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Übersicht > Medien > Bücher > Kinder & Jugendbücher

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
spannend

Nachteile:
Sprache von Eleni




Jeder Mensch ist einzigartig - oder?
Bericht wurde 3622 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Das Mädchen mit meinem Gesicht (von Penny Kendal)

Dieses Buch bekam ich vor ein paar Jahren von meiner Schwester geschenkt. Schon als ich den Buchtitel "Das Mädchen mit meinem Gesicht" las, dachte ich mir, dass dieses Buch mit Sicherheit interessant ist. Und ich wurde nicht enttäuscht. Vor kurzem las ich das Buch ein zweites Mal und nun möchte ich euch darüber berichten und mich an meinem ersten Buchbericht versuchen.


- - - Inhalt - - -

Rachel ist Engländerin. Ihre Eltern sind geschieden. Ihre Mutter hat sich entschlossen, näher zu Rachels Großeltern zu ziehen. Kurz darauf stirbt ihre Oma und ihre Mutter will plötzlich nicht mehr mit ihrem Opa reden. Tatsache ist, dass Rachel auf einer neuen Schule ist und noch nicht viele Freunde gefunden hat. Umso mehr freut sie sich, als Jessica sie dazu einlädt, mit ihr in den Sommerferien campen zu gehen. Doch dann erfährt sie, dass ihr Vater Urlaub gebucht hat und sie und ihren Bruder Alex mitnimmt. Außerdem sollen noch die Freundin ihres Vaters Julia und ihr Sohn Matthew mitkommen. Es soll für zwei Wochen nach Rhodos (Griechenland) gehen und das überschneidet sich mit dem Campingurlaub. Es gibt kein Zurück mehr und so muss sie widerwillen mit nach Rhodos.
Zu allem Übel kommt dann noch hinzu, dass alle Einheimischen dieser Insel sie für "Christina" halten. Erst ist es nur ein Mann, der ihr diesen Namen hinterherruft. Sie denkt, er habe sie nur mit jemandem verwechselt. Doch als sie in der Innenstadt sind und sie ihre Familie für kurze Zeit verliert, wird sie von einer ganzen Menschenmasse so genannt und von ihnen festgehalten. Schließlich findet ihr Vater einen Taxifahrer, der für ihn übersetzt und ihnen sagt, dass sie seine Tochter ist und sie sie loslassen sollen. Doch auch die Polizei denkt, dass etwas dran ist, dass Rachel nicht Rachel sondern Christina ist. Christinas Schwester Eleni schließlich überzeugt ihre Familie davon, dass Rachel nicht ihre Tochter ist.
Rachel ist total geschockt und will nach Hause. Doch dann kommt Eleni. Sie erzählt Rachel, dass ihre Schwester Christina vor zwei Jahren verschwunden ist und dass sie genau so aussieht, wie sie damals. Sie bittet sie, ihr zu helfen, Christina zu finden. Rachel wird daraufhin neugierig und möchte auch versuchen zu helfen. Dies veranlasst sie, noch länger auf Rhodos zu bleiben.
Mehr oder weniger heimlich trifft sie sich immer wieder mit Eleni. Sie fragen zum Beispiel Lukás, von dem Eleni überzeugt ist, dass er etwas weiß. Auch gehen sie zu einer Wahrsagerin, die ihnen sagt, dass Christina tanzt, was ihnen Hoffnung gibt, dass sie tatsächlich noch lebt. Eleni meint, dass Christina vielleicht abgehauen ist, weil sie gerne getanzt hat und ihr Vater ihr dies verboten hat. Am Schluss soll Rachel noch bei einer Rekonstruktion helfen. Also sich so anziehen wie Christina und den Weg gehen, den sie gegangen ist. Ob sich die ganze Mühe lohnt, will ich an dieser Stelle nicht verraten.
Als es wieder an die Heimreise geht, freut sich Rachel nicht darüber. Das ist schon irgendwie lustig. Erst wollte sie nicht mit und nun will sie nicht wieder nach Hause. Sie denkt, dass sie ihre Freundin Jessica nun verloren hat und dass ihre Mutter mit ihrem Opa nicht redet, gefällt ihr auch nicht. Doch zu Hause angekommen, werden sie von ihrer Mutter und ihrem Opa begrüßt und es kommt auch gleich ein Anruf von Jessica, die sich unbedingt bald mit Rachel treffen will. Auch mit ihrer sozusagen Stiefmutter Julia verträgt sich Rachel am Ende des Urlaubs.
Ende gut, alles gut. Oder? Was ist mit Christina? Das werde ich euch nicht verraten, denn sonst würde ich euch die ganze Spannung wegnehmen. Das Ende des Buches wird also hier in meinem Bericht verschwiegen.


