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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > D > Der Klient, Grisham John

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
wie immer sehr gut recherchiert und spannend geschrieben

Nachteile:
keine




Rauchen kann gefährlich werden
Bericht wurde 2428 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Heute möchte ich Euch einen Grisham vorstellen. Es geht um das Buch „Der Klient“, welches wie die meisten Grisham-Bücher auch sehr erfolgreich verfilmt wurde.



***Die Story***

Der 11jährige Mark geht wieder mal in den nahe gelegenen Wald zum Rauchen. Dieses Mal nimmt er auch seinen achtjährigen Bruder Ricky mit, für den es die erste Zigarette ist. Mark ist für Ricky ein echtes Vorbild. Sie leben mit ihrer Mutter alleine in einer Wohnwagensiedlung. Der Vater hat sich davon gemacht. Ein Glück, der hat oft getrunken und die Familie geschlagen.

Während Mark seinem Bruder das Rauchen beibringt, kommt ein Auto in den Wald. Das Auto gehört dem Mafia-Anwalt Jerome Clifford, welcher vorhat sich umzubringen. Mark, ein aufgeweckter und aktiver Junge zieht immer wieder den Schlauch aus dem Auto. Es kommt wie es kommen muss. Der Anwalt bemerkt ihn und zieht ihn in sein Auto.

Dort erzählt er Mark seine ganze Geschichte, warum und weshalb und will ihn mit „auf die grosse Reise nehmen“. Der kleine Ricky ist vollkommen fertig und schafft es aber trotzdem den Schlauch aus dem Auspuff zu nehmen. Mark kann letztendlich fliehen, obwohl im Auto geschossen wird und Jerome bringt sich um.

Mark meldet den Selbstmord und weil er neugierig an den Ort des Geschehens zurück kehrt, wird man auf ihn aufmerksam. Schnell wird vermutet, dass Jerome ihm Informationen über seinen aktuellen Fall erzählt hat. Es geht um einen Mafiamord eines Senators, wo die Leiche verschwunden ist und schnell wird vermutet, dass Mark die Wahrheit kennt.

Ricky hat das alles nicht verkraftet und kommt ins Krankenhaus. Schliesslich will sogar das FBI in die Mangel nehmen und so sucht Mark sich in seiner Not eine Anwältin und gerät an die kinderfreundliche Reggie Love, die er für einen Dollar engagiert.

Es folgt ein Spiel der Machenschaften zwischen Anwälten, dem Richter, dem FBI und der Mafia.

Mehr möchte ich nicht schreiben, denn Ihr sollt das Buch ja selbst lesen.



***Fakten zum Buch***

Der Originaltitel des Buches lautet THE CLIENT und erschien im Verlag Doubleday (Bantam Doubleday Dell Publishing Group, Inc.) New York, N. Y.

Das Taschenbuch, welches mit vorliegt hat die ISBN 3-453-08909-X und hat mich damals DM 16,90 also umgerechnet ca. 8,50 Euro gekostet, hat 538 Seiten und erschien im Heyne Verlag. Das Buch wurde von Christel Wiemken aus dem Amerikanischen übersetzt. Es erschien 1995.



***Über den Autor***

John Grisham ist Jahrgang 1955 und wurde in Jonesboro in Arkansas geboren. An der Universität von Mississippi hat er Jura studiert und danach zehn Jahre lange als Anwalt praktiziert. 1983 wurde er in das Parlament Mississippis', seinen Heimatstaat gewählt.

Mitte der 80er begann er zu schreiben und hatte bald großen internationalen Erfolg. Kurz darauf hörte er als Anwalt auf und legte auch alle politischen Ämter nieder, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Oxford, Mississippi.

Es ist wohl nicht übertrieben, ihn als einen der meistgelesenen Autoren zu bezeichnen.



***Fazit***

Wieder ein sehr gelungener Grisham, gut recherchiert und spannend geschrieben.



***Meine Meinung, meine Gedanken***

Wenn man das Buch liest, leidet man mit dem tapferen Mark mit. Ein kleiner 11jähriger Junge, der die Rolle des Mannes zu Hause übernommen hat. Er ist ziemlich intelligent und das Vorbild für seinen kleinen Bruder. Ausserdem ist er eine grosse Stütze für seine Mutter.

Man leidet mit ihm, wegen dem schlechten Gewissen dass er wegen Ricky hat und man freut sich mit ihm, wenn er mit Hilfe seiner Anwältin dem FBI wieder mal ein Schnippchen geschlagen hat.

Grisham erzählt in dem Buch nicht einfach eine Story. Er lässt Menschen leben und er lässt den Leser mit diesen Menschen leben und leiden.

Wieder einmal ist auch die Mafia ein grosses Thema. Und dazu kommen wir zu einem Thema, was ja auch im realen Leben immer aktueller wird. War es früher einmal die italienische Mafia, die Familie in Insiderkreisen – der Mob in Polizistenkreisen, ist dieser „Verein“ ja fast schon harmlos zu der den östlichen Mafiavereinigungen. Ob es jetzt die Russen, die Ukrainer, die Chinesen usw. sind bleibt sich für mich als Laie gleich. Ich weiß nur aus Zeitungen und den Medien, dass hier alles noch viel brutaler ist und kein Ende in Sicht ist.

Angst und Geld regiert die Welt und niemand scheint in der Lage zu sein, daran etwas zu ändern. Wohin das noch führen soll, mag ich eigentlich gar nicht fragen. Selbst wenn die gegnerischen Mafiamitglieder sich alle untereinander umbringen würden, wäre es wohl keine Lösung ....


Geschrieben am: 18. Mar 2003, 16:15   von: Hexe1962



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