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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > D > Der Mann der es wert ist, Heller Eva

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
witzig

Nachteile:
leichte Kost




Ist er es nun wert oder nicht?
Bericht wurde 3131 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Um dem Klischee einer scheinbar typischen Frau zu entsprechen, muss man natürlich auch ab und an sogenannte Frauenliteratur lesen. Meistens ist diese recht witzig geschrieben, wenngleich es natürlich Ausnahmen gibt, trotz allem würde ich es aber als leichte Literatur bezeichnen. Schreiben möchte ich heute über das Buch „Der Mann der’s wert ist“. Wobei alleine der Titel schon etwas zum Lästern reizt, vor allem wenn man wie ich gerne über Männer lästert. Das soll aber nicht heissen, dass ich männerfeindlich bin. Das geht eher nach dem Motto: Was sich liebt das neckt sich, ergo im Grunde genommen liebe ich die Männer. Zum dem Buch bin ich einmal darauf gekommen, weil ich Eva Heller von dem Buch „Beim nächsten Mann wird alles anders“ kannte und weil eine Freundin mir das Buch empfohlen hat.



Die Story
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Viola Faber und Benedikt Windrich sind ein dem Anschein nach glückliches Pärchen. Sie sind schon länger zusammen und beschliessen zusammenzuziehen. Es geht also fort von München nach Frankfurt, wo Benedikt einen Job als Architket bei Viola’s Onkel bekommen hat. Eine Stelle für Viola steht auch in Aussicht.

Um erst einmal Geld zu sparen, ziehen die beiden zu Benedikts Mutter. Schnell stellt sich heraus, dass Benedikt ein Muttersöhnchen ist und dass Viola bei ihrer Schwiegermutter keinen Stein im Brett hat. Dann gibt es da auch noch die hochnäsige Schwester von Benedikt, mit dem hochtrabenden Namen Mercedes. Obwohl sie nicht mehr zuhause wohnt, mischt sie sich auch noch ständig ein und regt sich total auf, als Viola das innenarchitektisch furchtbar aussehende Zimmer von Mercedes auf Vordermann bringt. Mercedes protzt ziemlich rum, braucht aber auf der anderen Seite einen sogenannten „Mietmann“ (Das ist kein Callboy, sondern jemand der dafür bezahlt wird dass er begleitet oder den Freund bei Familienfeiern spielt).

Da es mit Violas Stelle nicht so klappen will und sie auch ziemlich schnell einen Horror vor Benedikts Mutter bekommt, meldet sie sich schliesslich bei einem Kochkurs an, wo sie Rufus kennen lernt. Sie findet Rufus ziemlich hässlich, aber nett. Durch ihn bekommt sie einen Job als Zimmermädchen in einem Hotel.

Die Beziehung von Benedikt und Viola scheitert letztendlich nicht wie erwartet an der Schwiegermutter sondern an einem Seitensprung mit Folgen von Benedikt mit Violas Cousine. Daraufhin zieht Viola natürlich logischerweise aus. Sie kann erst mal in dem alten Hotel unterkommen und dort bei den Renovierungsarbeiten helfen. Da lernt sie einen Deckenmaler und auch Rufus von einer anderen Seite kennen . . . . . .

Mehr möchte ich nicht verraten, ausser dass es ein Ende mit überraschenden Erkenntnissen gibt.



Fakten zum Buch
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Das Buch ist 1994 im Knaur Verlag erschienen. Derzeit kostet die Taschenbuchausgabe 8,90 Euro, als Gebrauchtausgabe ist es jedoch günstiger zu bekommen.
Die ISBN ist 3-426-65075-4
Autorin: Eva Heller



Fazit
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Ein amüsantes Buch, wenn man zwischendurch leichte Kost braucht.



Meine Meinung
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Ja ist es der Mann nun wert oder nicht? Ich denke mal, viele sind es sicherlich nicht wert. Jedoch sollte man nicht dazu neigen, alle in einen Topf zu werfen.

Eva Heller beschreibt in ihrem Buch auf eine leicht zu lesende Art recht witzig die darin vorkommenden Figuren. Es geht nicht nur um die Geschichte, wie oben beschrieben. Nebenbei erhält man noch einen Kurs über antiautoritäre Erziehung in zwei Beispielen von Violas Schwester und einer Nachbarin. Das Klischee der bösen Schwiegermutter, Muttersöhnchen und Snobs wird auch voll rüber gebracht. Zum Glück aber auf eine witzige Weise.

In einer Szene übt Viola an einem Würstchen für eine spezielle Sexpraktik. Das war die Stelle wo ich vor Lachen zusammengebrochen bin, als ich mir das Ganze bildlich vorgestellt habe. Aber liest es einfach selbst.

Trotz leichter Kost bringt Eva Heller vor allem eine Tatsache gut rüber, nämlich: „Es ist nicht alles Gold was glänzt“. Egal ob man jetzt den Benedikt nimmt, der sich ganz anders entwickelt oder die hochnäsige Mercedes. Alleine der Name in dem Zusammenhang mit der beschriebenen Person ist schon einen Lachanfall wert.

Für mich hat sich wieder mal bestätigt: Drum prüfe, wer sich ewig bindet – ob sich nicht was besseres findet! Ich weiss schon warum ich nie im Leben relativ schnell mit jemanden zusammenziehen würde. Auch das jung und alt in einem Haushalt nicht gut gehen, konnte man aus der Geschichte deutlich herauslesen.


Geschrieben am: 19. Mar 2003, 23:25   von: Hexe1962



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