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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > G > Gottspieler - Cook, Robin

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Story, Stil, ...

Nachteile:
-




GÖTTER IN WEISS
Bericht wurde 1198 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 




Wie ich bereits in meinem Beitrag über den Roman FIEBER von ROBIN COOK angekündigt hatte, folgt nun auch mein Beitrag über den Roman GOTTSPIELER des selben Autoren.



INHALT
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Dr. Thomas Kingsley ist ein bekannter Herzchirurg und genießt den Ruf, einer der besten Mediziner seines Fachs zu sein. Darüber hinaus ist er überdurchschnittlich ehrgeizig, entscheidungsfreudig und arbeitet/operiert im Verhältnis zu seinen Kollegen überdurchschnittlich viel.
Neben der Arbeit in seiner Praxis mit einem Patientenstamm, der überwiegend wohlhabend ist, führt er auch Operationen in einem örtlichen Krankenhaus, dem Boston Memorial, durch, wo ihm jedoch künftig zugewiesene Zeiten im Operationssaal zu Gunsten von Lehrfällen gestrichen werden, worüber er mit der Krankenhausleitung und anderen Ärzten in Streit gerät.
Die pathologische Abteilung des Boston Memorial stellt fest, dass ungewöhnlich viele Patienten nach erfolgreich verlaufenden Operationen ohne erkennbare Ursache sterben und einer der Pathologen beschließt, diese Vorgänge in Form einer Studie näher zu untersuchen, womit er den Mißmut der übrigen Ärzteschaft hervorruft.
Als dieser Pathologe plötzlich ebenfalls nach einer einfachen und erfolgreichen Operation ums Leben kommt, entsteht der Verdacht, dass die postoperativen Todesfälle kein Zufall waren und scheinbar jemand versucht Gott zu spielen.

Auch hier verzichte ich wieder einmal auf eine präzisere Darstellung des Inhalts (die hier übrigens auch nicht ganz einfach ist), da ich zum einen nicht potentiellen Lesern die Spannung nehmen möchte und sich zum anderen sehr viele Seiten des Romanes mit der Person des Dr. Thomas Kingsley (der nicht nur mit einer Kollegin verheiratet, sondern auch medikamentenabhängig ist) und einigen anderen Charakteren auseinandersetzen.
Selbstverständlich verzichte ich auch hier aus den genannten Gründen wieder auf eine Offenlegung des Ausgangs der Geschichte.



ANMERKUNGEN
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Wie eigentlich immer, schuf ROBIN COOK auch mit GOTTSPIELER einen von der ersten bis zur letzten der etwa 350 Seiten spannenden Thriller aus der Welt der Medizin, wobei er allerdings hier mit verhältnismäßig wenigen medizinischen Details auskommt (die wenigen Details sind übrigens auch in einer für absolute Laien verständlichen Form beschrieben), dafür deutlich mehr auf das Wesen der Hauptcharaktere eingeht.
Dabei gelingt es ROBIN COOK, dass sich der Leser zwar schnell auf einen Hauptverdächtigen für die Todesfälle festlegt, aber diesen Verdacht durch das Verhalten fast aller anderer Charaktere immer wieder fallen lässt.
Mit der zentralen Frage, in wie weit ein Arzt, oder ein Mensch an sich entscheiden kann, ob und welches menschliche Leben höherwertig ist, ist auch heute noch, 20 Jahre nach Erscheinen dieses Romans, aktueller den je. Da diese Frage das zentrale Thema dieses Buches ist, scheint mir auch der Titel mehr als nur passend gewählt.
Daneben kommen auch Themen wie der Konflikt zwischen praktischer Medizin und Lehre/Forschung sowie die laut ROBIN COOK unter Medizinern nicht ungewöhnliche Abhängigkeit von Medikamenten zur Sprache.
Auch wenn ROBIN COOK in GOTTSPIELER von Beginn an sehr präzise und umfassend auf seine Hauptcharaktere eingeht, verliert er sich dabei nie in Nebensächlichkeiten und immer bleibt die beschriebene Grundthematik klar erkennbar und der Roman als Ganzes sehr spannend.
Der Ort der Handlung ist für ROBIN COOK-Leser auch in der Zwischenzeit nicht mehr ganz unbekannt. Im Boston Memorial Hospital wurden bereits unter anderem komatöse Patienten zur Ausschlachtung ausgewählt (KOMA).



ALLGEMEINES
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ROBIN COOK, der unter anderem auch als HNO-Arzt tätig war, schrieb den Roman GOTTSPIELER unter dem Originaltitel GODPLAYER im Jahre 2003, in Deutschland erschien der Roman erstmalig 1985.
Zur Zeit ist GOTTSPIELER in einem Band mit dem Roman FIEBER als Taschenbuch mit der ISBN 3-442-13166-9 für 7,50 € erhältlich und somit vermutlich preiswerter als die Einzelausgabe.
Die Gestaltung des Einbands grenzt an ein Verbrechen und erinnert ein einen „Schundroman“ und auch die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Einbands ist mehr als nur unzureichend.



SCHLUSSWORTE
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Wie alle anderen von mir gelesenen Romane dieses Autoren, so hat mir auch GOTTSPIELER von ROBIN COOK sehr gut gefallen und so lautet auch mein (selbstverständlich mit einer uneingeschränkten Empfehlung verbundenes) Urteil SEHR GUT !





Geschrieben am: 08. Apr 2003, 19:32   von: rider-of-apocalypse



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