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Übersicht > Medien > Romane

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
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Ein Vollidiot im wahrsten Sinne des Wortes
Bericht wurde 4066 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Tommy Jaud - Vollidiot

- - - Handlung - - -

Die Hauptperson des Buches ist Simon Peters. Er ist 29 Jahre alt und arbeitet bei T-Com. Das Buch beginnt damit, dass er bei Ikea fast die Krise bekommt. Er braucht etwas zum draufsitzen, wo man sich hinsetzen kann, wenn man nicht gerade steht oder liegt. Dabei stören ihn die ganzen Pärchen mit und ohne Kinder, die total glücklich sind und sich große Sofas kaufen. Fast schon aus Protest kauft er sich einen "Single-Sessel", wobei ihm die Bezeichnung nicht wirlich gefällt. Er ist nicht gerne Single. Ein Mitarbeiter von Ikea sagt ihm die Regalnummer, wo er seinen Sessel abholen kann. Simon regt sich noch das ganze Buch hindurch darüber auf, dass er ihm die Nummer nicht aufgeschrieben hat und dass er sich die Zahl gar nicht merken wollte, es aber doch getan hat und nun bekommt er sie einfach nicht mehr aus dem Kopf. Das macht ihn schier wahnsinnig. Bei Frauen kommt er nicht wirklich gut an, unter anderem, weil auf seiner Stirn groß geschrieben "FICKEN" steht. Im Urlaub könnte er endlich mal wieder nach ner Ewigkeit Sex haben, nur klappt es nicht, weil er gedacht hat, dass es mit der Frau was ernsteres werden könnte und sich deshalb vor dem Treffen dreimal einen runtergeholt hat. Seine Putzfrau organisiert ihm ein Date mit einer Frau, bei der sie auch putzt. Sie ist wirklich nett und es stört sie nicht einmal, dass er den größten Scheiß labert. Sie findet es sogar noch lustig. Er erzählt ihr, dass er arbeitslos sei und daraufhin will sie mit ihm zusammen einen Plan machen, wie er sein Leben weiter planen will. Er scheint davon nicht allzu begeistert zu sein. Jedenfalls trifft er einen Bekannten, den er aus seinem Fitnesstudio kennt (nebenbei bemerkt: es handelt sich um ein Fitnessstudio, in das nur Schwule gehen, außer ihm) und erzählt ihr von dem Fitnesstudio und lässt sie absichtlich denken, dass er schwul ist. Simons Freunde sind Phil, Flik und Paula. Phil ist ein Arschloch, das ihm eine Menge Geld schuldet, mit dem man aber doch irgendwie Spaß haben kann. Flik arbeitet auch im T-Punkt. Er ist ziemlich dick, hat immer Flecken auf den Klamotten und er muss immer aufpassen was er trinkt und isst und in welcher Temperatur, wegen seinem Magen. Paula ist Simons beste Freundin, die ihm immer Tipps gibt was Frauen angeht. Dann gibt es auch noch seine Chefin, über die ich jetzt mal nicht mehr sage. Es gibt noch einige Vorfälle wie ein Problem mit einem Handyvertrag und ein Streit mit Flik. Am Ende wird dann doch alles wieder mehr oder weniger gut. Aber lest selbst.


