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Übersicht > Medien > Bücher > Fantasy > Sturmland-Saga > Sturmland-Saga: Fremde Schiffe

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
endlich der Abschluß der Saga **hust**, nettes Cover, nettes Layout, eben ein Regalschmankerl

Nachteile:
immer noch keine Karte, flache Story, unbefriedigender Abschluß




Hael, das BARBARBAR (SLS V)
Bericht wurde 1988 mal gelesen Produktbewertung:  befriedigend
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Obwohl schon seit einigen Tagen durchgeknüppelt, komme ich endlich zum anschließenden V. Teil der Sturmland-Saga zu besprechen!

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John Maddox Roberts lernte ich als Autor des AD&D-Dragonlance-Fantasy-Krimis Mord in Tarsis kennen, welches mir so erstklassig gefiel, dass ich schnell Ausschau nach weiteren Bänden dieses Autors Ausschau hielt. Neben rund 10 erfolgreichen Romanen zur historischen Krimiserie SPQR im alten Rom um den „Detektiv“ Decius Caecilius Metellus sowie rund 5 Beiträgen zum Conan-Zyklus, wurde ich bei der Sturmlandsaga fündig, nachdem mir 5 der 10 SPQR-Romane schon blendend gefallen haben.

Da die Hefte im Handel nur noch schwer zu bekommen ist, empfiehlt sich das Suchen bei eBay, etwa unter den Stichwörtern „Roberts“ oder „Sturmland“. Das hat zudem den Vorteil, dass man recht günstig davonkommen kann, dass Quintett für etwa 15 Euro maximal. Die Sammlerpreise bei Amazon hingegen sind ABSOLUT lachhaft!!!

Sturmlande, in die verwandelt sich die Küste und die Inseln zur Herbstzeit, gewaltige Stürme sausen über die Meere und machen sie bis in das Frühjahr hinein unschiffbar.

Es berichtet vom Zweikampf zweier Brüder, dem grausamen Eroberer Gasam und dem vom Volk verstossenen Hael, der in seiner neuen Heimat die Völker der Steppe vereint und ihr prophezeiter Führer geworden ist.

Trotzdem will ich nicht verschweigen, dass der Genuß der Rezis zu den Vorteilen von Vorteil sein kann.

Die Sturmlandsaga:
1. Der Insulaner
2. Schwarze Schilde
3. Brüder des Zorns
4. Die Stahlkönige
5. Fremde Schiffe

[Dieser Teil wurde ausnahmsweise copy- und pastet. Mögen mich dafür 1000 Dämonen piesacken und mich gar schröklichen weiteren Romanserien quälen.]

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Beide Könige wurden schwer verwundet in der Endschlacht von Die Stahlkönige. Während sich Hael in der Schlucht erholt, tut Gasam dies auf den Inseln. So wird Ansa, Haels ältester Sohn, wieder der Antagonist des Buches, wie schon in Band III, Brüder des Zorns.

So reitet er ins Königreich Neva, welches schon im letzten Feldzug treu an der Seite der Steppenkrieger stand, um sie davon zu überzeugen, auch einen Präventivschlag gegen Mizpa, jene mit den Porzellandonnerbüchsen, zu führen. Seine Reise zur See, *ohe*, ist recht abwechslungsreich und abenteuerlich. Piraten, Händler, nevanische Marine, der Leser fiebert auf seiner Reise mit, auch wenn nicht direkt etwas außergewöhnliches geschieht.

Auf den Inseln herrscht Königin Larissa mit harter Hand, während ihr Gatte, Gasam, dahinvegetiert. Sie will keinen Vorstoß auf den Kontinent wagen, aber schließlich spielt das Schicksal ihr in die Hände: Fremde Schiffe vor ihrer Hüste, Entdecker eines fremden Kontinentes, die Handelsbeziehungen suchen.

Shazad, Königin von Neva, hingegen bereitet einen Präventivschlag gegen die Inseln vor und muss wiedereins in ihrer Marine aufräumen, wie immer herrscht Dekadenz und Verrat vor (vgl. Band II). Sie nimmt den Schmuggler Ilas in ihre Dienste, damit er die Inseln ausspioniert. Doch such hier tauchen fremde Schiffe vor ihrer Küste auf – während die großen Schiffe im Sturm auf Kurs geblieben sind, wurden einige Versorgungsschiffe gen Küste getrieben und ihr in die Hände gespült.

