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Übersicht > Medien > Bücher > Autoren > Sharpe, Tom

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Tom Sharpe – Puppenmord; Sarkasmus pur !!!
Bericht wurde 2648 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Wer gerne lacht und dem englischen Humor nicht abgeneigt ist, sollte schnellstens in die nächs-te Bücherei gehen, um sich dieses Buch zu besorgen. Es lohnt sich wirklich. Für den Preis von damals 9,80 DM ( 08/1997 – ullstein Nr. 20202), war das eine meiner besten Anschaffungen, was Bücher betrifft.

Über den Autor:
Tom Sharpe wurde 1928 in England geboren. Er arbeitete als Buchhalter, Sozialarbeiter und Fotograf. Sharpe war unter anderem in Südafrika, wo er offiziell wegen der politischen Lage ausgewiesen wurde.
Neben seiner Schriftstellerei unterrichtete er als Hilfslehrer an einer Berufsschule in Cambridge, bis er durch seine Bücher finanziell unabhängig wurde.
Sharpe hat eine Frau und drei Töchter.

Über das Buch:
Die Geschichte handelt von Henry Wilt. Dieser ist Berufsschullehrer für Drucker, Fleischer, Kfz-Mechaniker und muss diesen die hohe Kunst der Literatur vermitteln, das bei diesen Be-rufssparten nicht besonders gut ankommt. Regelmäßig wird jedes Jahr seine Beförderung abge-lehnt. Henry Wilt ist also der geborene Verlierer. Um ein Glück vollständig zu machen ist seine Frau ein wahrer Alptraum, die ihm ständig seine Schwächen vorwirft und keine Gelegenheit auslässt Henry zu nerven und zu tyrannisieren. So beginnt auch schon das Buch. Kleiner Aus-zug gefällig:
„Wenn Henry Wilt den Hund zu einem Spaziergang ausführte, oder richtiger, wenn der Hund ihn ausführte, oder um genau zu sein, wenn Mrs. Wilt beiden sagte, sie sollten bloß sehen, dass sie aus dem Haus kämen, damit sie ihre Yogaübungen machen könne, schlug er stets den sel-ben Weg ein. Das heißt, der Hund folgte dem Weg, und Wilt folgte dem Hund. ...“

Seine allgemeine Lebenssituation bringt Henry eines Tages auf den Gedanken, seine Frau um-zubringen. Da er es auf keinen Fall falsch machen will, macht er die Probe mit einer Gummi-puppe, die in diesem Buch eine entscheidende Rolle spielt. So versucht er die Puppe nachts in ein tiefes Loch auf dem Schulgelände zu werfen, welches zubetoniert werden soll. Wie soll es auch anders sein, der Versuch geht gründlich in die Hose und es beginnt eine unglaubliche Ge-schichte aus Verwirrungen und Missverständnissen, da einerseits die Bauarbeiter glauben beim zubetonieren einen Mensch gesehen zu haben und andererseits Mrs. Wilt genau zu dieser Zeit mit Freunden weggefahren ist und keiner weiß wohin.
So mehr wird nicht verraten.

Tom Sharpe versteht es meisterhaft diese Geschichte mit allem was dazu gehört auszuschmü-cken. Eine Verwechslung verstrickt sich in die andere. Dabei benutzt Sharpe alle rhetorischen Mittel, um seine Storie auszuschmücken. Geballt mit einer Riesenportion schwarzen, trocke-nem, englischen Humor ist es eine wahre Freude Seite für Seite zu verschlingen.

Ich muss sagen, ich habe selten ein Buch gelesen bei dem ich laut lachen musste. Ihr seht schon, wie begeistert ich von „Puppenmord“ bin.
Auf der Rückseite wird dies noch mal bestätigt.
„Daß Sie sich ausschütten vor Lachen, Kopf stehen vor Vergnügen bei der Lektüre eines Bu-ches – Tom Sharpe macht´s möglich.“
„Das Witzigste, das ich seit Ewigkeiten gelesen habe!“ (Sir Alec Guinness)
Dem kann ich mich nur anschließen. Viel Spaß beim Lesen.


Geschrieben am: 30. Mar 2003, 18:52   von: Zauderer



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