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Übersicht > Games > PC > Strategie > die gilde

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Klasse Spiel, gute Grafik, macht einfach Spaß

Nachteile:
zu instabil, hoher Preis




Handeln, Habsucht und Intrigen
Bericht wurde 1707 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ja ich lebe noch und Schuld, an meiner langen Abstinenz ist mein neues Pc-Spiel "Die Gilde".
Nachdem ich es nun auf Herz und Nieren geprüft habe, möchte ich es euch vorstellen und meine Erfahrungen darüber berichten.

Das Spiel selber habe ich über Ebay ersteigert. Und bis jetzt noch nicht bereut. Da es unter dem Kaufpreis lag. Bei Amazon bezahlt man heute 49,95 Euro und das ist ein stolzer Preis für ein PC - Spiel.

Wie ist das Spiel so ?

Ich Spiele "Die Gilde" Version 1.03a, das heißt ich habe mir den dritten Patch runtergeladen, damit die ganzen Kinderkrankheiten vom Spiel kuriert werden.
Leider nicht ganz erfolgreich, aber mehr dazu findet ihr weiter unten im Bericht.

Im Allgemeinen ist das Spiel Klasse, man wird zurück in die Ära der Freidenker und Kaufleute versetzt. Nämlich in das Spätmittelalter.
Und um genau zu sein, in das Stadtleben im späten Mittelalter. Da die Stadtluft bekanntlich in dieser Zeit frei macht und die Städte immer mehr Bedeutung gewinnen.
Wer mehr Infos zum Spätmittelalter haben möchte, sollte sich in Vertrauen an seinen alten Geschichtslehrer wenden oder die Gilde spielen :o)
Denn dort kann man während des Spiels einiges über diese Zeit erfahren.

Was brauch ich für einen Pc ?

Laut den Systemvoraussetzung reicht ein Pentium 2 Prozessor mit 400 MHz, ein 8fach CD-Rom-Laufwerk, eine 16 MB Grafikkarte, 128 MB RAM Hauptspeicher. Dazu muss der Computer DirectX fähig sein und 750 MB freien Festplattenspeicher haben und Windows 98 oder ME. Um mit mittleren Details, also nicht mit bester Grafik & Co spielen zu können benötigt man einen Pentium 3 Prozessor eine 32 MB Grafikkarte.
Ich selber habe einen 1330 MHz Prozessor, 128 MB Hauptspeicher und 32 MB Grafikkarte. Das heißt theoretisch müsste bei mir die mittlere Einstellung stabil laufen.

Installation ???

Das Spiel zu installieren geht, wie fast jedes Spiel heut zu Tage sehr einfach.
Die CD rein ins Laufwerk und schon startet der Autorun und man muss nur Installieren anklicken. Dann wie üblich sich durchklicken und am Schluss auf fertig stellen klicken und man ist damit eigentlich fertig. Und kann beginnen.

Der Spielstart:
Als erstes erfolgen drei Intros die man mit der Escape-Taste oder mit der Leertaste überspringen kann und für ganz gewiefte kann man auch in der Gilde.ini rumpfuschen und das Intro schließen, dazu folgendes Zitat aus dem FAQ:
"Öffne im Gilde Verzeichnis den File "Gilde.ini" und ändere folgendem Eintrag:
show_intro=1 ändern in show_intro=0
Dies bewirkt das das Intro nicht angezeigt wird."
Ich selber habe noch nicht in der Gilde.ini rumgespielt und benutze immer meine Leertaste. Dauert auch nicht wirklich lange und das Intro ist eigentlich auch gut gemacht. Die Grafik ist sehr gut und die Vorgeschichte toll gemacht. Wobei auch das Tagebuch des Hans Glücklich dargestellt wird und man das Spielprinzip erkennen kann.

Spielprinzip ?