Ilas fängt einige Sklaven auf grausame Methoden von der Küste weg, um sie den Insulanern zu verkaufen und fährt los. Nachdem er überrascht ist, dass auch Königin Larissa fremde Schiffe, aber um einiges riesiger, zu ihren Verbündeten zählt, beschließt er spontan, die seiten zu wechseln und künftig ihr zu dienen.

Derweil erreicht Ansa Kasin, die Hauptstadt Nevas, und staunt nicht schlecht: über die Kriegspläne der Königin, sowie die fremden Schiffe. Doch ein weiteres schreckliches Phänomen breitet sich aus, die Fremden haben eine Seuche aus fernen Landen eingeschleppt.

Als Königin Larissa dies über ihre Spione erfährt, schickt sie die fremden Botschafter liebend gerne zu den Feinden... Und keine zwei Wochen später stürmen ihre Krieger erneut in das Königreich Neva!

Der Showdown um die Vorherrschaft hat nun endgültig begonnen!!!

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Enttäuscht war ich schon etwas... Was zu Ende, bei so vielen losen Enden??

Was ist nun mit Mizpa und den dortigen Rebellen??? Wird Hael sie unterstützen oder sind sie längst überrannt?

Was ist mit seiner Tochter, den Frauen der Söhne, und vielen anderen offenen Randfiguren???

Warum werden erneut Ruinen und Schriften aus der Urzeit (der Erde) erwähnt, ohne dass sie eine Rolle spielen?

Warum wird gar ein neuer Kontinent eingeführt, obwohl die Handlung im alten gar nicht beendet wurde...

Zwar hat sich der Schreibstil mittlerweile wesentlich gebessert, insbesondere der Zugewinn der verschiedenen Perspektiven (etwa seit Band III) ist ein Gewinn. Auch ist der Weg, den John Maddox Roberts diesmal wählt, eher ein ungewöhnlicher. Kein erneuter Sehnsenkriegsschlagtaktikritt, sondern eine Seuche droht die Entscheidung herbeizuführen. Und zum Schluß wird es zum Duell der Charakterstärken zwischen gasam, Larissa, Ansa und Shazad, soviel sei verraten und ihm positiv angerechnet.

Ich bin aber doch enttäuscht von der Charakterentwicklung der Nebenfiguren, Ilas bleibt blaß, handelt aus meiner Sicht eher seltsam, vermutlich, weil es Roberts nicht schafft, ein schlüssiges Charakterkonzept darzulegen.

Ein Charakter wie Gildenmeister Malk, immerhin seit Band 1 dabei und immer wieder sporadisch auftauchend, enttäuscht einfach. Irgendwie hab ich die ganze Zeit erwartet, dass es nochmal ein Treffen zwischen ihm und Hael oder seinem Sohn gibt mit einigen Weisheiten. So ein absoluter Nebencharakter, der nicht in diesem (oder einem anderen) Buch hätte auftauchen müssen, Band 1 ausgeschlossen.

Insgesamt hatte ich das Gefühl, hier fehlt doch einiges, gar ne ganze Menge! Andererseits bin ich froh, dass es keine Fortsetzung gibt (nein, auch nicht im amerikanischen), da mich die Saga nie richtig fesseln konnte!

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Insofern ist mein Schlußfazit zur gesamten Saga auch nicht unbedingt ein positives, insgesamt bleibt sie hinter meinen Erwartungen zurück, da ich sonst nur excellentes von J. M. Roberts kenne.

Die Saga zeichnet sich durch Mittelmäßigkeit und blaße Charaktere, dumpfe Kriegstaktiken und wenig Highlights (und keine Karten – gell, Mima ;-)) aus!

Legt Euch lieber einen SPQR-Roman zu – wenn es ein wenig römisch und ein wenig Krimi sein darf – oder auch das excellente, von mir vielgelobt und hochgepriesende Mord in Tarsis zu!!!


Geschrieben am: 20. Jun 2003, 18:44   von: Greifenklaue



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