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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > V

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
detailgetreu, spannend

Nachteile:
...




Das Volk der Stille - Gear & Gear
Bericht wurde 2114 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Vorwort:

Wie einige von euch sicherlich bereits an meinen Berichten erkennen konnten, lese ich sehr gerne und viel. Gerade auch über das Thema Indianer habe ich schon viele Bücher geradezu verschlungen. Mein Bücherregal quillt über von solcher Lektüre und als ich erfuhr, dass die Autoren Gear & Gear wieder einmal ein Werk herausgebracht haben, war es für mich nur logisch dieses zu kaufen. Somit gelangte ich an die Geschichte der Anasazi, zu "Das Volk der Stille".

Cover:

Auf der Vorderseite sind drei Indianer abgebildet; eine Frau in einem roten Kleid, ein Krieger in einem braunen, mit verschiedenen Mustern verzierten Gewand und ein Kind. Darunter zeigt sich die typische Behausung der Anasazi, eine sogenannte Kiva, die bereits aus festem Mauerwerk bestand. Diese liegt an einem Fluss, der sich durch ein Tal windet. Die Rückseite ist mit dem üblichen Klappentext versehen und hier sieht man überwiegend nur Wald.

Allgemeine Informationen:

Das Buch ist im Heyne-Verlag unter der ISBN 3-453-16097-5 erschienen, kostet 9,95 Euro und hat stolze 798 Seiten.

Inhalt:

Ich werde versuchen die Inhaltsangabe so knapp wie möglich zu halten, doch gibt es in diesem Buch wieder einmal so viele Kleinigkeiten, die für den Ausgang der Geschichte von Bedeutung sind, dass es mir sicherlich schwer fallen wird das Ziel der Kürze zu erreichen. Aber ich werde mir redlich Mühe geben *lächel*.

Die Geschichte dreht sich im Großen und Ganzen um ein uneheliches Kind: Maisfaser. Dieses Mädchen wurde von ihren Eltern weg gegeben, weil ihre Mutter eine wichtige Persönlichkeit des Stammes und ihr Vater ein Mensch niederer Herkunft war. Ihre Mutter Nachtsonne ist die Ehrwürdige Mutter ihres Stammes und ihr Vater Eisenholz der Kriegsführer desselben. Nachtsonne´s Ehemann ist ein grausamer Mensch und er mißhandelt seine Frau in jeglicher Art; sowohl physisch als auch psychisch. Dies treibt sie in die Arme von Eisenholz, in den sie sich dann auch unsterblich verliebt. Der Heiler und Sonnenseher Nordlicht und der Heilige Heimatlose Düne lassen das Kind verschwinden. Sie geben es einem guten Freund von Eisenholz, Palmlilie, der mit seiner Familie das Dorf verläßt. Sie lassen sich in Lanzenblattdorf nieder und dort erlebt Maisfaser eine unbeschwerte Kindheit. Distel und Palmlilie haben auch einen eigenen Sohn, den Maisfaser wie ihren richtigen Bruder liebt.

Als Nachtsonne´s Ehemann, Krähenbart, stirbt, kommt sein Sohn Schlangenhaupt an die Macht. Er ist ein grausamer Zeitgenosse und hat Spass daran die Menschen zu quälen und zu töten. Vom Frieden hält er überhaupt nichts und plant somit schon den nächsten Kriegszug. Auf dem Sterbebett erzählt ihm Krähenbart von dem unehelichen Kind und befiehlt es zu suchen und zu töten. Schlangenhaupt nimmt die Gelegenheit wahr, um Lanzenblattdorf dem Erdboden gleich zu machen. Er läßt Frauen, Kinder und auch die alten Männer abschlachten. Palmlilie hatte jedoch in einer Vorahnung seine beiden Kinder weggeschickt, doch als die beiden mitbekommen was in ihrem Dorf passiert, rennen sie panisch zurück. Nur Maisfaser kann sich jedoch vor den Gegenern verbergen. Ihr Bruder hingegen findet einen grausamen Tod. Auch Distel und Maisfaser´s Freundin Zikade haben überlebt und machen sich auf den Weg in eine verfeindetes Dorf, um sich mit den Kriegern zu verbünden und gemeinsam Rache zu nehmen.