"Die Gilde ist eine rundenbasierte Wirtschaftsimulation, aber auch gleichzeitig ein 3D-Echtzeit-Strategiespiel mit vielen Rollenspielelementen. Und eine Lebenssimulation wohl ganz sicher auch!" Diese Sätze stammen aus dem Handbuch des Spieles und sagen eigentlich viel aus.
Am Anfang des Spieles gibt man seinen Namen ein, bestimmt sein Geschlecht und seine Religion. Dann, da man ja eine Dynastie gründet, sucht man sich noch ein Familienwappen aus.
Jetzt muss man nur noch seinen Stammbaum bestimmen. Entweder macht man, dieses selber und sucht sich die Berufe der Eltern selbst aus. Oder lässt sich diese per Computer bestimmen. Und warum der Stammbaum ?
Für das Spiel brauch man gewisse Fähigkeiten, nämlich Verhandeln, Handwerk, Nacht & Nebel, Kampf und Rhetorik. Diese Talente kann man auch während des Spiels verbessern, bzw. durch Krankheiten auch vorrübergehend verschlechtern.
Je besser man zum Beispiel beim Verhandeln ist, desto mehr kann man beim Einkaufen sparen und beim Verkaufen am Preis rausholen.

Der Schwierigkeitsgrad ?
Den kann man vor der Einstellung des Stammbaumes bestimmen. Und hätte ich jetzt beinahe vergessen :o) "sorry"...
Als erstes kann man einstellen, ob es ein sehr leichtes Spiel werden soll oder ein sehr schweres Spiel werden soll. " die CD selber ist aber keine 50 Gramm schwer *gg*". Jetzt sollte noch eingestellt werden, welchen Nachrichtenmodus haben möchte. Wer in Geschichte noch was lernen möchte sollte die tatsächliche Geschichtsschreibung einstellen und wer eher nur spielen will kann die Nachrichten auch ausstellen oder nur spielerbezogen einstellen.
Nun folgt die Auswahl der Aufträge, man kann sich zwischen sehr leichten und schwierigen Aufträgen entscheiden oder man nimmt ein freies Spiel.
Es gibt auch einen gemeinsamen Mehrspieler-Auftrag, den man dann gemeinsam im Netzwerk lösen muss. Habe ich aber noch nicht ausprobiert. Spiele eher das freie Spiel oder leichte Aufträge, da ich nicht immer die Geduldigste bin und immer positive Verstärkung brauche um ein Spiel länger zu spielen.
Bei den Aufträgen kann man sich dann auch die Ziele selber für seinen Schwierigkeitsgrad aussuchen.
Dann kommt man nun noch zum erwähnten Stammbaum und danach kann man sich seinen Beruf aussuchen. Je nach Beruf sind einige Talente besonders von Nöten. Zum Beispiel die Rhetorik beim Priester.

Welche Berufe gibt es denn ?

Am Anfang kann man zwischen Schmied, Tischler, Steinmetz, Alchimist, Parfumeur, Wirt, Dieb und Prediger entscheiden.
Wenn man sich dann einen Beruf hat, kann man sich immer wieder während des Spiels weiterbilden und so höhere Meistergrade erhalten. Insgesamt kann man bis zum 6. Meistergrad kommen. Mit dem 3. und mit dem 5. Meistergrad kann man seine Gebäude eine Stufe aufwerten und damit bessere und neuere Produkte bzw. Dienstleistungen produzieren.
Später im Spiel kommen dann noch Berufe dazu. Und zwar der Geldleiher, der Händler, der Räuber und der Gardist.

Das Spiel geht los und was mache ich ?

Die Steuerung des Spiels ist ganz einfach und wird auch in den ersten drei Runden ( je ein Jahr das in 24 Stunden eingeteilt ist ) erklärt wird. Sowie Tipps und Quicktasten. Sodass man eigentlich keine Probleme mit der Steuerung haben dürfte.
Unten rechts im Fenster erscheinen kleine Blätter, wenn man die mit Links anklickt, erscheint die Nachricht und man kann sich die Infos durchlesen. Ist man fertig mit dem Lesen, klickt man mit rechts auf die Nachricht oder auf "weiter" oder "schnell dorthin".

Was kann ich alles im Spiel erreichen ?

