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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > A

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Poirot findet keine Ruhe.
Bericht wurde 4198 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Das Böse unter der Sonne von Agatha Christie


Das Böse unter der Sonne.
Poirot findet keine Ruhe.



Ich komme nicht von Agatha los. Sie hat mir das Genre des Krimis näher gebracht und fasziniert mich immer wieder von ihrer Fantasie und ihrer Intelligenz, und der Schlagfähigkeit ihrer Konversationen (besonders bei Hercule Poirot).
In diesem Buch lässt sie wieder den belgischen Detektiv Hercule Poirot einen Mordfall aufklären. Und schreckt dabei auch nicht zurück, ihm die wohlverdienten Ferien zu verkürzen…




STORY:


Ein Hotel in der Bucht von Leathercombe, in der Nähe von Devon. Idyllisch und ruhig in der Lage, umgeben von malerischen Felsen, traumhaften Badebuchten und geheimnisvollen Höhlen, beinahe komplett abgeschnitten von der Außenwelt.
Die exklusive Urlaubsgesellschaft genießt dieses Flair und den wohlverdienten Urlaub mit Sonnenbaden, Müßigkeit, Ausflügen, schwimmen und segeln.
Der Himmel auf Erden?

Könnte man meinen. Doch der Schein trügt. Denn auch unter dem friedlichen, strahlend blauen Himmel mit wärmendem Sonnenschein begegnet man nicht nur dem Guten.
Das Böse lauert überall. In den kleinen Ecken, im Schatten, im Dunkel… es versteckt sich und kommt irgendwann zum Vorschein. Ganz plötzlich, an einem sonnigen, warmen Sommertag, nach einer Zeit des Regens.

Gut und Böse sind Teil des Ganzen, so wie Gott und Teufel die Welt regieren. So wie auch an den schönsten Plätzen der Welt ein Mord geschehen kann.
Arlena Marshall – ehemalige Schauspielerin – ist ermordet worden. Nun stellt sich die Frage: wer war es?

Die schüchterne und verschlossene Stieftochter, die unter ihrem Aussehen leidet und Arlena hasst?
Oder der eifersüchtige Ehemann, der hinter eine Affäre seiner Frau gekommen ist?
Oder der Liebhaber, der Arlena ganz für sich wollte und doch Angst hatte, seine Frau zu verlieren?
Oder dessen eifersüchtige Ehefrau, ein stilles Wasser?
Oder der fanatische Geistliche, welcher Arlena als „das Böse unter der Sonne“ bezeichnete?


Ein Fall für Hercule Poirot.




FORMALE DATEN:


Das Buch bekommt man z.B. in einer Jubiläumsausgabe des Fischer Taschenbuch-Verlags, bei welchem das Buch im September 2006 erschienen ist.
Hier kostet es 7,95€.
Das Buch ist broschiert mit Pappeinband mit 222 Seiten und in deutsch verfasst.
Übersetzt wurde das Buch aus dem Englischen von Ursula Gail. Ihre Übersetzung ist die einzig authorisierte.


• ISBN-10: 3596171431
• ISBN-13: 978-3596171439




DIE AUTORIN:

(Entnommen von www.amazon.de)


Agatha Christie schuf den modernen britischen Kriminalroman. Sie schrieb 68 Krimis, zahlreiche Kurzgeschichten, zwanzig Theaterstücke, eine Autobiographie, einen Gedichtband und - unter ihrem Pseudonym Mary Westmacott - sechs Romanzen. Sie gilt als die meistgelesene Schriftstellerin überhaupt. Die "Queen of Crime" verband ihre Lebenserfahrungen mit Phantasie, psychologischem Feinsinn, skurrilem Humor und Ironie. 1971 in den Adelsstand erhoben, starb sie im Alter von 85 Jahren am 12. Januar 1976.




CHARAKTERE:


Hotelgäste:

- Hercule Poirot: der Meisterdetektiv. „Belgique, pas de la France“, würde er hier sagen. Er ist in Leathercombe, um sich zu erholen, wie wohl alle dort.

- Arlena Marshall: die Ermordete. Eine Schauspielerin, die in Revuen und Theaterstücken mitgewirkt hatte, sich aber nach ihrer Heirat mit Mr. Marshall aus dem Business zurückgezogen hatte. Eine Schönheit von äußerster Anmut, und vielen Frauen auf der Insel ein Dorn im Auge. Die Männer sind verrückt nach ihr. Man munkelt von einer Vielzahl von Affären ihrerseits.

- Patrick Redfern: ihr Liebhaber auf der Insel. Zwar erst ein Jahr verheiratet, aber macht schon solche Dummheiten. Er ist total besessen von ihr. Mit Arlena verbringt er die meiste Zeit des Urlaubs – bis zu ihrem Tode. Er ist ein gutaussehender, charmanter junger Mann.

- Captain Marshall: Arlena Stuarts (so hieß Arlena früher) Mann. Ein verschlossener, ruhiger Mann, der ab und zu im Geschäftsleben zu tobenden, wütenden Ausbrüchen fähig ist. Ansonsten eher schweigsam. Er hält seine Gefühle immer zurück. Der Tod seiner Frau ließ ihn ziemlich unberührt…

- Christine Redfern: Die Frau des jungen Patrick Redfern. Sie ist eine ordentliche und zurückhaltende Person, geht nie in die Sonne, da ihre weiße Haut zu Sonnenbrand neigt. Sie ist sehr ruhig und vermeidet die Höhe, das Klettern.