- - - Auszug aus dem Buch - - -

Die Frau zählte nach und lächelte. Dann stand sie auf, entzündete eine Kerze und schloss die Fensterläden, sodass wir uns in fast vollständiger Dunkelheit befanden. Während sie sich wieder setzte, bedeutete sie mir, meine Hände auf den Tisch zu legen. Widerstrebend gehorchte ich, und sie legte ihre heißen, fleischigen Hände über meine. Ich empfand das als unangenehm und wollte sie wegziehen, aber Eleni verfolgte jede meiner Bewegungen. Madame Dimitra schloss ihre Augen und atmete tief ein. Als längere Zeit sonst nichts geschah, schweiften meine Gedanken allmählich ab. Sogleich stellte sich wieder dieses Gefühl ein, ich wäre Christina. Das Zimmer schien sich aufzulösen; ich befand mich auf einmal in einem dichten Wald, inmitten eines Kreises von Bäumen. Als ich zu den Bäumen aufsah, schinen sie mir bedrohlich nahe zu kommen, sodass kein Licht mehr durchkam. Dann begannen die Bäume sich um mich zu drehen. Ihre Äste reckten sich aufeinander zu, als hielten sie sich an den Händen. Ich wusste in diesem Moment irgendwie, dass ich nicht ich war. Ich war Christina - das hört sich sicher total verrückt an, aber so war es nunmal. Die Bäume tanzten immer schneller um mich herum und ich fühlte mich zunehmend schwindelig und schwach. Ich bin mir nicht sicher, was noch alles passiert wäre, aber plötzlich wurde ich in die Wirklichkeit zurückkatapultiert, und zwar in dem Moment, als Madame Dimitra meine Hände losließ.
"Was ist?", wollte ich wissen. "Sie hat sie gesehen!" rief Eleni aus. "Sie hat Christina gesehen! Sie sagen, Christina ist glücklich. Sie hat sie tanzen sehen. Ich weiß, es ist wahr! Christina lieben tanzen!" "Ich sah tanzende Bäume", sagte ich, noch ganz in meinem Traum. Nichts schien mehr wirklich zu sein. Eleni klammerte sich daran. "Du auch sehen?", schrie sie. "Bäume leben...Bäume tanzen, Christina tanzen. Christina lebt! Siehst du es nicht?"


- - - Aufmachung - - -

Es handelt sich bei diesem Buch um ein Taschenbuch. Es hat 192 Seiten und insgesamt 24 Kapitel. Die Kapitel sind jeweils ziemlich kurz. Die Schrift und die Zeilenabstände sind relativ groß, wodurch das Buch sich sehr gut lesen lässt. Zu dem Cover muss ich wohl nichts sagen, da ihr das links oben sehen könnt.


- - - Penny Kendal - - -

Folgendes habe ich in meinem Buch über die Autorin gefunden:
Penny Kendal wurde 1970 in London geboren. Schon als Kind las und schrieb sie sehr gern. Mit elf Jahren gewann sie bereits einen Schreibwettbewerb. Nach ihrem Studium in Oxford (Pädagogik und Psychologie) arbeitete sie als Grundschullehrerin und als Lehrerin für taubstumme Kinder. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit unterrichtet sie heute Erwachsene und bringt ihnen bei, wie man Zeitschriften produziert. Penny Kendal lebt mit ihren zwei Katzen am Stadtrand von London.


- - - Eckdaten - - -

Verlag: Ravensburger Buchverlag, Otto Maier GmbH
www.ravensburger.de
Deutsche Erstausgabe: 2002
Umschlagillustration: Colin Sullivan
ISBN 3-473-52171-X
Preis: 5,95€


- - - Fazit - - -

Mir gefällt dieses Buch ganz gut. Zwar gibt es auch ein paar langweilige Passagen, in denen nichts oder wenig passiert, aber es hält sich in Grenzen. Was mich auch etwas gestört hat, war die Sprache Elenis. Es ist mir natürlich klar, dass Griechen nicht unbedingt perfekt Deutsch können, aber mit der Zeit nervt das nunmal etwas (ein Beispiel seht ihr ja im Buchauszug). Alles in allem finde ich das Buch aber gut gelungen. So gegen Ende finde ich das Buch am spannendsten. Die Story ist interessant und obwohl das Buch ab 10 sein soll, finde ich, dass man es auch noch gut lesen kann, wenn man schon älter ist. Ich selbst bin nämlich nun schon fast doppelt so alt und mich hat es nicht gestört bzw. mir hat das Buch trotzdem gefallen. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne und eine Kaufempfehlung (es ist ja auch nicht teuer).


Geschrieben am: 15. Jun 2006, 18:26   von: TheBestGirl



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