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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > E

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
spannend, gut ausgearbeitete Charaktere

Nachteile:
der Schluß




Enwor, der steinerne Wolf - Hohlbein, Wolfgang
Bericht wurde 1436 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Durch Zufall entdeckte ich bei meinem Streifzug durch Bol den o.g. Roman von Wolfgang Hohlbein. Es handelt sich hierbei um den dritten Teil der Trilogie um den „Stein der Macht“.

Inhalt:

Die Hexe Vela hat mit Hilfe des Steins der Macht das Land Elay in ihre Gewalt gebracht. Durch den Stein kann sie die Jahreszeiten verändern und sowohl Menschen als auch anderen Lebewesen ihren Willen aufzwängen. Skar, ein Satai-Krieger, ist ihr auf den Fersen, um ihr das Handwerk zu legen, doch Vela hat bereits einen großen Vorsprung. Skar bittet den Freisegler Andred ihn bis nach Anchor mit zu nehmen. Von dort aus würde er mit einem Pferd bis nach Elay weiter reisen. Doch er wird in Anchor bereits von Vela´s Häschern erwartet.
Als Andreds Schiff, die Shantar, im Hafen liegt, wird sie von Vela´s Männern angezündet. Skar kann sich und Andred mit letzter Kraft retten, doch der Rest der Mannschaft erleidet einen qualvollen Tod in den Flammen. Auch Andred hat die Flucht nicht ohne Verletzungen überstanden und sucht den Kontakt zu einem Mann, der ihm noch einen Gefallen schuldet: dem Schmuggler Herger. Herger verarztet Andreds Wunden und sichert den beiden seine Hilfe zu.

Als Vela´s Männer in Hergers Haus kommen, verrät er Skar und seinen Freund an einen alten Feind Skars: den Zwerg Tantor, der Skar schon seit geraumer Zeit nach dem Leben trachtet. Dem Zwerg bereits auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, erhält Skar unerwartete Hilfe. Der ehemalige Wächter des Steins der Macht, ein steinerner Wolf, vernichtet Tantor und seine Gefolgsleute und da Skar befürchtet er wolle auch ihn töten, flieht er mit Herger aus der Stadt. Aus der Ferne muss er zusehen wie das Haus des Schmugglers abbrennt und somit auch Andred den Tod findet.

Die beiden Männer machen sich nun auf die Reise nach Elay. Nach vielen Tagen ohne Wasser und Nahrung gelangen sie an einen Fluss, an dem sie eine grausige Entdeckung machen. Ein ganzes Heer von Quorrel, einer echsenartigen Lebensform die den Menschen nicht wohlgesonnen ist, wurde hier niedergemetzelt. Herger findet einen Überlebenden, den Skar verarztet und mit sich nimmt, obwohl Herger dagegen ist. Der schwerverletzte Quorrel-Krieger stammelt in seinem Fieberwahn von einer Rebellenarmee im Norden des Landes. Skar schlägt diese Richtung ein und sie werden von den Rebellen schon nach kurzer Zeit gefunden. Hier haben sich zwei Erzfeinde, Menschen und Quorrel, zusammen getan, um gemeinsam gegen Vela zu kämpfen. Selbst die ehrwürdigen Frauen, die Errish, zu denen auch Vela gehört, haben sich zum Kampf gegen ihre „Schwester“ gerüstet. Nur sie kennen einen geheimen Weg in die Stadt und führen Skar, Herger und einige Kriger durch die unterirdischen Gänge. Als Mork, der Anführer der Quorrel, Skar und die Errish Legis die Gruppe hinter sich lassen, um die Gegend auszukundschaften, wird jeder Mann und jeder Quorrel der Zurückgebliebenen getötet. Die Leichen sind grausam zugerichtet und Skar weiß, dass es der steinerne Wolf war, der dieses Blutbad angerichtet hat. Mork verliert nun den letzen Rest seiner Selbstbeherrschung und Skar ist gezwungen ihn in einem Zweikampf zu töten.

Legis und er schleichen weiter durch den Palast und erreichen schließlich Vela´s Gemächer, doch sie werden dort bereits erwartet...

Meine Meinung:
Wolfgang Hohlbein zählt zu meinen Lieblingsautoren und auch hier war ich von seinem Schreibstil begeistert. Anfangs hatte ich zwar noch einige Schwierigkeiten mich mit den verschiedenen Lebensformen und Prota- sowie Antagonisten zurecht zu finden, doch ließ das die Geschichte nicht weniger interessant werden. Gut wiedergegeben finde ich die Gedanken und Gefühle des Satai-Kriegers, der in seinem Inneren durch Verlust und Verrat eine Wandlung durchmacht. Sein Misstrauen, seine Ängste, alles ist sehr eindrucksvoll in Worte gefasst.
Die überraschende Wendung zum Ende der Geschichte, als er endlich auf Vela trifft, ist sehr gut umgesetzt, doch verliert die Geschichte zum Finale hin an Dichte. Nur noch grob wird die letzte Schlacht beschrieben und das Ende an sich hat mich auch ein wenig enttäuscht. Es hätte ruhig etwas spektakulärer sein können.

In dem Buch gibt es auch einige Zeichnungen, die ich allerdings sehr verwirrend fand. Diese hätten für meinen Geschmack nicht dabei sein brauchen.

Fazit:

Alles in allem halte ich das Buch aber doch für solche Leser empfehlenswert, die dem Genre Fantasy zugetan sind. Allerdings würde ich jedem raten erst die ersten zwei Teile zu lesen, dann wird die Geschichte einfacher nachvollziehbar, nehme ich an. Ich selber wusste beim Kauf nicht, dass es sich um eine Trilogie handelt und als ich den letzten Satz las, in dem dies erwähnt wurde, war mir klar warum ich anfangs Schwierigkeiten hatte das Geschehen einzuordnen. Mir fehlte einfach die Vorgeschichte.

Allgemeine Angaben:

Der Roman ist im Blanvalet-Verlag unter der ISBN 3-442-24950-3 erschienen, hat 315 Seiten und kostet 7,50 Euro.


Geschrieben am: 04. May 2002, 17:27   von: butterkeks



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