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Übersicht > Medien > Bücher > Fantasy > Sturmland-Saga > Sturmland-Saga: Brüder des Zorns (Band 3)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
gelungener Konflikt zwischen Ansa und Larissa, Perspektivwechsel, nettes Cover

Nachteile:
trotzdem, zuviele Lücken, Ungereimtheiten, Unstimmigkeiten




ANSA, Sohn des Steppenbarbaren (SLS III
Bericht wurde 2066 mal gelesen Produktbewertung:  befriedigend
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Gorion wäre stolz auf Euch, tut ihr abseits der Wege laufen ;-)

Yepp, im Bücherfrühling sind Wachmacher angesagt und werden Bücher gnadenlos durchgePOWERT!

Und: „Den Weichmeier können se sich in die Haare schmieren!“, bei Klaue ist Hardcore-Fantasy bis die Augen bluten angesagt!!!

Und so heiß ich Euch willkommen zum dritten Teil des Sturmlandsaga, Brüder des Zorns. Zum korrekten Einstieg in die Handlung kann ich nur die Rezis zu den ersten Teilen, Der Insulaner sowie Schwarze Schilde, empfehlen!

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John Maddox Roberts lernte ich als Autor des AD&D-Dragonlance-Fantasy-Krimis Mord in Tarsis kennen, welches mir so erstklassig gefiel, dass ich schnell Ausschau nach weiteren Bänden dieses Autors Ausschau hielt. Neben rund 10 erfolgreichen Romanen zur historischen Krimiserie SPQR im alten Rom um den „Detektiv“ Decius Caecilius Metellus sowie rund 5 Beiträgen zum Conan-Zyklus, wurde ich bei der Sturmlandsaga fündig, nachdem mir 5 der 10 SPQR-Romane schon blendend gefallen haben.

Da die Hefte im Handel nur noch schwer zu bekommen ist, empfiehlt sich das Suchen bei eBay, etwa unter den Stichwörtern „Roberts“ oder „Sturmland“. Das hat zudem den Vorteil, dass man recht günstig davonkommen kann, dass Quintett für etwa 15 Euro maximal. Die Sammlerpreise bei Amazon hingegen sind ABSOLUT lachhaft!!!

Sturmlande, in die verwandelt sich die Küste und die Inseln zur Herbstzeit, gewaltige Stürme sausen über die Meere und machen sie bis in das Frühjahr hinein unschiffbar.

[Dieser Teil wurde ausnahmsweise copy- und pastet. Mögen mich dafür 1000 Dämonen piesacken und mich gar schröklichen weiteren Romanserien quälen.]

Es berichtet vom Zweikampf zweier Brüder, dem grausamen Eroberer Gasam und dem vom Volk verstossenen Hael, der in seiner neuen Heimat die Völker der Steppe vereint und ihr prophezeiter Führer geworden ist.

Trotzdem will ich nicht verschweigen, dass der Genuß der Rezis zu den Vorteilen von Vorteil sein kann.

Die Sturmlandsaga:
1. Der Insulaner
2. Schwarze Schilde
3. Brüder des Zorns
4. Die Stahlkönige
5. Fremde Schiffe

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Erneut springt Maddox in der Zeit voran: Gasam wurde gen Ende des zweiten Bandes aus Neva vertrieben, hat sich davon aber längst erholt und den Nachbarn Chiwa längst erobert und setzt nun zu einem erneuten Zug gegen seine südlichen Nachbarn an – so ist Sono in sein Visier geraten.

Währenddessen bricht der Sohn seines Adoptivbruders und Erzfeindes Hael, Ansa, gen Süden auf, zum einen, um was von der Welt zu sehen, zum anderen, um sich im Süden umzuschauen, bevor Gasam ihn erobern kann.

Zwar gibt es bei den Steppenvölkern kein Adelssystem und erst recht kein Geburtsrecht auf (An-) Führerschaft, trotzdem möchte er nicht als Sohn Haels erkannt werden, ohne aber seinen Namen abzulegen. Um den mißlichen Plan noch klarer zu machen, er ist der einzige Festlandbewohner neben Hael, der wie ein Shasinn aussieht, und ist er nicht der Sohn Haels wäre er wohl Feind aller freien Länder...

Doch als erstes gelangt er in die Schlucht, jenes geheimnisvolle Land am Rande der Wüste, deren Bewohnern unsagbare Kräfte und magische Fähigkeiten nachgesagt werden, und wie es der Zufall, das Schicksal, die Götter und geister so wollen, wird er dort nicht nur als der erkannt, der er ist, sondern auch seine Mission, Informationen über den Süden zu beschaffen, unterstützt. So soll er Fyana, eine hübsche Schluchttochter, auf den Weg gen Süden begleiten.

