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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > D > Das Avalon Projekt (Wolfgang Hohlbein)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Keinem Genre zuzuordnen, für jeden etwas

Nachteile:
Manchmal etwas überzogen




Bohrinselchen wechsel dich
Bericht wurde 2197 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Dies war der erste Roman, den ich von Wolfgang Hohlbein gelesen habe, und obwohl er mir sehr gut gefallen hat, wird es wahrscheinlich auch mein Einziger bleiben. Eigentlich sind Fantasy-Romane nicht mein Fall, und in dieser Situation hätte ich wahrscheinlich auch den Beipackzettel von Aspirin als Lektüre verschlungen, aber dieses Buch war überzeugend. Das Strickmuster ist einfach, ja fast primitiv, der uralte Kampf Gut gegen Böse, dazu eine Love-Story fertig ist ein Roman. O.k., ganz so einfach dann doch nicht. Man nehme eine mysteriöse Begebenheit, die Bohrinseln Avalon I und II, die Zweite auf dem Platz der verschwundenen Ersten gebaut, lasse die Nachfolgeinsel verschwinden und den Vorgänger wieder auftauchen. Das verbinde man mit keltischer Mythologie und baue eine Thriller-ähnliche Geschichte drumherum. Ein regelmäßiger Hohlbein-Leser sagte darauf nur: "Wie immer." Die Umsetzung dagegen ist nicht primitiv sondern mehr als spannend. Glaubt man zwischendurch ein dutzendmal, die Lösung vorauszuahnen, man täuscht sich. Dem Autor gelingt es immer wieder, der Story eine neue Wendung zu geben. Daß dabei der letzte Rest von Wirklichkeitsnähe vor die Hunde geht, ist zwingend notwendig. Jede Form von Realismus hinterließe einen störendenden Beigeschmack. Spannend bis zum Schluß kommt es dann zu einem klassischen Showdown, der jedem 50er Jahre Western alle Ehre gemacht hätte. Natürlich findet der Kampf gut gegen Böse auf der Avalon statt, der Rest ist Standard. Mit heroischem Einsatz und unter tragischen Verlusten siegt natürlich das Gute, das Böse wird vernichtet, die Welt ist gerettet und unsere Love-Story erlebt natürlich ein Happy-End. Was ich besonders bemerkenswert finde, ist daß es Hohlbein gelingt, in dieser Story mehr Blut und Tote unterzubringen, als in so manchem guten Splatter-Film.


Geschrieben am: 29. Nov 2002, 11:26   von: mipoh



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