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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > R > Red Rabbit (Tom Clancy)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
sso könnte sich damals alles abgespielt haben

Nachteile:
immer sind die Amis die Guten




Attentat auf den Papst
Bericht wurde 1848 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Was liegt näher, als sich an einem Wochenende, das außen nasskaltes Wetter bringt und innen einem Krankenlager gleicht, einen dicken Schmöker vorzunehmen? Also schnappte ich mir 700 Seiten Spannung pur – Tom Clancy – „Red Rabbit“. Ich hatte keine Ahnung, wovon dieser Clancy wohl handeln würde und war sehr überrascht, als ich feststellte, er führt zurück in Jack Ryans Anfangsjahre beim CIA.

Zum Autor:

Tom Clancy, 1948 (andere Quellen sprechen 1947, wieder andere von 1949) in Baltimore geboren, lebt heute in Maryland. Zuerst arbeitete er als Versicherungskaufmann, doch schon während dieser Tätigkeit begann er zu schreiben und landete schnell einen Bestseller – „Jagd auf Roten Oktober“. Bereits hier zeigte sich, dass Clancy sich sehr für rüstungstechnische und militärische Probleme interessiert. Es folgten weitere Thriller, die sich fast durchgehend mit Spionage beschäftigen und immer wieder durch ihre Realitätsnähe überraschen.
Neben John Grisham gehört Clancy heute zu den meistgelesenen amerikanischen Thrillerautoren.

Zum Inhalt:

Jack Ryan ist mit seiner Frau Cathy, einer sehr bekannten und versierten Augenchiurgin, in England stationiert, um einerseits mit den britischen Kollegen zusammen zu arbeiten und andererseits auch, um diese ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Es ist die Zeit des Aufstehens der polnischen Solidarnoc, des Verfalls von Breschnew, des Emporkommens Andropows und der Präsidentschaft Reagans.
Der britische und auch der amerikanische Geheimdienst werden ziemlich von einem Brief des Papstes aufgeschreckt, den sie durch ihre Informanten zugespielt bekamen. Der Inhalt des Briefes ist ziemlich brisant und die Wahrscheinlichkeit, dass die Sowjets, insbesondere der KGB, dieses Brief zum Anlass nehmen könnten, den Papst aus dem Weg zu räumen, ist ziemlich groß.
Da erfährt Ryan auch, dass in Moskau ein offensichtlich sehr gut informierter Angestellter der Fernmeldeabteilung des KGB den Kontakt zu den Amerikanern sucht und offensichtlich überlaufen will. Ist dieser Überläufer echt? Hat er wirklich Informationen, die für den Westen wichtig sein können? Was hat Ryan, der doch eigentlich nur analysieren sollte und keine Außendienstaufträge, für die er ja auch nicht geschult ist, mit diesem Überläufer zu tun?
Lest selbst, es warten über 700 Seiten Spannung pur auf euch…

Homorphus’ Leseerfahrung:

Ich gebe es zu, obwohl Clancy ganz sicher nicht zur wirklich guten Literatur zu rechnen ist, verschlinge ich immer wieder seine Bücher, seitdem ich den ersten in der Hand hatte. Irgendwie mag ich diese vielen Handlungsstränge, die immer wieder ineinander greifen, auseinanderdriften und doch verbunden sind. Die Realitätsnähe hat mich mehr als einmal überrascht, wurden doch auch einige der von ihm in seinen Büchern beschriebenen Ereignisse von der Realität eingeholt.
In diesem Buch ging es nun um das geplante Papstattentat. Viele von euch werden sich noch daran erinnern, als der Papst von einem türkischen Attentäter niedergeschossen wurde. Viele Spekulationen wurden damals laut. Und Clancy bietet in „Red Rabbit“ ein Bild, das schon irgendwie passen könnte.
Zuerst war ich ja relativ überrascht, dass in diesem Buch in Ryans, einem sehr beliebten Protagonisten in Clancys Büchern, CIA-Anfangsjahre zurückgegangen wird. Da tauchen Personen auf, die von früheren Büchern schon bekannt sind, hier aber auch noch in wesentlich niedrigeren Positionen zu finden sind. Das ist irgendwie schon eigenartig, anfangs sogar störend, da ich doch das Bild der späteren Entwicklung dieser Personen im Auge hatte. Doch bald war dieses störende Gefühl weg und ich war gefangen in der Geschichte, die immer wieder mit real existierenden Personen durchspickt war, die alte Nachrichten wieder in mir präsent werden ließ.
Und das ist das, was mich an Clancy fasziniert. Er vermischt Realität und Fiktion dermaßen, dass man irgendwann gar nicht mehr weiß, was war jetzt wirklich, was ist Erfindung. Klar, es ist ein wenig störend, sogar ziemlich störend, dass immer wieder die Amerikaner die „Guten“ sind. Aber das ist amerikanisches Denken – und wäre es anders, wäre Clancy vermutlich in den USA nicht so erfolgreich.
Auf alle Fälle, bei diesem Buch sitzt man danach da und denkt – „Genauso könnte es sich abgespielt haben.“ Ob es sich wirklich so abgespielt hat? Wer weiß das schon und WIR werden es auch nie erfahren!

Tom Clancy: Red Rabbit. Aus dem Amerikanischen von Kirsten Nutto, Sepp Leeb, Petra R. Stremer und Michael Windgassen. ISBN 3- 453-86481-6, € 26,--

Feed your Head!

PS: Inzwischen habe ich schon oft gehört, dass manche dies als Clancys schwächstes Buch empfinden. Da ich die Zeit, in der diese Roman spielt, sehr intensiv und politisch miterlebt habe, sehe ich vermutlich einiges anders, als diejenigen, die diesen Roman einfach lesen als einen von vielen.







Geschrieben am: 09. Apr 2003, 11:43   von: homorphus



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