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Übersicht > Games > PC > Ego Shooter > Unreal Tournament 2003

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
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... und wieder heißt es "H E A D S H O T"
Bericht wurde 1239 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 




Seit Anfang Oktober ist die lange Zeit des Wartens endlich vorbei und ein lange angekündigtes Spiel aus dem Bereich der Ego-Shooter kam endlich in den Handel. Bei diesem Spiel handelt es sich um den Nachfolger des vor einiger Zeit indizierten UNRAL TOURNAMENT, nämlich um UNREAL TOURNAMENT 2003.
Als Fan dieses Genres habe ich mir dieses Spiel natürlich längst gekauft und bereits viele Stunden gespielt.



ALLGEMEINES
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UNREAL TOURNAMENT 2003 wurde wie auch der Vorgänger von Epic Megagames entwickelt und wird von Infogrames unter dem Label Atari vertrieben und ist im Handel aufgrund des sehr jungen Alters weit verbreitet. Der Preis bewegt sich dabei zwischen 42,95 und 52,95 €.
Das Spiel ist in einer DVD-Hülle, wie sie heute bei PC-Spielen üblich ist, verkauft und erfreulicherweise liegt dieser Verpackung auch ein gedrucktes Handbuch bei.



INSTALLATION
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UNRAL TOURNAMENT 2003 besteht aus 3 (!) CDs, von der die erste in das CD-Laufwerk einzulegen ist, worauf die Installationsroutine automatisch startet (sofern Auto-Play aktiviert ist). Nun läuft die Installation weitestgehend ohne erforderlichen Bedienereingriff, lediglich die CDs sind nach Aufforderung zu wechseln.
Insgesamt sollte die Installation also auch den absoluten Laien nicht überfordern.
Bemerkenswert ist allerdings der Bedarf des Spiels an Speicherplatz auf der Festplatte. Die Programmdateien belegen etwa 2,5 GB und für Auslagerungsdateien sollten weitere 500 MB bereitstehen.



DAS SPIEL
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UNREAL TOURNAMENT 2003 ist wie auch der indizierte Vorgänger ein reinrassiger Ego-Shooter, der speziell für Multiplayer-Matches konzipiert wurde, der selbstverständlich aber auch allein spielbar ist (in diesem Fall übernehmen Bots die Funktion der Mitspieler/Gegner).
Dabei ist neben den klassischen Spielarten (Deathmatch, Team-Deathmatch, Domination (Double-Domination) und Capture the Flag auch eine neue Spielart namens Bombing Run wählbar. In dieser Variante spielen zwei Teams gegeneinander, die versuchen müssen, ein Art Ball in das gegnerische Tor zu befördern, wobei der ballführende Spieler keine Waffe benutzen kann.
Da es sich hier um eine Art Gladiatorenkämpfe oder auch um einen „sportlichen“ Wettkampf handelt, ist eine Hintergrundstory in UNREAL TOURNAMENT 2003 nicht nur absolut verzichtbar, sondern auch nicht existent.



GRAFIK, SOUND, ...
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Die Grafik von UNREAL TOURNAMENT 2003 stellt zur Zeit alles in den Schatten und kann ohne Probleme als überragend bezeichnet werden (allerdings sind auch die Hardwareanforderungen sehr hoch, doch dazu später mehr). Sowohl die Charaktere, als auch die Umgebungen, Räume, Waffen, ... sind detailliert gestaltet und sehen hervorragend aus. Dazu kommen auch gelungene Effekte wie Explosionen und ähnliches. Lediglich das noch nicht erschienene DOOM 3 hat eine realistische Chance eine vergleichbare Grafik zu bieten.
Ebenfalls sehr gelungen ist der Sound, auch wenn dieser im Gegensatz zur Grafik keine Maßstäbe setzen kann. Die Geräusche der Waffen klingen realistisch und insgesamt ist der Sound immer stimmig und passend. Überflüssig zu erwähnen, dass es sich um 3D-Sound handelt, denn schließlich ist auch die Richtung, aus der ein Geräusch kommt in einem Ego-Shooter von großer Wichtigkeit.
Gesteuert wird wie üblich mittels einer Kombination aus Tatstatur und Maus, wobei die Tasten beliebig konfigurierbar sind, so dass jeder eine für sich optimale Tastenbelegung einrichten kann.



