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Übersicht > Medien > Bücher > Fantasy > John Norman: Gor-Saga > Die Priesterkönige von Gor (Band 3)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
spannend, sehr actionreich, ernstes Thema


Nachteile:
nur noch bei abebooks und sfbasar für viel geld zu bekommen




Der Krieg der Götter
Bericht wurde 1322 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

In dieser Fortsetzung des 2. Bandes macht sich Tarl Cabot auf den Weg, um die Gründe für die Vernichtung seiner Heimatstadt Ko-ro-ba und das Verschwinden seiner Lieben herauszufinden, und zwar direkt von deren Verursachern, den Priesterkönigen. Er weiß nicht, ob er auf seinem Weg ins Sardargebirge nicht unversehens von ihrem Todesstrahl getroffen wird, ja, ob er es überhaupt schaffen wird, in ihre Festung einzudringen, von der noch niemand zurückgekehrt ist. Aber er sucht seine verschwundene Frau Talena, die er in Band 1 gewonnen hatte. Und so kann ihn nichts aufhalten. Als er in die Schluchten und Höhlen des Sardar eindringt, ist er in keinster Weise auf die folgenden Ereignisse und Erkenntnisse vorbereitet.

Die Priesterkönige sind sechs Meter große, ameisenartige Alienswesen, die sich mit Tarl mit Hilfe eines Übersetzungsgerätes verständigen können. Es über setzt Düfte in Worte und umgekehrt, denn jede Kommunikationsform der Aliens basiert auf Gerüchen. Das kann ein Vorteil sein, aber auch ein Nachteil. Im Nest der Aliens, einem gigantischen unterirdischen Tunnelsystem, leben zahlreiche Fremdwesen neben den menschlichen Sklaven, die hier aufgenommen werden. Die Technik ist völlig Science Fiction-mäßig, doch die Gedanken sind es nicht. Hier gibt es Klone und synthetische Menschen, Energiegeneratoren, Raumschiffsteuerungen und Überwachungs- und Zerstörungsapparate.

Die Priesterkönige sind in zwei Fraktionen gespalten, wie Tarl herausfindet. Die fraktion seines Freundes Misk sieht als gegeben an, dass das Nest stirbt – es ist 2 Mio. Jahre alt – und dass unbedingt neue Priesterkönige aufgezogen werden müssen. Daher hält Misk den ersten männlichen Priesterkönigen, der seit Tausenden von Jahren geboren wurde geheim. Das erste weibliche Ei ist irgendwo auf Gor verschollen (Tarl muss es im folgenden Band - "Nomaden" - suchen und sicherstellen).

Die Gegenfraktion unter Sarm hingegen ist konservativ, glaubt an die ewige Existenz des Nests und will daher Misk als Saboteur ihrer Bemühungen vernichten. Als eines Tages Misk verschwunden ist, erklärt sich Sarm zum "Freund" von Tarl. Dummerweise kennt die Aliensprache kein Wort (= Duft) für den Begriff "Freund". Und als Gegenleistung für den Rückerhalt seiner Waffen soll Tarl Misk töten. Tarl ist jedoch auch nicht blöd, und so kommt alles ganz anders als von dem hinterlistigen Sarm geplant...

Fazit

Auch dies ist wieder ein Agentenroman reinsten Wassers: Tarl Cabot, der auf Rache und Aufklärung sinnende Krieger aus dem ausgelöschten Ko-ro-ba, muss sich erst in einer fremdartigen Kultur zurechtfinden und sich durchfragen. Er erhält auch Informationen, doch die sind gewiss nicht nach seinem Geschmack: ganz Ko-ro-ba wurde extra vernichtet und alle seine Bewohner in alle Winde verstreut, damit Tarl zu den Priesterkönigen kommt! Das hat ja geklappt...

Als nächstes findet sich Tarl den Intrigen der konkurrierenden Alien-Fraktionen ausgesetzt, allen voran eine Sklavin, die darauf trainiert wurde, andere Männer, selbst stolze Krieger, zu ihren willigen Sklaven zu machen.

Als ernstes Thema ergibt sich die Auseinandersetzung zwischen politisch und biologisch erneuernden Kräften (Misks Fraktion) und den konservativen Elementen (Sarm). Auf die Spitze getrieben wird dieses Thema nach der Rückkehr Tarls aus dem Gebirge. Kaum sieht er sich den Wissenden der Priesterkönige gegenüber, muss er ob er seines Wissens um sein Leben bangen. Wird er verraten, was er erlebt hat?

Wie stets gibt es in diesem Gor-Roman auch ein ironisch-witziges Element, doch muss man die Ironie erst einmal erkennen. Tarl begegnet zwei Sklaven, von denen einer synthetisch hergestellt wurde. Beide sind den Priesterkönigen völlig ergeben. Dennoch wollen sie gerne menschlich sein. Das eine jedoch verträgt nicht mit dem anderen. Es ist ein Paar wie die Jungs aus dem Film "Dumm und dümmer", doch werden sie völlig ernst genommen. Und wie sich herausstellt, sind sie Tarl eine große Hilfe, als er Sarms Auftrag ausführen soll: Indem sie menschlich handeln, können sie Sarm hintergehen und Misks Tod verhüten.

Hintergrund

In seinem bis dato 26 Bände umfassenden Gor-Zyklus erzählt der amerikanische Philosophie-Professor John Norman (eigentlich John lange) die Abenteuer des Erdenmenschen Tarl Cabot auf Gor, einem Planeten, der sich in seiner Umlaufbahn um unsere Sonne der Erde genau gegenüber befindet. Gor ist somit eine Art Zwillingswelt, allerdings weitaus wilder, altertümlicher, wenig erforscht und von zwei Alienspezies umkämpft, den auf Gor im Verborgenen herrschenden Priesterkönigen und den sie bedrängenden Kurii. Raumschiffe der Priesterkönige verkehren zwischen Erde und Gor: Sie bringen geheime Technik, Gold und entführte junge Damen auf die Gegenerde.

Michael Matzer © 2003ff

Info: Priest-Kings of Gor, 1968; Heyne Nr. 06/3391, München; 192 Seiten, aus dem US-Englischen übertragen von Thomas Schlück; ISBN 3-453-?


Geschrieben am: 17. Mar 2003, 23:02   von: mima17



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