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Übersicht > Medien > Bücher

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Das Tagebuch einer 13Jährigen
Bericht wurde 6405 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Nina Gold - Ein Girlie packt aus


- - - Aufmachung - - -

Auf dem Cover ist ein junges Mädchen mit blonden kurzen Haaren. Sie sieht etwas frech aus, allerdings nie und nimmer wie das Mädchen um das es in dem Buch geht. Denn Lara ist erst 13 und das Mädchen auf dem Cover sieht mindestens aus wie 16. Insgesamt hat das Buch 144 Seiten und es ist aufgebaut wie ein Tagebuch. Es steht immer der Tag dabei und teilweise sogar die Uhrzeit.


- - - Inhalt - - -

Das Buch handelt von einem fast 14jährigen Mädchen, Lara , das eigentlich nur Blödsinn im Kopf hat. Sie schreibt eine 6 in Mathe und warum? Weil sie ihre Brille nicht aufsetzten wollte, das hätte ihr Schwarm Gabor ja gesehen. Die Aufgaben standen an der Tafel und weil sie sie nicht lesen konnte, hat sie einfach selbst welche erfunden. Klar, dass ihr Mathelehrer darüber empört ist. Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass Laras Eltern getrennt sind. Lara lebt bei ihrer Mutter. Der Mathelehrer kommt zu Laras Mutter nach Hause um mit ihr über die Matheprobleme ihrer Tochter zu reden und da verlieben sich die beiden doch glatt ineinander! Sie wollen auch zusammen in den Urlaub gehen. Lara kann jedoch leider nicht mitkommen, weil sie in den Ferien arbeiten muss. Das muss sie nämlich zur Strafe, weil sie schwarz gefahren ist. Aber alles doch nur dem Kelly Fan Club zuliebe... Außerdem hat Lara einen Hund, bzw. ihre Mutter hat einen. Lara kümmert sich nicht sonderlich um ihn. Bobo hat leider chronischen Durchfall. Um nochmal zu dem Job zurückzukommen. Lara muss diesen Strafdienst im Altersheim ableisten. Dort freundet sie sich mit Rosina, einer alten Dame an und hilft ihr, bei ihrem Schwarm Hein zu landen. Außerdem organisiert sie für Rosina eine Party, was ihr etwas Ärger einbringt. Aber dank Rosina ist die Sache ziemlich schnell vom Tisch geräumt. Inzwischen wohnt Lara übrigens bei ihrem Vater. Ihre Mutter ist ja im Urlaub. Ihr Vater hat allerdings eine komische Freundin, so eine Tussi, die sie nicht wirklich leiden kann. Nach dem Campingurlaub ist Papa aber nicht mehr gut auf Tusse zu sprechen und kommt wieder mit Mama zusammen. Und warum? Na, das lest ihr mal schön selber.