Während Gasam schon weit vorgestoßen ist gen Süden, weilt Larissa in der (neuen) Hauptstadt Chiwas, Hirma, um sich um die Verwaltung des Landes zu kümmern, als Spione ihr die Nachricht herantragen, den Standort der Stahlmine (! – s.u.) Haels, des wertvollsten Materials überhaupt, herausgefunden zu haben. Sofort beschließt sie, ihm auf dem Fuße zu folgen.

Ansa und Fyana stoßen derweil nach Gran, dem anderen Nachbarn Sonos, vor und gelangen gar dank Fyanas außergewöhnlicher heilerischer Fähigkeiten bis zum Königspalast vor, um das Intrigenspiel des Hofes entwirrend einzugreifen. Wer hat den König vergiftet? Wer oponiert gegen die Königin? Sind schon Gasams Vasallen und Larissas Spione in den Hof vorgedrungen?

Gasam belagert schon die Hauptstadt Sonos, als Larissa ihn endlich einholt. Er beschließt, die Stadt weiter zu belagern, um gleichzeitig seine Frau als Unterhändlerin einzusetzen, um Gran zu beruhigen und Haels Stahlminen erobern zu können.

Doch in der Gesandtschaft des Königreich Grans befindet sich auch unser junger Protagonist und es kommt zum Showdown zwischen Ansa und seiner grausamen Stieftante...

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Aus meiner Sicht ist es der beste Band (ja, ich habe alle durch) der Sturmlandsaga. Durch das ständige Wechseln der Perspektiven von Ansa. Larissa und Gasam kommt Spannung auf und beim Zusammentreffen fiebert man förmlich mit.

Leider gibt es trotzdem einige Kritikpunkte:

Den ersten möchte ich gleich widerlegen: Stahlminen. Manchem Leser wird es sauer aufgestoßen sein, denn wenn es etwas nicht gibt, sind es Stahlminen. Da kein Eisen erwähnt wird, mutmaßte ich evtl. einen Übersetzungsfehler, bis ich in Band 4 die Erklärung fand. Da wunderte sich jemand darüber, warum der Stahl in so seltsames Gestein (Beton) eingeschlossen ist und ob wohl die Menschen es so schützen wollten. STAHLBETONRUINEN... Die Sturmlandsaga spielt nämlich in der Zukunft der Erde, schade nur, dass es keine rolle spielt in den Romanen und ich den Hinweis nur auf dem Backcover gefunden habe.

Auch erinnert die Kriegsführung an frühgrüne Politik der 80er oder Oppositionspolitik heutzutage, irgendwo zwischen utopisch und undurchführbar. Nein, so kann man nicht in die Schlacht ziehen, die angewandten Taktiken sind meist haarsträubend und verhelfen höchstens dem Gegner zum Sieg.

Das keine Karten abgebildet werden, ist ärgerlich – insbesondere wenn es auf einer künftigen Erde spielt. Irgendwann hat man den Überblick über die zich Nationen verloren und wundert sich von Band zu Band, was für neue dazukommen. So bleiben auch die einzelnen Völker blaß und charakterlos. Ein Beispiel mögen Grams Wachen sein, welche aus einem loyalen Volk generiert werden und der Herrscherfamilie seit Generationen dienen. Punkt. Mehr weiß man nicht, mehr wird nicht gesagt, geschweige denn, dass sie nochmal auftauchen. schade! Da wirkt eine Welt wie Midkemia bunter, farbiger und individueller trotz der Umkehrung von „Winke, winke, Kontinent versinke!“ (Übrigens ein LARP-Zauber, den man nach Möglichkeiten auf seinen Con ausschließen sollte) – in Form von einer Parallelwelt und einem neuen Kontinent allein in der ersten Saga...

Die Beschreibung der Liebesszenen sind der Zeitschrift bella, Tina oder Laura (Grüße an alle Leserinnen) entkommen und aus Sicht eines halbwegs erwachsenen Mannes Kitsch. Naja, lassen wir das, Hauptsache nicht in meinen Fantasyromanen.

Da er sich jedoch von den anderen Romanen stilistisch und auch inhaltlich, insbesondere vom Spannungsniveau, abhebt, komme ich zu einem knappen überdurchschnittlich!

Wir lesen uns ;-)


Geschrieben am: 13. Jun 2003, 18:38   von: Greifenklaue



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