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Übersicht > Medien > Bücher > Biografien > Bärenliebe von A - Z, Weninger Wolfgang

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
gut und flüssig geschrieben

Nachteile:
nicht




Wenn Mann sich erinnert
Bericht wurde 2580 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Es ist schon einige Zeit vergangen, dass ich das Erstlingswerk von Wolfgang Weninger, den Ciao-Usern als baerwurz und den Hitwin-Usern als der_Baer bekannt, gelesen habe. Mein Produktvorschlag hier wurde sehr schnell angenommen und so nun auch hier der Bericht über das Buch.

Bärenliebe von A bis Z wird vom Verlag Thomas Biedermann als fiktive, erotische Biographie bezeichnet. Nun welche der Geschichten echt und welche fiktiv sind, weiß wohl letztendlich nur der Autor selbst. Ich weiß nur von zwei Geschichten, dass sie echt sind. Allerdings denke ich schon, dass es mehr davon sind.

Das Buch ist nicht chronologisch aufgebaut, sondern wie es dem Titel entspricht alphabetisch. Da die Geschichten im Einzelnen jedoch in sich geschlossen sind, macht das überhaupt nichts aus. Im Gegenteil, es erhöht die Spannung. Ja es stimmt, es ist viel Erotik im Buch enthalten. Aber Erotik in einer Art und Weise formuliert, die den Leser keineswegs stören kann sondern höchstens anregt und über seine eigenen, sinnlichen Episoden nachdenken lässt.

Liebe, Humor, Sinnlichkeit und Erotik, Nachdenkliches – alles findet man in den Geschichten wieder und auch sich selbst kann man wieder finden.

Aber nun zu den Frauen im Buch:

Anja – Anja ist die Drogistin mit dem Aussehen von Ornella Muti. Irgendwann ist sie mit einem anderen verheiratet und hat Kinder.

Brigitte ist die Cyberlinie und von der Reihenfolge die letzte Frau, die er getroffen hat. Hier wird das Kennenlernen per Chat sehr gut beschrieben, die sich aufbauende Sehnsucht und letztendlich das Treffen.

Christine ist obdachlos als der Bär sie kennenlernt. Die Geschichte mit Christine und dem nun toten Jungen hat mich sehr betroffen gemacht.

Donna ist die Amerikanerin, welche nicht autofahren kann. Ein absoluter Grund für den Bären, sich in sie zu verlieben.

Edith ist seine „erste“ Frau und wie fast bei jedem läuft das erste Mal eben nicht so, wie man sich es vorstellt.

Francoise ist die Erbin eines Weingutes in Frankreich, die sich rührend um den Bär kümmert.

Gerlinde ist seine jetzige Frau. Wie fast immer, heiratet man ja doch den Menschen, der einen zu Beginn am meisten Kraft kostet.

Hong ist eine bezaubernde Chinesin, die aber schon jemanden mit viel Geld versprochen ist.

Isolde aus Kärnten muss der Bär beim Fensterln erobern.

Jennifer aus dem Zirkus überzeugt der Bär durch seine Fähigkeit mit Schweinen umgehen zu können.

Kathleen ist eine sehr mysteriöse Figur in dem Buch. Er zählt hier von einer Sekte und Cannabis und das Ganze passiert in Nevada.

Larissa ist eine russische Professorin. Der Bär lernt sie in Bulgarien kennen und folgt ihr nach Russland. Dort ist aber erst einmal die russische Bürokratie der damaligen Zeit zu überwinden.

Mieko lernt er als Brieffreundin aus Japan kennen. Sie kommt irgendwann als Top-Model nach Europa und so ist Liebe und Leid die Tür geöffnet.

Natalie ist Sängerin und der Bär darf sie auf dem Flügel begleiten.

Olga ist Polin und er lernt sie über ein Heiratsinstitut kennen. Aber Olga hat einen Job, der dem Bären so gar nicht gefallen will.

Paula ist die Tochter von Freunden. Ein Teenager auf der Suche nach der ersten Erfahrung. Der Bär muss schließlich radikale Methoden anwenden, um sie zur Vernunft zu bringen.

Quirina lernt er beim Malen in Portugal kennen und hält sie ab, sich von den Klippen zu stürzen.

Roosa, die Finnin rettet er aus einer Seenot. Sie kann aber nicht nur gut fotografieren.

Susanna, sein Mädchen für alles im Büro steht zu allen Zeiten zu ihm, auch als er krank wird.

Theresa spielt Trompeter und lernt den Bären im Zug auf dem Weg in die Schweiz kennen.

Ursel ist eine niederbayrische, dralle Kellnerin und beherrscht so einiges ganz gut.

Valenta ist eine Italienerin, die in ihrem Leben schon die Hölle erlebt hat und trotzdem eine positive Einstellung zum Leben gefunden hat.

Waltraud ist eine Schaustellerin die dem Bär vorübergehend eine Arbeit und ein Heim gibt.

Xaveria ist eine nervige Journalistin, die nach und nach zahm wird.

Yasemin ist eine türkische Bauchtänzerin. Als der Bär sieht persönlich kennen lernt, stellt er schnell fest das nicht alle Klischees passen.

Zoe studiert in Paris und möchte ein Museum mit männlichen Geschlechtsteilen eröffnen.


In seiner Buchbeschreibung meint der Verlag: Er ist kein Casanova, kein Frauenheld, sondern einfach ein Glückspilz.

Nun ich sehe Casanova nicht als eine negative Beschreibung an. Denn Casanova hat all seinen Frauen gut getan und mit dieser Bestimmung und Sichtweise würde ich das Wort Casanova schon verwenden.
Darf man dem Autor und seinen Empfindungen in seinen Geschichten glauben, ergibt sich hier ein Bild eines äußerst sensiblen Mannes. Er mag Frauen und weiß mit ihnen umzugehen, so dass sich keine benutzt fühlt. Und das kann nun wahrlich nicht jeder.

Das Buch ist wie schon weiter oben im Text im Thomas Biedermann Verlag zu erhalten und kosten 9,80 € und die ISB N ist 3-9806256-1-3


Ich habe geschmunzelt, gelacht, ein bisschen geweint und lange nachgedacht als ich das Buch gelesen habe. Da ich selbst gerne und viel schreibe hat es mich natürlich auch inspiriert, aber auch abgeschreckt. Weiß ich doch, dass ich diese Perfektion vermutlich nie erreichen werde. Perfektion dahingehend dass man bei keiner Geschichte ganz sicher sein kann, was ist Wahrheit und was ist Fiktion und das es dem Leser aber letztlich egal sein kann, weil die Geschichten einfach authentisch wirken. Er erzählt viel und lässt viel weg und gerade das Nicht-Geschriebene lässt die Fantasie des Leser wandern.

Ich finde es ist ein sehr gelungenes Erstlingswerk, welches den Autor sehr sympathisch darstellt. Ich freue mich schon auf das zweite Buch.


Geschrieben am: 16. Mar 2003, 21:20   von: Hexe1962



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