GEGNER-, WAFFEN-, LEVELDESIGN
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Die Palette an Gegnern (bzw. selbst nutzbaren Charakteren) reicht vom Soldaten über Außerirdische bis hin zu skurrilsten Wesen, so dass eigentlich jeder eine Figur finden sollte (mir gefielen hier vor allem die Ägypterinnen). Eine Gemeinsamkeit aller Figuren ist das äußerst gelungene Design.
In den Varianten, in denen als Team gespielt wird (im Singleplayer-Modus), weisen die Figuren unterschiedliche Fähigkeiten (Beweglichkeit, taktisches Verständnis, ...) auf und gelegentlich können die Teammitglieder getauscht werden.
Bemerkenswert ist auch die durchaus gelungene KI der Gegner/Teamkameraden, die (je ach eingestelltem Schwierigkeitsgrad) zwar menschliche Gegner/Mitspieler nicht völlig ersetzten, aber gut vertreten kann.
Die Waffen wurden zu weiten Teilen aus dem Vorgänger übernommen (so stehen auch hier Waffen wie Biogewehr, Flak Cannon, Minigun, Shock Rifle, Redeemer, ... zur Verfügung), allerdings wurde die Waffenbalance verbessert (beispielsweise ist nun die Flak Cannon auf größere Distanzen nahezu unbrauchbar) und selbstverständlich wurde das Waffenarsenal auch weiter aufgestockt (Link Gun (lässt sich mit den Link Guns der Teamgefährten verlinken, wodurch eine größere Schadenswirkung erzielt wird), Markierungsgewehr und einige mehr).
Die Levels, also Arenen, sind abwechslungsreich gestaltet. Hier bietet UNRAEL TOURNAMENT 2003 von mittelalterlich bis futuristisch, von Außenarealen über Raumstationen bis hin zum Inneren von Gebäuden, aber auch Kombinationen aus en genannten Variationen wird mehr als genug Abwechslung geboten.
Nach bisher bereits deutlich über 30 Stunden, in denen ich UNREAL TOURNAMENT 2003 bisher gespielt habe, konnte ich in den Desigpunkten keinerlei Anlaß für Kritik feststellen.



SPIELSPASS
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Im Grunde würde hier der Satz „ UNREAL TOURNAMENT 2003 ist bisher das beste Spiel des Jahres 2002“ völlig ausreichend sein, aber dennoch, werde ich das ein oder andere Wort mehr zu diesem Thema verlieren.
Bereits im Singleplayer-Modus macht UNREAL TOURNAMENT 2003 aufgrund des gelungenen und abwechslungsreichem Designs in Verbindung mit der motivierenden Gegner-KI enorm viel Spaß. Unübertroffen wird das Spiel allerdings erst im Internet oder LAN, wenn menschliche Spieler an die Stelle der Bots treten.
An Mitspielern/Gegnern mangelt es im Internet bereits jetzt nicht.
Der Singleplayer-Modus bietet sich hier auch als Training für Online-Spiele an, da man hier seine Fähigkeiten immer weiter perfektionieren kann und so wird das Spiel eigentlich nie langweilig (zumal auch mit Sicherheit innerhalb kürzester Zeit neue Karten und Mods im Internet zur Verfügung stehen werden).
Ich kann mich an kaum ein Spiel erinnern, das ich in so kurzer Zeit bereits so viele Stunden gespielt habe.



HARDWARE
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Wie bereits angesprochen fordert die überragende Grafik des Spiels der zur Verfügung stehenden Hardware einiges ab. So nennt der Hersteller als Mindestkonfiguration einen Pentium IV mit 733 MHz, 128 MB RAM und 16 MB Grafik und in der Praxis scheint mir dies durchaus zutreffend.
Auf meinem Athlon 650 mit 448 MB RAM und GeForce 2 MX Grafik ist UNREAL TOURNAMENT 2003 bei niedrigster Detailstufe und geringer Auflösung gerade noch spielbar.
Bei Online-/LAN-Matches läuft das Spiel dagegen etwas flüssiger, da hier die Berechnungen für die Gegner-/Mitspieler-KI wegfallen.



JUGENDSCHUTZ
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Die deutsche Version von UNREAL TOURNAMENT 2003 hat eine USK-Einstufung ab 18 Jahren, was mir überflüssig streng erscheint, da hier im Gegensatz zur Originalfassung das Blut nicht rot, sondern grün gefärbt ist und insgesamt meines Erachtens keine übermäßige Gewaltdarstellung gezeigt, auch wenn natürlich bei einem Spiel, bei dem es im wesentlichen um das Töten von Gegnern geht immer ein Mindestmaß an Gewaltdarstellung vorhanden ist.
Insgesamt scheint mir hier eine Altersfreigabe als 16 Jahren völlig ausreichend. Bei der Originalfassung (mit rotem Blut und abschießbaren Körperteilen) bin ich mir dagegen sicher, dass diese schnell (und nicht ganz zu Unrecht) indiziert werden wird.



SCHLUSSWORTE
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Meines Erachtens ist UNREAL TOURNAMENT 2003 das beste in diesem Jahr erschienene Spiel (es bleibt abzuwarten, ob DOOM 3 dies noch steigern kann), so dass ich es hier uneingeschränkt empfehle und mit SEHR GUT bewerte.



Geschrieben am: 24. Feb 2003, 19:36   von: rider-of-apocalypse



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