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BESCHÜTZER DER DIEBE
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BESCHÜTZER DER DIEBE
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***INFOS***
Preis: 6,80 Euro
Broschiert: 218 Seiten
Verlag: Dtv (September 1996)
Sprache: Deutsch
ISBN: 342370411X


***AUTOR***
Andreas Steinhöfel wurde 1962 in Battenberg geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er im oberhessischen Biedenkopf, wo er nach eigener Aussage genau auf jene Menschen traf, die er in >Paul Vier und die Schröders< (dtv junior 70384) porträtierte. Nach dem Abitur begann er mit dem Studium der Fächer Biologie und Englisch, damals noch mit dem Ziel, Lehrer zu werden. »Ich hatte viel Idealismus, einen Vollbart und machte Yoga. Mit 26 erwischte mich die erste Lebenskrise und ich sattelte um auf englische Literatur und Medienwissenschaften. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich irgendwann mit dem Yoga aufhörte.«
Sein erstes Buch hat er noch während des Examens geschrieben. Und seitdem ist der mittlerweile in Berlin lebende Steinhöfel Kinder- und Jugendbuchautor. So ganz »nebenbei« ist er als Übersetzer tätig, redigiert Comics und schreibt für Fernsehen und Rundfunk.
Die Bandbreite von Steinhöfels Büchern ist enorm und sehr vielschichtig: von der Karikierung der Kleinbürgerszene bis zum spannenden Krimi, von dem skurrilen Weihnachtsmärchen zur liebenswert-witzigen Brüdergeschichte. Für >Die Mitte der Welt< erhielt Steinhöfel den Buxtehuder Bullen und wurde für die Auswahlliste des Deutschen Jugendliteraturpreises 1999 nominiert. Was seine Bücher miteinander verbindet, ist der Blick hinter Fassaden. Normalität interessiert den Autor nicht, es ist das Verborgene, das er sichtbar machen will.
(Quelle: http://www.dtv.de/_google/autoren/autor6.htm)


***PERSONEN***
Dagmar:
Sie ist tierlieb, führt ständig ihre Ratte Romeo mit sich herum. Sie versucht diese Ratte immer und immer wieder zu dressieren. Sie lebt in einer Intakten Familie. Der Vater ist ein Professor. Sie steht sehr unter dem Einfluss ihres Vaters. Sie hat unterschiedliche Augen und leidet darunter ziemlich. Ihr Vater liebt ihre Augen. Dagmars Cousine Gudrun kann sie am Anfang gar nicht leiden und ist nur Höfflich, weil es die Familie so will. Außerdem ist Gudrun in Olaf verliebt, weil er nicht so wie die anderen auf ihre Augen reagiert.

Gudrun:
Sie wird auch Guddie genannt. Sie ist erst vor kurzem in Berlin. Sie hat dort leider noch keine Freunde dort. Sie lebt alleine mit ihrer Mutter und gibt nicht gerne zu das sie ihren Vater sehr vermisst. Sie ist sehr hübsch, sogar hübscher als ihre Cousine Dagmar. Sie findet in Berlin gleich 2 neue Freunde.

Olaf:
Er hat einen innerlichen Zwang und klaut in Kaufhäusern (Kleptomanie), die geklaute Beute schenkt er dann an Obdachlose oder Freunde weiter. Er spricht gar nicht über seine Familie. Er findet Gudrun vom ersten Blick an wunderschön. Das schlimmste für ihn ist das seine 2 neuen Freundinnen als Dieb entlarven. Er hält Dagmar für ziemlich arrogant, weil sie sehr oft Fremdwörter in ihre Sätze fügt.