- - - Textprobe - - -

..."Sag mal, weißt du überhaupt, wer das ist?" Der arme Flik ist inzwischen knallrot angelaufen. Und natürlich weiß ich nicht, wer das ist. "Hat er doch gesagt: Assamer oder so." "Aussauer, du Volldepp! Rudi Assauer. Du kannst doch dem Manager von Schalke 04 nicht in seiner eigenen Loge das Rauchen verbieten!" Huups! Komm ich da irgendwie wieder raus? Probieren kann ich's ja mal. "Duuuu hast doch so blöd geguckt wegen dem Rauch und auf den Assamer gezeigt!" "Assauer, du Arsch!" Wir streiten noch gute zehn Minuten weiter und schaffen dabei jeder zwei Veltins. Der dicke Flick braucht noch ein drittes, um sich wieder in die Loge zu trauen. Weichei. ... "Wer ist jetzt eigentlich so der beliebteste Spieler bei Schalke?" "Ebbe Sand. Hamit Altintop vielleicht auch." "Der der kurz vor der Pause nicht getroffen hat?" "Genau der!" "Tja ... Schicklgruber ist halt Chef!" "Jaja..." "Und dieser Altintop..., also so im Vergleich ... ist der jetzt beliebter als Ballack?" "Ballack spielt bei Bayern!" "Ach ja, klar!" Ich kann machen, was ich will. Flik bleibt zugeschnürt und äußerst einsilbig. Irgendwann hab ich genug von der Nullnummer auf dem Rasen und gehe wieder nach drinnen in die Loge, wo inzwischen eine Art Nachtischbuffet aufgebaut wurde. Weil ich kein Veltins mehr sehen kann, nehme ich mir eine Tasse Kaffe und ein Stück von einem blauweißen Kuchen in Form eines halben Fußballs. Der Kuchen schmeckt sensationell lecker. Ich beschließe, erst gar nicht mehr auf meinen Platz zurückzugehen, das Gekicke von drinnen weiterzuverfolgen und es mir ein wenig gut gehen zu lassen. Es erfüllt mein Ego mit großer Genugtuung, dass ich mir auf einem italienischen Designersofa gratis den Bauch mit Garnelen und Kuchen voll stopfen kann, während das gewöhnliche Fußvolk in der Fankurve mal eben 500 Euro für 'n Dauerkarte abdrücken muss. Ich nehme mir ein weiteres Kuchenstück mit einer lustigen Sechs aus Spritzguss und gieße mir Kaffee nach. Der Schiedsrichter pfeift ab, und ein enttäuschter Flik setzt sich zu mir auf die Couch. "Und?", frage ich schmatzend. "Egal, Hauptsache, sie sind weiter!" "Wenn's nach mir ginge, wären sie nich weiter!" Ich bemerke einen bösen Blick von Flik und nehme einen weiteren Bissen von meinem königsblauen Kuchenstück. Inzwischen schwärmen die Anzugträger mit ihren aufgetakelten Damen wieder zu ihren Champagner-Stehtischchen. Irgendwas scheint noch geplant zu sein, denn die gut verdienenden Damen und Herren formen einen Halbkreis um meinen wieder aufgetauchten Zigarillofreund Assamer. Die jüngere Frau, mit der er sich am Tisch unterhalten hat, setzt zu einer kurzen Rede an, in der unter anderem die Worte Geburtstag und Sechzig vorkommen und überreicht dem grau melierten Rudi den Rest vom blauen Fußballkuchen mit der Zahl Null. Dann starren plötzlich alle auf mich und mein Kuchenstück mit einer halben sechs. Sekunden später verlassen Flik und ich vergleichsweise zügig die Loge. Vermutlich, weil wir VIP-Gäste waren, begleiten uns zwei große Herren mit Knopf im Ohr bis zu meinem gelben Peugeot. Sie winken nicht, als wir vom Parkplatz P3 Richtung Autobahn fahren.


- - - Meine Meinung - - -

Ich finde den Titel des Buches wirklich sehr gut getroffen. Denn dieser Simon Peters ist wirklich ein totaler Vollidiot. Bevor ich dieses Buch gelesen habe, hab ich das Buch "Resturlaub" gelesen, welches auch von Tommy Jaud geschrieben wurde, allerdings erst nach Vollidiot. Da ich das Buch gut fand, wollte ich Vollidiot auf jeden Fall auch noch lesen. Anfangs war ich etwas enttäuscht über das Buch, weil es irgendwie ein bisschen langweilig war und nichts wirklich passiert ist. Es steigert sich aber durchaus noch, ihm passieren lustige Dinge und er stellt sich aber auch wirklich total doof an. Er schafft es immer wieder, in ein Fettnäpfchen zu treten und andere zu vergraulen. Da hat er schon ein grpßartiges Talent dafür. Ich find es auch irgendwie lustig, dass er eine Freundin haben will, aber sich gar nicht so ernsthaft bemüht, wirklich eine zu finden. Das Date was ihm seine Putzfrau organisiert hat, vergrault er ja auch, indem er so tut als ob er schwul wäre. Warum er das macht, weiß ich nicht. Es sah eigentlich so aus, als würde sie gut zu ihm passen. Für mich jedenfalls. Dann verliebt er sich noch wie ein 12jähriger unsterblich in eine Unbekannte und merkt dann, als er sie besser kennen lernt, dass sie eine total blöde Kuh ist. Immerhin ist er fast 30 und sollte so langsam wissen, dass der erste Blick nicht unbedingt reicht um gleich Hochzeit und Kinder mit der Frau zu planen.


- - - Daten - - -

Autor: Tommy Jaud
Titel: Vollidiot
Preis: 7,95€
Verlag: Fischer
Internetadresse des Verlags: www.fischerverlage.de
erstmals erschienen: 2004


- - - Fazit - - -

4 Sterne und eine Empfehlung von mir. Ich fand das Buch schon ziemlich gut. Schade ist nur, dass man sich erst ein wenig einlesen muss und es erst ab dem zweiten Drittel des Buches interessant wird. Auf jeden Fall ist der Titel des Buches, wie schon erwähnt, gut getroffen.


Geschrieben am: 24. Jan 2007, 07:42   von: TheBestGirl



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