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Übersicht > Games > PSX > PSX I > Space Invaders

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Was für Obernostalgiker

Nachteile:
Keine Spieltiefe, relativ einfach, mäßige Grafik und Sound




Allein im Kreuzfeuer der Sitopi
Bericht wurde 2447 mal gelesen Produktbewertung:  ausreichend
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Eine laue Sommernacht auf Pluto neigte sich ihrem Ende entgegen und obwohl wir alle auf einen erneuten Angriff vorbereitet waren kamen uns nun doch Zweifel ob wir den folgenden Tag überstehen würden. Die ersten Wellen der Sitopi, die wie immer von oben kamen, hatten wir erfolgreich abgewehrt und auch Welle zwei und drei, welche heimtückisch und scheinbar unberechenbar auf uns herabstürzten konnten wir unter Kontrolle bringen. Wenn da nicht diese bedrohlichen Mutterschiffe gewesen wären die immer wieder über uns hinwegzogen und Ablenkungsmanöver starteten. Aber Käpt’n Drini und ich, sein erster Offizier Folute, würden es diesen elenden Vögeln schon zeigen. Wir fuhren alle unsere Geschütze auf und nach und nach waren auch unsere Spezialwaffen zum Einsatz bereit.

Hey Kanonier!
SIR JAWOLL SIR!
Haben sie die Abwehrfeuer in Gefechtsposition gefahren?
JAWOLL SIR, der Gefechtsturm ist einsatzbereit SIR!
Was soll das heißen DER Gefechtsturm? Was ist mit den anderen geschehen?!
SIR wir wurden überrascht und mussten zwei Türme aufgeben. Ein weiterer wurde schwer getroffen nur dieser ist noch über...

Mein Gesicht wurde zu einer starren Wand. Eine schreckliche Vorstellung...Wie sollten wir den Tag mit nur einem Geschütz überstehen und wer sollte es bedienen?

Jitkobu, sind sie bereit für diese Aufgabe?!
Kanonier Jitkobu wo stecken sie denn? Ob sie bereit sind will ich wissen???

SIR! Jitkobu hat sich dem Feind gestellt SIR, drang es an mein Ohr.

Auch das noch! Hatten wir nicht schon genug Niederlagen einstecken müssen? Waren wir nicht schon lange genug Ziel der furchtbaren Invasion gewesen?
Wir, nein ich musste es verhindern koste es was es wolle.

Ich stellte mich allein auf den Gefechtsturm und feuerte aus allen Rohren. Die ersten Gegner kamen bedrohlich nah und hätte ich nicht die Schutzbunker gehabt wer weiß wie ich geendet hätte. Nach der langen Zeit, in der ich nicht mehr am Geschütz gestanden hatte, fehlte mir einiges an Übung. Der Feind war unerbittlich und kam mal von links dann von rechts, aber mit jeder Angriffswelle lernte ich ihn besser kennen.
Auch mit unserem neuen Waffensystem machte ich mich immer besser vertraut. Die Laserkanone war sehr stark und half mir eine Welle fast in einem Streich zu erlegen.
Was mir sorgen machte waren die Schutzschilde. Würden sie halten? Aber sie hielten und sogar einige Bunker konnten unsere Mechaniker wieder reanimieren. Sie waren ein unerlässlicher Schutz vor den schnellen Sitopi. Je weniger Feinde eine Welle hatte, umso unberechenbarer und schneller wurde der Gegner.

Schon wieder ging ein Granateneinschlag eines dieser Bastarde haarscharf an mir vorbei und hätte mich gekriegt, wenn ich mein Schutzschild nicht auf höchste Stufe geschaltet hätte.Eine diagonaler Schlag in Welle sieben und die blauen waren Geschichte.

Ha ha, Euch werd ich es zeigen ihr wollt es mit mir aufnehmen dann los. Ein paar Feuerläufer, wie ich sie genannt hatte weil sie sich nach dem Abschuss in zwei Teile spalteten und brennend auf uns zukamen, wurden das Opfer meines Diagonalschlages.

Furchtbar bedrohlich näherte sich der Boss dieser Aliens und versuchte mich mit seiner heimtückischen Art einzustampfen. Doch ich war schneller als dieser riesige Haufen Weltraumschrott. Schießen konnte er nicht mehr, aber für ein paar Sprünge war er gut genug.
Es half ihm nichts, er musste sich meinen schnellen und gezielten Salven stellen bevor er sichtlich erschöpft zerbarst.
Ein Orden war mir gewiss, vielleicht sogar ein Denkmal, aber aus diesem Traum wurde nichts. Ich bekam einen höheren Rang und meine neuer Aufgabenbereich hieß Neptun. Neue Gefahren lauerten überall im Universum und mich hatten sie beauftragt diese zu beseitigen...