- Rosamund Darnley: Eine alte Jugendfreundin von Mr. Marshall und Geschäftsführerin des Modeateliers „Rose Mond“ in London. Eine intelligente Frau mit viel Witz und Charme und natürlicher Eleganz. Sie neigt nicht zu überschwänglichen Gefühlen. Allerdings hegt sie eine natürliche Abneigung gegen Arlena Marshall. Auch, da sie vermutlich tiefere Gefühle für Mr. Marshall empfindet als angenommen…

- Linda Marshall: die Tochter von Mr. Marshall und Stieftochter Arlenas. Ein sehr sehr verschlossenes Kind, noch im Jugendalter. Sie mag ihr Aussehen nicht und neigt dazu, sich in Büchern zu vergraben. Ihr Stiefmutter mag sie nicht sonderlich, da sie sich erniedrigt fühlt, wenn sie in ihrer Nähe ist. Auch da sie so schön ist und Linda selbst so unscheinbar.

- Miss Emily Brewster: eine energische Frau, sie hat nie geheiratet. Hat ein eher männliches Auftreten und macht gerne sarkastische, spöttische Bemerkungen. Arlena Marshall bezeichnet sie als „Vamp“. Sie hält nicht viel von Marshalls Frau.

- Pfarrer Stephen Lane: ein Pfarrer im Ruhestand. War angeblich mal in einer Irrenanstalt. Er hat ein fanatisches Auftreten. In rothaarigen Frauen – wie Arlena Marshall – sieht er die Personifikation des Bösen. Das Böse unter der Sonne?

- Mr. und Mrs. Gardener: ein älteres Ehepaar aus den USA, macht Urlaub in England mit einem Badeaufenthalt in Leathercombe.

- Mr. Horace Blatt: ein älterer Reisender, erzählt gerne von seinen Expeditionen in Indien. Er will die Seele der Gemeinschaft sein, aber keiner weiß das so recht zu schätzen.

- Major Barry: eine wenig vertrauenswürdige Person. Frauen wie Arlena Marshall bezeichnet er z.B. als „heiße Feger“. Vor allem beurteilt er Frauen anscheinend nur nach dem Aussehen. Ein etwas glatter Typ. Macht immer anzügliche Witze.

- Familie Cowan: Ein Ehepaar mit 3 kleinen Kindern.

- Familie Masterman: ein Ehepaar mit 4 gemeinsamen Kindern.

Mitarbeiter:

- Mrs. Castle: Die Besitzerin des „Jolly Roger“ – der Name des Hotels.

- Zimmermädchen: mehrere. Helfen bei der Aufklärung des Falles mit. Bzw. reichen Poirot das eine oder andere „Puzzleteil“: z.B. dass jemand am Mordtag ein Bad nahm…

Inspektors:

- Inspector Colgate: Inspektor aus dem lokalen Raum. Hilft Poirot bei den Untersuchungen.

- Inspector Weston: “ “ “





AUFBAU DES BUCHES:


Das Buch kann man grob in 3 Teile gliedern:

1. Einführung in das Geschehen. Die Haupt-Personen werden eingeführt. Urlaubsleben in Leathercombe – Mutmaßungen über Affäre zwischen Arlena und Patrick.
2. der Mord und allgemeine Untersuchungen
3. Poirots eigene Untersuchungen und Aufklärung des Falles.




MEINE MEINUNG:

Meiner Meinung nach wieder ein gelungenes Buch, das auch immer noch aktuell ist. Trotz der Tatsache, dass es 1940 zum ersten Mal erschien.

Agatha Christie finden wir hier wieder in Bestform. Es ist ein mitreißender, gut geschriebener Krimi. Diesmal wieder mit einer Urlaubsgesellschaft, allerdings nicht ganz so brillant in der Gesamtheit wie das Top-Werk „Mord im Orientexpress“. Aber trotzdem sehr lesenswert.

Da dies wieder ein Poirot-Roman ist, bekommt man am Ende wieder die verblüffende Aufklärung des Mordfalls dargelegt. Wieder ist es die Person, bzw. die Personen, die man am wenigsten verdächtigt hätte.
Hier erkennt man wieder das Genie Agatha Christies. Sie weiß es, Handlungsstränge zu erzählen, die auf viele Menschen hindeuten, und kaschiert die Täter bis zum Schluss. 9 von 10 Lesern überrascht am Ende jedes Christie-Buches die Auflösung und wer der Täter war.

Eins kann ich euch verraten: nichts ist, wie es scheint. Oder wie Poirot sagte: wenn einer lügt, kann man genauso gut annehmen, dass alles eine Lüge ist…
und das stimmt auch. Der Täter kann sich so perfekt kaschieren, dass niemand dahinter kommt. Am Ende zweifelt Poirot fast selbst. Aber dann findet er das fehlende Puzzleteil, welches die Gesamtheit ausfüllt.
Wieder ist es nur eine Kleinigkeit, aber eine wichtige.

Außerdem hängen mit dem Fall der Arlena Marshall einige andere Mordfälle zusammen, die in der Gegend passierten. Es ist ein Gewirr aus bösen Machenschaften, Intrigen, Banden.
Und dann sollen auch noch Drogen dabei gewesen sein!

Am Ende stellt sich heraus, dass Arlena Marshall nicht das Böse unter der Sonne war, sondern nur das Opfer des Bösen. Die Schlange versteckte sich an einem anderen Platz.


Ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen. Und es war wieder einmal gute Unterhaltung. Das ist bei Agatha Christie sowieso Garantie…



FAZIT:

Ein interessanter Mordfall auf einem idyllischen Fleckchen Erde mit einer (wiedermal) verblüffenden Auflösung des Meisters Hercule Poirot.







Geschrieben am: 30. Jul 2007, 23:56   von: scarlettrose



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