Maisfaser ist auf sich alleine gestellt und macht sich auf den Weg zu Nordlicht, von dem sie vermutet, dass er ihr Vater ist. Auf ihrer Reise freundet sie sich mit Sängerling an, dem Schüler von Düne, der sich in sie verliebt. Gemeinsam gehen sie nun nach Krallenstadt.
Dort angekommen verstricken sich die Ereignisse so sehr, dass ich diese hier nicht alle erklären kann. Das würde wirklich zu weit führen.

Distel macht sich mit den verbündeten Kriegern nun auch auf den Weg nach Krallenstadt, um Rache zu nehmen und ihre "Tocher" Maisfaser zu befreien. Die Gruppe überfällt die Stadt und nimmt Nordlicht, Düne, Sängerling, Nachtsonne und Eisenholz gefangen. In der Gefangenschaft zeigt sich dann endlich die Wahrheit und es kommt zu einem überraschenden Showdown...

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Mein Urteil:

Ich fand dieses Buch hervorragend geschrieben. Anfangs haben die Autoren immer einen Teil aus der Gegenwart eingefügt, damit man genau weiß mit welchem Stamm man es zu tun hat. Wie immer sind die Lebensgewohnheiten der Indianer detailgetreu beschrieben und man kann sich leicht ein Bild über die damalige Zeit machen. Die Anasazi haben zum Beispiel bereits in gemauerten Häusern, den Kivas, gelebt und trieben regen Handel mit den Nachbardörfern. In ihrer Gesellschaft gab es die sogenannten Ersten Menschen, die am höchsten angesehen waren. Die Gemachten Menschen waren von niederer Herkunft und eigentlich nur dazu da, um den Ersten Menschen zu dienen. Bei ihren Raubzügen nahmen die Anasazi meist Gefangene, um diese zu Sklaven zu machen.
Auch diese Zeit war recht grausam und ein Menschenleben eines Niederen zählte nicht viel. Die Sklaven wurde ausgenutzt und vergewaltigt. Spurten sie nicht, wurden sie einfach getötet oder sie fielen in den Steinbrüchen ob der Anstrengung tot um.

Die Autoren schaffen es bei diesem Roman wieder einmal den Leser zu fesseln und bewegen ihn dazu mit den Protagonisten und Antagonisten mit zu fühlen. Die Magie und der Glaube der Indianer kommen auch nicht zu kurz und die angebeteten Götter werden in ihrer Funktion beschrieben.

Mir persönlich gefällt am besten, dass diese Geschichte so viele Verwicklungen enthält. Erst gegen Ende wird einem bewußt welche Funktion die einzelnen Charaktere hatten und man sieht die Entwicklung der Geschichte in einem ganz anderen Licht.
Ein wenig Durchhaltevermögen sollte man allerdings doch haben, denn am Anfang fällt es dem ungeübten Leser sicherlich ein wenig schwer sich an den Schreibstil zu gewöhnen. Die Geschichte ist mit liebevollen Details gespickt und sowohl Romantik als auch Spannung kommen nicht zu kurz.

Fazit:

Sehr lesenswert! Gerade für solche Leser, die sich ein bißchen für die Geschichte der Indianer interessieren, sollte dieses Buch ein Muss sein. Mit rund 800 Seiten ist es allerdings keine Lektüre, die man mal eben am Wochenende lesen kann. Doch auch nach längerer Pause hat man sich nach einigen Seiten wieder gut in die Geschichte eingelesen. Die letzten 100 Seiten vergingen wie im Flug, denn der Schluss ist sehr spannend.

Weitere Werke dieser Reihe:

Im Zeichen des Wolfes
Das Volk des Feuers
Das Volk am Fluss
Das Volk an der Küste
Das Volk an den Seen
Das Volk der Blitze
Das Volk der Masken

Nun bleibt mir nur noch euch gute Unterhaltung und einen schönen Tag zu wünschen.

Liebe Grüße

Drea


Geschrieben am: 24. Jul 2002, 11:55   von: butterkeks



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