich per Zufallsgenerator weitere spannende Ausgangssituationen generieren lassen.

Diplomatische Naturen können für eine Zeit Bündnisse oder Nicht - Angriffspakte mit den gegnerischen Monarchen aushandeln. Das sollte euch den Rücken freihalten, solange ihr euch um einen anderen Gegner kümmert.
Kommt es zur Feindbegegnung, ist der Militärstratege in euch gefragt. Wollt ihr zunächst mit euren Bogenschützen die Feinde schwächen, oder zieht ihr einen Frontalangriff vor? Neben dem grundsätzlichen Taktiken könnt ihr einstellen, ob sich eure Mannen eher angreifen sollen, oder sich verteidigen. Mit verschiedenen Formationen bringt ihr Ordnung in die Meute. Habt ihr Mönche in euren Reihen, ziehen diese los und konvertieren Gegner und gegnerische Gebäude, die von nun an euch zur Verfügung stehen. Ist das Missionsziel erreicht, wird die Story der Kampagne weitererzählt und eine neue Mission steht an.

Soweit entspricht das Spiel dem Original auf dem PC. Komplizierter gestaltete sich die Umsetzung der Steuerung für die Konsole. Im Idealfall verfügt der Spieler über eine USB-Maus sowie über ein USB-Keyboard um die volle Kontrolle über das Geschehen zu haben. Spieler ohne Tastatur müssen für viele Befehle einen Bildschirm einblenden, wo sie dann auswählen können. Ohne Maus wird es allerdings sehr viel schwieriger dem hektischen Treiben auf dem Bildschirm Herr zu werden. Ein punktgenaues Steuern des Cursors und des Bildschirmausschnittes wird besonders in hektischen Situationen zur Qual und kann euch auch zum Verhängnis werden.

Axels Meinung:
Da hat uns Konami einen echten Brocken vorgestzt. Ein solch umfangreiches und tiefgängiges Spiel sieht man auf Konsolen nur selten. Inhaltlich gibt am Spiel rein gar nichts auszusetzen – schließlich handelt es sich um die Umsetzung eines der beliebtesten und bestbewerteten Vertretern des Genres auf dem PC. Die Grafik ist detailliert, die taktischen Möglichkeiten vielfältig und die Zusammenhänge komplex und logisch. Die Musik überzeugt mit zur mittelalterlichen Stimmung passenden Melodien und toller (englischer) Sprachausgabe. Der Grund, warum das Spiel dennoch nur eine gute Wertung erhält, ist weniger im Spielselbst, sondern an den technischen Gegebenheiten zu suchen – der Bildschirmausschnitt ist einfach zu klein und unübersichtlich, was eine strategische Planung erheblich erschwert. Zusammen mit der umständlichen Joypadsteuerung verliert das Spiel so deutlich an Reiz. Für Spieler mit Keyboard und vor allem Maus ist Age of Empires eine Empfehlung wert, wenn sie mit den genannten Mängeln bei der Übersicht leben können.

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2. Allgemeine Informationen

Version:
Deutsche PAL-Promo

Hersteller:
Konami

PC-Original von:
Ensemble Studios / Microsoft Games

Speichern :
Spielstand (ca. 600kB) und Systemdaten (ca. 80kB) auf Memory Card

Sprache:
Text – Multilingual (inkl. Deutsch)
Sprachausgabe – Englisch

Anzahl Spieler:
2 Spieler über i-link

Unterstützte Zusatzhardware:
USB Maus
USB Tastatur

PAL-Balken:
Schmale Pal-Balken, ca. 6% des Bildschirms

Datenträger:
1 CD

Andere mir bekannte Versionen:
Age of Empires, PC
Age of Empires 2, PC


Geschrieben am: 13. Mar 2002, 00:21   von: axelkothe



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