- - - Textauszug - - -

Mittwoch, 27. März
16 Uhr
Thea fehlt mir echt. Ich meine, als ich Rosinas Geld für die Deßus annahm, hatte ich wohl gerade einen Programmabsturz, weil mir war völlig entfallen, daß ich noch die sowas wie Deßus gekauft hab, nur immer diese One-Size-Baumwoll-BHs, die einem eine Menge peinliche Fragen ersparen. Aber kneifen konnte ich dann nicht mehr, weil es sich schließlich um eine soziale Aufgabe handelt, die ich erfüllen muß. Ich also rein zu Strauss und erstmal bei den T-Shirts geguckt, indem die Abteilung genau neben den Deßus lag. Die Lage checken. Macht Mutti auch immer, weil >>da lungern total bekloppte Spanner rum, Lara<<. Wie recht sie hat.
Ich meine jetzt nicht diese Vollfrustis von Ehemännern, die mit zwölf Dutzend Türkenkoffern (O-Ton Thea für Plastiktüten) immer neben den Kleiderständern stehen, als müßten sie das Kaufhaus bewachen. während ihre Tussen ein paar Kleider probieren. Nein, ich meine die Solomänner in angeschmuddelten Anoraks, die meiner Meinung nach in der Abteilung Damenwäsche nix zu suchen haben.
Ich hatte so zirka dreißig Minuten lang die T-Shirts studiert und drei Anoraks gezählt, bis die Luft endlich rein war. Ich, total erleichtern, erstmal zu den One-Size-BHs, die es aber leider nicht in Schwarz gab. Währenddem ich noch so rumstehe und nachdenke, überfällt mich von hinten so eine Nervzicke von der Sorte >>KANN ICH IHNEN HELFEN?<< So eine, bei der jeder Satz klingt wie >>MACH DASS DU VOM ACKER KOMMST<< und die ungefähr so hilfreich ist wie ein kaputter Toaster. Aber indem es sich bei dieser Shoppingtour um eine soziale Aufgabe handelte, hab ich die Provotante einfach total cool angeguckt und erklärt, ich bräuchte einen schwarzen Spitzen-BH in meiner Größe.
>>WELCHE GRÖSSE?<< Highliger Geist, der halbe Laden überprüfte jetzt MEINE Größe. Und ich natürlich voll keine Ahnung.
>>Ich seh schon<<, nervte die Schrulle weiter, >>das ist höchstens 60 A. So kleine Größen haben wir glaub ich nicht, da mußt du bei Young Fashion direkt neben der KINDERABTEILUNG gucken.<<
Also eins is mal klar, so eine Verkäuferin hätte mein Vater längst rausgeschmissen, aber leider leitet Papa einen Baumarkt und nicht die Damenwäscheabteilung von Strauss. Nur weil ich so sozial bin, bin ich geblieben und solo zur Abteilung schwarze Spitze und Wonderbra geschlichen. Junge, Junge, da hingen vielleicht Elefantenzelte am Haken. Ich eins runtergerissen, war die Tusse mir schon wieder auf den Fersen.
>>DAS IST NICHT DEINE GRÖSSE<<.
>>Haben Sie den gleichen denn in meiner Größe?<<
Na, und dann, liebes Tagebuch, kam der Klassiker aller Verkäuferinne-Antworten: >>NUR SO WIE ES DA HÄNGT<<. An diesem Punkt hatte ich meine soziale Aufgabe irgendwie ziemlich satt, bin zur Kasse mit dem Elefantenzelt, welches 29 Mark 50 kostete und hab es gekauft, plus 'ne Großpackung Verbandswatte für 5 Mark 95. Danach war ich sowas von erledigt, daß ich es glatt nicht mehr schaffte, meine zehn Mark auszugeben, sondern mich auf den Heimweg machte. Herrje, vor lauter Sozialstreß hab ich glatt vergessen, die Snickers zu bezahlen. Also ehrlich. Das ist mir jetzt wirklich peinlich!!!!


- - - Meine Meinung - - -

Also ich liebe ja solche Bücher, die so tagebuchmäßig aufgebaut sind und wenn es da um Mädels geht, die Blödsinn machen. Bei Lara grenzte dieser Blödsinn schon fast an Dummheit. Sie ist auch ziemlich naiv. Einmal geht es auch um eine Holzfigur von irgendeinem Gott und diese hat drei Beine. Sie versteht nicht, warum der Direktor ein Problem damit hat, dass sie es einer 5.Klässlerin schenkt. Ich meine sowas sowas kann man sich doch denken. Immerhin gibt es schon in der Grundschule Sexualkunde. Aber mal davon abgesehen fand ich das Buch schon ziemlich lustig. Die Szene mit dem BH ist irgendwie meine Lieblingsszene, wobei ich absolut nicht verstehe, warum die Verkäuferin so patzig zu Lara ist. So wie sie mit ihr redet, sollte man eigentlich nicht mit seinen Kunden reden. Ich kann Verkäuferinnen sowieso nicht wirklich brauchen, weil sie eh nur nerven. Wegen einer hab ich doch tatsächlich mal einen BH in einer falschen Größe gekauft. Diese Frau hatte echt keine Ahnung von BH-Größen und inzwischen kenn ich mich mit dem Thema besser aus, als jede Dessous-Verkäuferin, will ich mal behaupten. Jedenfalls besser als diese, das steht fest. Was ich irgendwie noch gut finde ist, dass teilweise versucht wurde, so Teenie Rechtschreibfehler einzubauen. Ihr wisst schon, so typische Rechtschreibfehler halt, wenn man nicht weiß wie man ein Wort schreibt, es nur mal so gehört hat. Ein gutes Beispiel dafür sind die "Deßus".


- - - Eckdaten - - -

Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München
Deutsche Erstausgabe: 1997Würzburg
ISBN 3-423-20009-X
Preis: 9,90DM


- - - Fazit - - -

Ich gebe dem Buch 4 Sterne und empfehle es euch weiter. Als Lesealter würde ich sagen, dass man es schon ab 12 lesen kann, aber auch noch wenn man etwas älter ist. (so wie ich z.B.). Es kostet ja auch nicht viel und es ist auch was für welche, die nicht so oft oder so viel lesen, da es ja ziemlich dünn ist.


Geschrieben am: 11. Aug 2006, 01:05   von: TheBestGirl



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