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Meine imaginäre Geschichte über die Sitopi gibt in etwa der Spielverlauf eines Klassikers unter den Automatenspielen wieder. Diese Umsetzung von Space Invaders habe ich, zusammen mit einem Haufen anderer Spiele, auf einem Flohmarkt für ein paar Euro erstanden. Worum es geht habe ich ja schon erklärt. Der Spieler verfügt über einen Turm mit dem man sich in horizontaler Richtung bewegen aber nur in vertikaler Richtung schießen kann. Die Gegner sehen aus wie Vögel und bewegen sich in Verbänden. Diese greifen regelmäßig an und bewegen sich nur von rechts nach links, bzw. wenn sie am Bildschirmrand angekommen sind von links nach rechts. Bei jedem Richtungswechsel kommen sie dem Spieler näher wobei sie nach dem Zufallsprinzip Granaten werfen.
Der Spieler kann sich das Leben vereinfachen indem er sich ein Schutzschild erwirbt. Dazu muss er einige der Mutterschiffe eliminieren, die unregelmäßig am oberen Bildrand vorbeiziehen. Zusätzlich verfügt man über Spezialwaffen die ausgelöst werden wenn man vier gleichfarbige, bzw. gleichartige Gegner nacheinander trifft. Die Laserkanone ist schon sehr effektiv. Nach 10 Wellen mit diesen unfreundlichen Kreaturen ist Schluss und es kommt der Endgegner der aber irgendwie auch keine Herausforderung darstellt. Inzwischen hat man als versierter Schütze gelernt, wie man sich davor schützt.

Nach Pluto folgen Neptun, Jupiter, Saturn und alle anderen Planeten. Natürlich werden die Gegner von Planet zu Planet aggressiver und kommen mit immer neuen raffinierten Tricks um den Spieler zu erledigen.

Die Grafik ist besser als auf den Automaten damaliger Zeit, aber selbst für eine PSOne ein Witz. Der Hintergrund ist zwar bei jedem Planeten anders, allerdings bewegt sich da nichts. Ein Standbild jagt das nächste. Die Hintergrundbilder werden immer farbiger und schöner je weiter man vorankommt, aber das ist auch alles. Die Gegner sind gut animiert, aber recht klein. Die Endgegner haben nichts schönes zu bieten und wirken brockig. Alles in 2D.

Der Sound ist nicht nervig, aber begeistert auch nicht. Ein monotoner Ton zieht sich durch die Level und die Gegner verhalten sich bis auf die Explosionen in denen sie dahinscheiden ruhig. Actionmäßige Hintergrundmusik oder so was gibt es nicht. Irgendwie scheint den Machern dieses Spiels nichts eingefallen zu sein, wie man den Spieler in seinen Bann ziehen könnte. Sprachausgabe Fehlanzeige und auch was die Endgegner an Geräuschkulisse bieten ist nicht der Bringer.

Die Steuerung ist äußerst Simpel. Da man sich nur Seitwärts bewegen kann ist der Spielraum sehr eingeschränkt. Man braucht lediglich vier Tasten für links und rechts, das X zum schießen und das Dreieck für die Sonderwaffen. Also nichts wofür man ordentlich nachdenken muss.

Hat man eine Speicherkarte, so kann man Spielstände wärend der Level auf diese Bannen und jeder Zeit weiterspielen.

Was den Schwierigkeitsgrad anbelangt, kann ich nur sagen das es schwieriger wird, aber eine Herausforderung ist es auf keinen Fall. Die ersten 5-6 Planeten kann man locker schaffen. Leben gibt es genug zusätzlich zu gewinnen durch die Punkte die man ergattert. Eine Spieltiefe kann man dem ganzen auch nicht unbedingt nachsagen, weil sich einfach zu wenig neues ereignet und Abwechslung Mangelware ist.



Fazit

Leider, muss ich sagen, dass SPACE INVADERS für die PSOne nur eine aufgemotzte Nostalgiekulisse ist. Wer für dieses Spiel, als es neu war wirklich einmal mehr als 30 Euro hingelegt hat dürfte schon enttäuscht gewesen sein. Ich habe es wie gesagt beinahe geschenkt bekommen und kann darum nicht meckern. Obernostalgiker finden auch das original SPACE INVADERS in dem Spiel wieder, was ich sogar als lustige Idee ansehe. Allerdings kann ich es nicht empfehlen, weil der Spielspaß nicht wirklich über längeren Zeitraum anhält, die Grafik nur mäßig und alles längst überholt ist und das sage ich als Nostalgiefreak ;o).


© Donline 23.02.2003 für Q-Test
© Donline 16.01.2003 für Ciao


Geschrieben am: 23. Feb 2003, 10:26   von: Donline



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