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Übersicht > Medien > Bücher > Autoren > Anonymous > Mit aller Macht

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
fesselnd, Hintergrund


Nachteile:
teils sicherlich überzogen (hoffe ich)





Harter US-Präsidentschaftswahlkampf!
Bericht wurde 2120 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Was mich damals als ich dieses Buch gekauft habe, reizte, war der Umstand des anonymen Verfassers. Dieser anonyme Verfasser hat mich dazu gebracht, mir den Klappentext näher zu Gemüt zu führen und was ich da las, hat mich derart fasziniert, dass ich diese Buch unbedingt lesen musste. Gleich vorneweg, es ist ein Buch, das mich absolut gefesselt hat, wie es eigentlich selten ein Buch geschafft hat.

DER VERFASSER
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Dieser Abschnitt mag bei den allgemeinen Angaben zum Buch recht überraschend klingen, wird hier doch der Autor Anonymus angegeben. Nun, lange Zeit herrschte ein Verwirrspiel um den Autor. Lange Zeit wurde angenommen, dass es sich bei dem Autor um ein Mitglied des Wahlkampfteams von Bill Clinton handelt. Entsprechend nahm man an, dass es auch Clinton sei, auf den die Ausführungen gemünzt sind. Jedoch hat sich in der Zwischenzeit herausgestellt, dass das Buch von Joe Klein, einem angesehenen Journalisten der Newsweek, geschrieben wurde.

DIE STORY
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Die Story wird erzählt aus der Perspektive des Henry Burton. Diese ist Teil des Wahlkampf-Teams des Präsidentschafts-Kandidaten Jack Stanton. Als junger aufstrebender Mann ist er fasziniert von der Aura und den politischen Grundsätzen für die Jack Stanton einsteht. Stanton stammt aus dem Süden Amerikas und hat dort einen rasanten zum Gouverneur hinter sich. Nun strebt er das höchste politische Amt Amerikas an und schart eine Reihe von Wahlkampfhelfern um sich, die ihm helfen sollen dieses Amt zu erringen. Zu diesem Team zählen Berater zu bestimmten politischen Themen ebenso, wie Leute, die sich um etwaige Leichen im Keller des eigenen Kandidaten als auch der Gegenkandidaten kümmern.
Zu Beginn ist Burton absolut begeistert. Es werden die unterschiedlichsten Wahlkampfauftritte geschildert. Wahlkampfauftritte, wie wir sie alle aus dem Fernsehen kennen, Besuche in Kinderheimen, bei Gewerkschaften etc.
Doch bald ziehen dunkel Wolken am Himmel des Saubermanns Stanton auf. Gerüchte, das er die minderjährige Tochter eines alten Freundes geschwängert hat und auch andere Schatten der Vergangenheit holen den Kandidaten ein und wecken auch Zweifel bei seinem jungen Wahlkampfhelfer. Doch es geht noch weiter, denn um von den eigenen Leichen abzulenken, wird nun auch nach Leichen des politischen Gegners gesucht.

EINSCHÄTZUNG
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Das Buch ist schlicht faszinierend. Sicherlich, vieles was in diesem Buch beschrieben wird, ist schlicht überzogen dargestellt. Dennoch gewährt es einen tiefen Einblick in die Form des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs. Sicherlich stehen politische Fragen stets im Vordergrund, jedoch hat just der letzte Präsidentschaftswahlkampf, mit den Alkoholexzessen von Bush in seiner Jugend, gezeigt, dass speziell die persönlichen Defizite der Kandidaten meist durch die politische Gegenseite durch bewusste Streuung von Informationen besonders wertvoll im Wahlkampf eingesetzt werden können.
Das Buch ist sehr einfach und flüssig zu lesen und macht speziell, wenn man ein wenig an der Materie interessiert ist, riesig Spaß.

DIE VERFILMUNG
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Aufgrund des großen Erfolgs des Buchs, das monatelang an Nummer 1 der Bestsellerliste in den USA stand, wurde es auch verfilmt. Während die Besetzung mit John Travolta, Kathy Bates und Emma Thomson auf einen großen Film hoffen ließ, war dieser an sich lange nicht so fesselnd wie das Buch. Vielmehr ist es nicht gelungen die Charaktere wie im Buch darzustellen Auch der Spannungsbogen konnte nicht in der Qualität aufgezeigt werden, wie dies im Buch erfolgt. Der Film erschien 1998 in den Kinos und ist freigegeben ab 12.

MEIN FAZIT
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Das Buch ist absolut empfehlenswert. Wie immer fasziniert mich die Skizzierung eines Romans vor einem möglichst realistischen Hintergrund, da so Einblicke in eine äußerst interessante Materie gewährt werden. Die Authentizität dieser Darstellung wird zusätzlich durch den Verfasser sichergestellt. Ich habe wie gesagt das Buch schlicht gefressen, denn ich kann mich nicht erinnern einmal ein derart dickes Buch (470 Seiten) derart schnell (2 Tage)durchgelesen zu haben. Hierbei ist eigentlich gar nicht viel Action in dem Buch enthalten. Die Spannung und das Interesse werden vielmehr durch die subtilen Hintergründe und die Erwartung der Ergebnisse dieser Intrigen und Schmutzgeschichten erzeugt.
Für Leute, die Bücher vor halbwegs realistischem Hintergrund mögen, ist dieses Buch unbedingt empfehlenswert.


Geschrieben am: 16. Feb 2003, 13:51   von: JustOliver



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