***INHALT***
~~~Die ersten Spuren nach der Entführung~~~
Olaf und Gudrun
Besuch im Pergamonmuseum
Entdeckung eines Fotobildbandes mit einer Aufnahme vom Glatzkopf Blumentrick,
Unterhaltung mit dem Fotografen Bernd Wörlitzer und dessen Lebenspartner
Dagmar
Zettel mit verstecktem Hinweis auf das Hotel Kempinski
um in Zimmer 5018 zu gelangen
Belauschung von Griffith und seiner Geliebten
Ergebnisse:
=> Gefährlichkeit des Glatzkopfes
=> Griffith ein skrupelloser Modezar
=> Griffith beteiligt an der Entführung
=> sein Plan, den Entführten umzubringen Die beiden Handlungsstränge führen zu einem richtig spannenden Kriminalfall.


***LESEPROBE***
Dags war wie am Boden zerstört, wenn sie daran dachte, dass auf der anderen Seite der Tür soeben dieser Trampel ihre kleine, hilflose Ratte Romeo getötet hatte. Sie spürte, wie ihr die Tränen in die Augen schossen. So schrecklich hatte sie sich in ihrem ganzen Leben noch nicht gefühlt. Sollte jetzt alles, was sie Romeo in den ganzen Jahren beigebracht hatte, in ein paar Sekunden weg sein? Doch als sie so dasaß und heulte, wurde ihr Jammern von einem lauteren Geräusch übertönt. Sie spitzte die Ohren und bekam heraus, dass das Geräusch von der Tür stammte. Als sie dorthin sah, erkannte sie, dass unten beim Spalt im Rahmen der Tür sich ein kleines Lebewesen hindurchzwängte. Sie nahm ihren Mut zusammen und fasste es an. Das Wesen hatte ein flauschiges, warmes Fell und Dags wusste sofort, was es nur sein konnte.
"Romeo", schluchzte sie, "du lebst ja noch!" Sie war so froh darüber, dass ihre Ratte nicht tot war und hätte am liebsten einen Freudensprung gemacht. Statt dessen umarmte sie ihn und bemerkte dabei, dass er etwas Kaltes in seiner Schnauze hatte. "Der Schlüssel!", brüllte sie durch den kleinen Raum, in dem ihre Worte widerhallten. "Deine Ratte hat den Schlüssel?", erklang die erstaunte Stimme von Michael Bergfeld aus der anderen Ecke des Raumes. "Ja.", gab Dags kurz zur Antwort. Sie nahm ihn aus der Schnauze von Romeo, steckte ihn ins Schlüsselloch und drehte ihn geräuschlos um. Kaum war sie raus aus dem kleinen Raum, schaute sie in alle Richtungen um sich zu versichern, dass sie niemand bemerkt hatte. Als sie sich dessen sicher war, lief sie der ihr am nächsten liegende Treppe entgegen. Michael Bergfeld folgte ihr mit großen Schritten. Nachdem sie endlich am Ende der Treppe angelangt waren und Dags um die Ecke gelaufen war, prallte sie mit dem Wärter zusammen, der nun noch finsterer und böser aussah. Er versuchte nach ihr zu greifen, doch Dags behielt die Kontrolle und wich aus. Bevor der Wärter es ein zweites Mal versuchen konnte, rannte sie in die Richtung zurück, aus der sie gekommen war. Als sie an der Treppe vorbeisauste, winkte sie Michael Bergfeld zu sich, der bis dahin wie angewurzelt stehen geblieben war. Er gehorchte und hetzte neben ihr einige Stufen auf und ab. Doch sie fanden keinen Ausgang und der Wärter, der sie verfolgte, war nun schon sehr nah an sie herangekommen. Da hatte Dags eine Idee. Sie rief nach Luft schnappend zu Michael Bergfeld: "Wir müssen vom Schiff hinunterspringen, wenn wir keinen Ausgang finden." "OK", gab er als Antwort. Kaum war es beschlossen, rasten beide auf die Reling zu. Dags war schneller, deswegen stellte sie sich als Erste auf die Reling und sprang ...


***EIGENE MEINUNG***
Ich habe das Buch im Krankenhaus gelesen als ich auf Laura gewartet habe. Das Buch habe ich von meinem Mann bekommen, da er es schon als Kind gelesen hat.
Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen, weil es so spannend war und ich wissen wollte wie es zu Ende geht. Ich finde es gut das der Autor oft unterbricht und die Orte und Perspektiven ständig wechselt. Er erzählt immer aus der Sicht der Kinder, nie aus der Sicht der Erwachsenen oder Verbrecher, und das finde macht dieses Buch noch spannender und ist für Kinder und Jugendliche super zum lesen. Außerdem lässt er sogar die inneren Stimmen der Kinder sprechen. So was kommt nicht in jedem Buch vor. Was manchmal gemein ist das er an der spannendsten Stelle abbricht und dann wieder an einer anderen Stelle weitermacht. Aber nicht das es gemein ist, sondern so was macht das Buch noch spannender. Hier ein paar Beispiele wie er das Buch immer auf Spannung hält: Kaufhausdiebstahl, Hotelzimmer, Gudrun auf dem Turm, Aktenkofferdiebstahl, Fotografieren der Täter, Verfolgung Guddies, Olafs Sturz, Dagmars Gefangenschaft, Romeo und die Schiffsratte usw.
Am Schluss wird es dann noch spannender durch kurze aber spannende Stellen. Diese Stellen sind verzögert schon fast in Zeitlupe. Man könnte grad meinen das man selber dabei ist.
Also, ich bin froh das mein Mann mir das Buch mit ins Krankenhaus gegeben hat, denn es ist einfach Super.


***FAZIT***
Ich gebe diesem Buch eine klare Kaufempfehlung nicht nur an Kinder und Jugendliche, denn dieses Buch kann auch ein Erwachsener lesen.


Geschrieben am: 14. Jul 2006, 10:20   von: Betthuepfer



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