Man gründet eine Familie ( sucht sich einen Ehepartner und bekommt dann Kinder ) versucht Bürger der Stadt zu werden. Kann sich das Bürgerrecht kaufen, nachdem man ein Mindestvermögen erreicht hat.
Wenn man das Bürgerrecht hat, kann man sich auf Ämter bewerben. Das hat den Vorteil das man Privilegien erhält und ein weiteres Amtseinkommen hat.
Dabei gibt es drei Amtsebenen:
Die oberste ist die Landesebene, darunter ist der Stadtrat und die kirchliche Ebene. Die unterste Ebene sind drei Bereiche: Stadtdiener, Stadtschergen und Informanten. Dabei muss man sich von unten nach oben arbeiten. Wenn man ein Amt hat, kann man sich immer nur für das nächst höhere Amt bewerben und hoffen das die Ernenner für einen stimmen. Dabei kann man keine Ebene überspringen oder zurück gehen.
Man kann auch Ehrenämter übernehmen, wenn man den höchsten Meistergrad in einem Bereich erreicht hat.
Zudem kann man auch Titel erlangen, nachdem man Bürger ist kann man Patrizier werden und aus seinem Haus ein Bürgerhaus machen. Das steigert das Ansehen und auch erhält man Aktionspunkte für ein gut gepflegtes Bürgerhaus. ( Aktionspunkte braucht man im Spiel um sich bei den Talenten zu verbessern oder Aktionen - wie Verprügeln, Erpressen, Scheidung o.ä. - durchzuführen.
Dann als Edelmann/frau kann man sich schon eine Villa bauen und als Graf und Freiherr darf sich den Palazzo bauen. Die höchste Gebäudestufe bei den Wohnsitzen.
Das kann man aber auch, alles im Handbuch nachlesen. Denn das ist sehr verständlich geschrieben, muss man aber nicht unbedingt lesen.
Denn das Spiel ist verständlich aufgebaut und wie gesagt erhält man in den ersten Runden Tipps die man braucht.

Was ist noch am Spiel interessant ?

Der Konkurrenzkampf bei der Amtvergabe, das Ausspionieren von Feinden, das Feiern von Festen. Das Verteidigen der Transporte bei einem Überfall, das realistische Leben im Spiel. So kann man erst mit 16 Jahren heiraten und mit 12 Jahren sein Erbe antreten und weiterspielen. Denn wenn man zwischen 40 und 60 Jahren stirbt, ist das Spiel noch nicht zu Ende, sondern man wählt sich einen Erben und spielt als dieser weiter. Daher ist es wichtig, seine Kinder so gut wie möglich auszubilden und ihnen Geldgeschenke zu machen, denn wenn die Kinder das Geld erben, schlägt die Erbschaftssteuer zu und man verliert ein großen Teil seines Vermögens. Den Titel behalten die Kinder, allerdings müssen sie wieder ganz unten bei der Amtsebene anfangen.


Auch kann man sich die Stadt aussuchen, in der man spielt. Meine Lieblingsstadt ist dabei Köln, man hat kurze Wege zum Kräuter suchen und viele Bauplätze.
Die kurzen Wege zum Kräuter suchen sind ein Vorteil für den Alchimisten, der Kräuter für seine Tränke braucht. Und somit relativ kostenniedrig produzieren kann. Trotzdem teure Produkte herstellen :o)

Um all das zu verstehen, muss man das Spiel gesehen oder sogar gespielt haben. Denn es macht einfach Spaß.


Was ist negativ am dem Spiel ?

Es läuft einfach nicht Stabil. Trotz des Patches haben die Programmierer es nicht geschafft, eine stabile Version zu erhalten. Nicht nur bei mir sondern bei vielen Usern, stürzt das Spiel regelmäßig ab. Und besonders häufig im Netzwerk.
Das mindert den Spielspaß ganz schön, denn es nervt, wenn man immer wieder in das Spiel neu einsteigen muss. Und wenn man nicht Zwischengespeichert hat, muss man auf das Autosave zurückgreifen und man verliert so manchmal bis zu eine Runde und wenn man gerade ein neues Amt erreicht hat und dann das Spiel abstürzt, ist das echt ätzend :o(
Oder man einen Spielstand hat und diesen nicht mehr starten kann, denn immer wieder von vorne anfangen ist ja nicht der Sinn in diesem Spiel.
Aber vielleicht bekommen die Programmierer dieses Problem noch in den Griff.

Mein Fazit:

Ein klasse Spiel mit toller Grafik, sehr detaillierte Darstellung und schöne Farben. Im Spiel wurde versucht, das Stadtleben im Spätmittelalter so realistisch, wie möglich darzustellen. Mit Intrigen, Krankheiten und anderen Ereignissen, die immer wieder neue Aspekte in das Spiel bringen.
Ich finde das Spiel, bis auf die Stabilität, total Klasse und kann es nur weiterempfehlen.
Dennoch empfehle ich es gebraucht zu kaufen, da fast 50 Euro einfach zu teuer für ein PC-Spiel ist.


Geschrieben am: 24. Aug 2002, 22:23   von: Zweithirn



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