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Übersicht > Medien > Bücher > Fantasy > John Norman: Gor-Saga > Die Piratenstadt von Gor (Band 6)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
spannend, unterhaltsam, actionreich, historische Vorbilder für Seeschlachten

Nachteile:
dt. Ausgabe stark gekürzt; gibts nur noch bei Ebay etc.




Piraten-Abenteuer und Seeschlachten
Bericht wurde 1696 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

In seinem 6. Abenteuer auf der Gegenerde, Gor, hat der Agent der Priesterkönige, Tarl Cabot, eine Kontaktperson an der Meeresküste zu finden. Er hätte nicht gedacht, dass ihn dieser Auftrag völlig verändern würde: Hier wird James Bond zum Piraten – ein flotter Spaß.

Handlung

Tarl Cabot hat sich an die Küste des Ozeans aufgemacht. Nach Port Kar führt sein Auftrag, Port Kar, eine große Hafenstadt an der Mündung des Vosk-Flusses, von der aus die Piratenkapitäne und Sklavenhändler das Meer Thassa heimsuchen.

Doch bereits in den Schilfwäldern des Mündungsgebiets fällt er aufgebrachten, sehr auf ihre Unabhängigkeit von Port Kar bedachten Schilfbauern in die Hände, denn er wird für einen Sklavenhändler gehalten. Schmählich und feige zieht er jedoch die Sklaverei dem ruhmlosen Tod vor, wird verspottet und hat ein elendes Leben als Entehrter vor sich.

Doch von einem Augenblick auf den anderen werden die Sumpfbewohner ihrerseits in die Sklaverei geführt – sie wurden nun wirklich von Port Kars Sklavenhändlern überfallen. Tarl kann im Durcheinander mit seiner ehemaligen Besitzerin Telima entkommen und beschließt, sich in Port Kar nach seinem Kontakt umzusehen.

Was für eine armselige Stadt Port Kar ist! Sie hat noch mal einen eigenen heimstein. Und nur Abschaum und Piratengesindel sowie Sklavenhändler treiben hier ihr Unwesen. Und der wichtigste Kapitän, Samos, ist selbst ein zwielichtiger Bursche. Das soll Tarls Kontakt sein, ein Agent der Priesterkönige?

Unter dem Namen "Bosk" (Ochse) steigt er zum gefürchteten Kaperkapitän auf und wird schließlich der tonangebende Mann im Kapitänsrat. Das sehen die konkurrierenden fünf Ubars der Stadt mit höchster Missgunst und trachten ihm mehrmals nach dem Leben. Er verdient als Händler und Pirat eine Unmenge Geld und schmeisst teure Parties. So kennen wir unseren Tarl gar nicht. Wird er am Ende gar ein richtiges Arschloch? Doch zum Glück findet er auch Liebe, wenn auch unverhofft.

Dennoch bewahrt er die Stadt vor dem Untergang durch eine Flotte der beiden feindlichen Mächte von Cos und Tyros und schenkt ihr einen Heimstein. Ganz zum Schluß, nach überstandener Belagerung der Festung durch Port Kars Ubars, erfährt er, dass seine Erniedrigung im Sumpf eine von Samos geplante Sache gewesen war, die seinen Stolz brechen und ihm seine Grenzen zeigen sollte – offenbar nur ein weiterer Schritt in seiner jahrelangen Ausbildung für die Missionen, die er im Dienst der Priesterkönige erfüllen soll.

Fazit

In diesem spannenden Abenteuer, das ich an einem halben Tag verschlungen habe, lesen wir nicht nur ein Paradebeispiel einer genial durchgeführten Seeschlacht (sie erinnert in ihrem Ausmaß an Lepanto im 16 Jh.). Wir erfahren nicht nur von der politischen Rolle der neuen, effektiveren Waffe des Langbogens (dieser Bogen brachte den Engländern bei Agincourt den Sieg).

Viel interessanter ist der seelische Wandel, der sich in Tarl Cabot vollzieht. Zunächst noch ein stolzer Krieger, zieht er feige die Sklaverei dem Tod vor und dient einem Bauernmädchen (auch im "Bett"). Selbst noch Wochen und Monate später, in Port Kar, verachtet er sich selbst ob seines Verhaltens und wird ein menschenverachtender Pirat.

Erst als er Liebe erfährt – besonders von Telima selbst – vermag er sich zu vergeben und wieder nach vorne zu sehen. Erstaunlicherweise verhilft er währenddessen einem Jungen, den er zunächst als Küchensklave in seinen Dienst genommen hatte, zu Selbstachtung und Liebe zu verhelfen. Wie sich herausstellt, ist dieser Junge, Fisch, einer der Ubars von Port Kar.

Hintergrund

In seinem bis dato 26 Bände umfassenden Gor-Zyklus erzählt der amerikanische College-Professor John Norman (eigentlich John lange) die Abenteuer des Erdenmenschen Tarl Cabot auf Gor, einem Planeten, der sich in seiner Umlaufbahn um unsere Sonne der Erde genau gegenüber befindet. Gor ist somit eine Art Zwillingswelt, allerdings weitaus wilder, altertümlicher, wenig erforscht und von zwei Alienspezies umkämpft, den auf Gor im Verborgenen herrschenden Priesterkönigen und den sie bedrängenden Kurii. Raumschiffe der Priesterkönige verkehren zwischen Erde und Gor: Sie bringen geheime Technik, Gold und entführte junge Damen auf die Gegenerde.

Michael Matzer © 2003ff

Info: Raiders of Gor, 1971; Heyne 1983, Nr. 06/3433, München; 192 Seiten, aus dem US-Englischen übertragen von Thomas Schlück; ISBN 3-453-30951-0


Geschrieben am: 01. Apr 2003, 15:24   von: mima17



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